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Reviews zum Film 2001 Maniacs (2005)
Pubertär? Primitiv? Und stolz drauf! | Direktlink  | Die Springbreak steht an und so fahren hormongesteuerte Teens und Twens in den Süden, um mal so richtig die Sau rauszulassen. Doch dazu kommt es nicht, eine Umleitung bringt sie nach Pleasant Vally, einem gastfreundlichen Ort der sich immer noch dem Geist der Südstaaten verbunden fühlt. Inklusive Lynchjustiz und anderen Rechungen die schon seit dem Bürgerkrieg mit den Yankees offen sind.
Sinnbefreit und dem reinen (Splatter)Selbstzweck folgend, stürzt sich der Film quietschvergnügt in all das was den pubertierenden Horrorfilmfreund so erfreut, ergo hats reichlich Blut und entblößte Oberweiten. Zwar geht einem der Südstaatenslang spätestens nach einer Stunde gehörig auf den Keks, ein paar Soundeffeke sind unangenehm Laut (da pfeift das Trommelfell) und die Regie ist schon recht hölzern, aber all das verzeiht man dieser kleinen Trashperle nur allzugern, vorausgesetzt man hat kein Problem sich auf das tiefergelegte Niveau zu begeben.
Fazit: Blutiger Trashspass der am Filmfest (mit gröhlenden Leuten im Kino) extraviel Spass macht. Auf jeden Fall einen Blick wert. | Felix Schweiger sah diesen Film im Cinema, München | 30.07.2005, 12:07 | | |
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| Direktlink  | Hey, Überraschung: dieser Old School-B-Splatterer bietet nicht nur eine Menge wirklich lustiger, fieser Jokes und One-Liner, sondern auch ein paar der gorigsten Szenen des gesamten Festivals.
Das Original von H.G. Lewis, eine gemeine kleine Trash-Perle, werden vielleicht nur die wenigsten kennen, aber das macht überhaupt nichts, denn dieses moderne Remake von "2000 Maniacs!" besteht auch als eigenständiger Film. Ist man aber in der Lage, den Vergleich anzustellen, bemerkt man hier nicht nur wesentlich bessere, blutigere Effekte (kein Wunder, die Technik ist nun mal fortgeschritten), sondern auch eine straightere Inszenierung und höheres Tempo (höher, nicht HOCH - streckenweise geht es auch diese Fassung zu ruhig an). Vor allem aber kann man hier, im Gegensatz zur Vorlage, mindestens eine herausstechende Figur erleben: den Bürgermeister des alljährlich (auch eine Neuerung) von den Toten auferstehenden Südstaaten-Kaffs Pleasant Valley, extrem überzogen und charismatisch gespielt von uns Robert Englund.
Auch kleine Änderungen an der Geschichte selbst wurden vorgenommen, allerdings nur solche, die sie adäquat in die Jetztzeit transportieren - und solche, die für zusätzliche amüsante Szenen sorgen. So enthält die Gruppe künftiger Opfer aus den Nordstaaten der USA unter anderem auch einen Schwarzen, eine Asiatin und gar einen geborenen Südstaatler, was die Dorfbewohner gleich mehrfach vor den Kopf stößt. Aber nur kurz - natürlich finden sie auch hier zur passenden Verhaltensweise...
Natürlich ist die simple kleine Story um die blutige Rache der Geister des Südens an den "Nachfahren" derjenigen, die im Bürgerkrieg ganze Städte ausgelöscht haben, auch in dieser Version nicht weniger simpel und klein. Die Handlung ließe sich auf einem Bierdeckel niederschreiben, der Film ist dumm, klischeebeladen und pubertär. Aber nichtsdestoweniger (oder gerade deshalb?) macht er richtig viel Spaß. Dabei geht er teils ganz schön zur Sache, ist oftmals reichlich un-PC und erfrischend altmodisch, unkompliziert und konsequent.
Wer also auf gorige Party-Filme steht, die immerhin über genügend Intelligenz verfügen, sich selbst nicht allzu ernst zu nehmen, ist hier bestens bedient - mit einem Bier in der Hand und einem Yeeeee-haaaaa auf den Lippen.
Macht Laune und ist, trotz mieser Bildqualität (da Video-Beam), wesentlich besser als erwartet. 6,5 Punkte. | D.S. sah diesen Film im Metropolis, Frankfurt | 16.08.2005, 03:11 | | |
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| Kommentar von TheMarxBrother : | | Herschel G. Lewis is not back | Nein das ist keine offizielle Fortsetzung des 1963er Originals, sondern ein bluttriefendes Splattstik-Remake mit Robert Englund als einäugigen und überdrehten Dorfbürgermeister ! Ich sag mal so : Finger in den Po, Mexiko | | 04.10.2008, 11:43 |
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