von Fans für Fans

11:14

 

Aus dem offiziellen Programm:
11:13, Freitagnacht. Schwer angeheitert jagt Jack über den verlassenen Highway. Die Jim Beam Pulle auf dem Beisitz, das Ohr am Handy im Flirt mit seiner Süßen. Die Uhr schaltet auf 11:14. - SMASH! Eine Leiche zerplatzt auf seiner Windschutzscheibe. Einfach aus dem Nichts - den Kopf komplett zermatscht. Heilige Scheiße, was tun? Dreißig Sekunden später, gerade zerrt der Junge den Körper hinter den Wagen, stoppt die alte Norma (Barbara Hershey) neben ihm. In der falschen Annahme, der Junge wäre mit einem Hirsch zusammenkracht, alarmiert sie prompt die Polizei und der Zufall will es, dass sich Officer Hannagan nur eine Minute entfernt vom Unfallort befindet. Total verängstigt kann Jack gerade noch die Leiche in den Kofferraum frachten, da klopft ihm der Bulle schon auf die Schulter: Die Fahrzeugpapiere bitte. Alkoholkontrolle. Öffnen Sie doch mal den Kofferraum... In wilder Panik flüchtet er in den Wald und besiegelt damit endgültig den vor Zynismus triefenden, wahnwitzigen und für uns Freunde des pechschwarzen Humors höchst vergnüglichen Verlauf dieser Unglücksnacht...

Doch Jack ist mitnichten der einzige Leidgeprüfte im Strudel der Ereignisse: denn um 11:14 prallen fünf furiose Parallelhandlungen schicksalhaft aufeinander.

Da sind die drei gehirnamputierten Rowdies, die lustvoll mit dem Fahrtwind pinkeln und sich dabei i-r-r-e witzig vorkommen - bis ihnen selbst gründlich an den Karren gepisst wird. Oder Buzzy, der seine Freundin Duffy, eine unterbelichtete Tankstellenangestellte (grandios: Hilary Swank zeigt im breitesten Slang einmal mehr ihren Faible für kleingeistige Hillbillies) überreden will, ihm freiwillig die Ladenkasse abzutreten. Oder Frank, Daddy von Kleinstadt-Beauty Cherie (Rachael Leigh Cook), der für das Wohl seiner Tochter über Leichen geht (Patrick Swayze wartet in seiner neuen Karriere als Nebendarsteller, siehe auch DONNIE DARKO, mit ungeahntem Schauspieltalent auf).

Regisseur Greg Marcks hat eine Schwäche für kleine Respektlosigkeiten und findet genau den richtigen Ton zwischen Slapstick und dramaturgischer Eleganz. Dabei sind die Charaktere, die mit jeder Minute des Films dichter und fast schon sehenden Auges an den Abgrund rücken, wunderbar feinsinnig beobachtet. Würde ihr Untergang nicht so ein diebischer Spaß sein - man hätte fast Mitleid. Denn ein Jeder scheint davon überzeugt, den Durchblick zu haben - während das kollektive Sammelsurium an tragischen Unterstellungen und machohaften Selbstüberschätzungen auf den unweigerlichen Countdown zurast. Um genau 11:14!

Das Fantasy Filmfest freut sich, Euch diesen cineastischen Leckerbissen in der Weltpremiere zu präsentieren.


First-time writer-director Greg Marcks has assembled a stunning cast for this, his first full-length movie: Hilary Swank, Barbary Hershey, Patrick Swayze, Rachael Leigh Cook and Ben Foster all star in this over-the-top sardonic slapstick flick told with elegant bravura.

It's 11:14 pm somewhere in small town America and a drunk driver, an over-protective father, a slacker motor head, and a strong-willed girl are all headed for a collision course. Marcks' irreverent drama obviously takes its inspiration from films such as MEMENTO and IRREVERSIBLE - the bizarre, seemingly unconnected incidents leading to a car crash of unbelievable splatter proportions are cunningly revealed in reverse chronology. We are proud to present the world premiere of 11:14 at this year's Fantasy Filmfest.


7.9 Sterne (50 Bewertungen)

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