 |
|
|
Reviews zum Film 3D Sex and Zen: Extreme Ecstasy (2011)
Kleine und große Extremitäten im Extrem | Direktlink  | Um den sensationellen Kinoerfolg dieses Films in seinem Heimatland zu verstehen, muss man wissen, dass er der verspätete vierte Teil einer in HK extrem populären Serie ist. Die ersten drei Teile haben in den 90er Jahren die Karrieren von (Ex-)Stars wie Amy Yip und Shu Qi abheben lassen und sind dort Teil der allgemeinen Kulturgeschichte geworden.
Im Großen und Ganzen unterscheidet sich der neueste „Erguss" nicht vom Konzept seiner Vorgänger: Es gibt ein paar Fantasy-Elemente, ein wenig Gewalt und Erniedrigung, einen Stapel Liebeskitsch und einen Stapel Sexwitze sowie natürlich vor allem: Jede Menge Geschlechtsverkehr, von vorne bis hinten und oben bis unten. Dass letzteres nicht besonders aufregend anzuschauen ist, liegt in der Natur der Sache, wenn man nicht gerade ein Komplettklemmi oder ein frisch pubertierender Jüngling ist. Immerhin vergleichsweise ästhetisch aber präsentiert uns 3D SEX AND ZEN sein Treiben - mit den hier gebotenen Produktionswerten und Spezialeffekten können es die drei Vorgänger bei weitem nicht aufnehmen. Auch das 3D wird ordentlich eingesetzt, insbesondere bei den Kampf- und Metzelszenen zeigt es erfreuliche Wirkung (die CGI-Effekte dagegen fallen meist eher peinlich aus).
In Sachen Phantasie und Storyentwicklung reicht man aber leider nicht an die originale Trilogie heran - und kommt eher EINdimensional daher. Genauer gesagt, vergisst der Film seine Story über locker 80% der Laufzeit komplett: Nachdem am Anfang kurz angerissen wird, dass sich unsere männliche Hauptfigur maßlos über den Chefbösewicht ärgert und ihn stürzen will, kommt man erst zum Finale wieder darauf zurück. In der langen, langen Zwischenzeit geht es eigentlich nur um anderes, nämlich das Eine, und zwar in - wie erwähnt - allen Varianten. Zwischendurch gibt es aber wenigstens die eine oder andere amüsante Idee zu bewundern, wobei einige davon übrigens den Vorgängern entlehnt und sogar ein oder zwei Szenen solchen aus den ersten beiden SEX AND ZEN-Teilen direkt nachempfunden wurden.
Als (Soft-)Sexfilm kommt 3D SEX AND ZEN dabei insgesamt erstaunlich altmodisch daher, wenn man von den technischen Aspekten absieht. Deshalb muss man wohl schon ein Faible für die Originalserie oder auch Filme wie EROTIC GHOST STORY haben, um sich hier wirklich gut zu unterhalten. Alle anderen sollten ausreichend Sitzfleisch und viel Lust an Kuriositäten mitbringen, dann lässt es sich aushalten. Bemüht objektiv: 5 Punkte. | D.S. sah diesen Film im Metropolis 8, Frankfurt | 29.08.2011, 03:27 | | |
|
|
| Direktlink  | First of all:
In diesem Asiaten wird ausnahmsweise mal nicht lecker kulinarisch mit Nudeln oder Sushi gespeist!
Dafür werden aber alle erdenkliche sexuellen Köstlichkeiten und/oder Widerlichkeiten auf dem Silbertablett präsentiert.
Für alle Asia-Film-Fans sei dieser Film trotzdem unbedingt empfohlen.
Wer einen Pink Eiga im XXL-Format genießen möchte, der darf sich dieses extraordinäre Erlebnis auf keinen Fall entgehen lassen.
Bunt, schrill, immer sexistisch, völlig überzogen, irreal und blutig wird uns hier ein schräges Liebesfilmchen präsentiert, das es so bisher noch nie auf der Leinwand zu sehen gab.
3D-Brille aufsetzen und für fast 2 Stunden einfach abtauchen in eine andere Welt.
Es gibt zwar eine Story, aber nach den ersten 3D-Titten, die uns fett ins Gesicht gedrückt wurden, erschien jeder Handlungsfaden einfach hinfällig.
Da verzeihen wir doch gerne auch jedes schauspielerische Talent!
Ich konnte mich während der fast 2 Stunden völlig dem asiatischen Wahnsinn hingeben, fühlte mich komplett in eine andere Welt versetzt und wollte einfach nur ein Extrem nach dem anderen erleben.
Und an Fetischen mangelte es hier zum Glück definitiv nicht.
Das gesamte kreative SM-Portfolio wird am lebenden Objekt ausgiebig zur Geltung gebracht.
Ein Fest für Freunde des Absonderlichen!
Inhaltlich vielleicht Trash, aber optisch eine sensationelle Augenweide!
Must See! | meiklsan sah diesen Film im Metropolis 8, Frankfurt | 29.08.2011, 04:34 | | |
|
|
Große Schwänze, kleine Schwänze | Direktlink  | Ein kleines Fest für die Augen, egal ob in 3D oder 2D. Tolle Kostüme, hübsche Frauen, starke Männer, eine Grotte, die es in sich hat (man achte auf den Brunnen). Das ganze ist toll ausgestattet und zugleich herrlich naiv und verspielt. SM wird mit viel Augenzwinkern präsentiert, außer Brüsten und einem (!) Schamhaar gibt's nix zu sehen, Berührungsängste (ehm.. ) sind also fehl am Platz.
Das Problem ist weniger das Fehlen einer Story, sondern vielmehr das Vorhandensein einer solchen. Wenn der Film zum Schluss hin etwas bemüht versucht, den Kreis zu schließen, wird man etwas abrupt aus dem Sinnesrausch herausgerissen, um noch ein paar hübschen Messerwerfereien zuzuschauen. Verwirrend zudem ist, dass Figuren kommen und gehen, was dann einige offene Fragen hinterlässt - etwa was ist aus der „perfekt proportionierten Schönheit" geworden? Die hätte nach meinem Dafürhalten ruhig noch einige Ausraster erleben dürfen.
6 von 10 Hermaphroditen, mein letzter Film des diesjährigen Festivals, und das Fazit bringt der Film zum Ende gleich selbst mit: „Scheiße, was für Unsinn. Wie bizarr!" Dem ist nichts mehr hinzuzufügen | GeorgeKaplan sah diesen Film im Cinedom 9, Köln | 31.08.2011, 12:50 | | |
|
|
Deinen Review zu 3D Sex and Zen: Extreme Ecstasy (2011) hinzufügen! Zu den Filminfos |
| |
|