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Amer

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Aus dem offiziellen Programm:
Irgendwo sitzt die unheilige Dreifaltigkeit Argento, Fulci und Fernando di Leo und nickt ... zustimmend. Das belgische Regieduo Hélène Cattet und Bruno Forzani entblättert den italienischen Giallo der frühen 70er-Jahre und lässt ihn wiederauferstehen als Freud’schen Psychoschocker in Primärfarben. Eine strenge Fingerübung, die den ohnehin Logik außer Acht lassenden Ansatz von PROFONDO ROSSO und SUSPIRIA so konsequent weiterführt, dass Handlung als solche überflüssig wird: AMER will gespürt, erfahren, erlebt werden. Ein durch und durch sinnlicher Film über „Sehen und Gesehenwerden“, über Obszönität und Voyeurismus (auch Brian de Palma hätte seine helle Freude daran). Über drei Phasen ihres Lebens – Kindheit, Jugend, Erwachsensein – begleitet der Film seine Heldin Ana durch einen verstörenden Albtraum der Erweckung. Ästhetik und Stimmung der eingangs erwähnten Vorbilder werden dabei so perfekt heraufbeschworen, dass die beiden sensationell talentierten Filmemacher es getrost wagen können, Grenzen zu sprengen: Hier wird der Giallo zum Experimentalkino: wild, kompromisslos, aufregend, frei. Irgendwo sitzt die heilige Dreifaltigkeit Buñuel, Jodorowsky und Kenneth Anger und nickt ... anerkennend.


Drawing on their beloved giallo films of the 1970s as inspiration, Forzani and Cattet have here created a film less concerned with plot than with sensation. Following the life of Ana through three distinct phases – as child, adolescent and adult – AMER is a film driven by the experience of being watched. The eye can be predatory. It can be sexual. It can be stern. But whatever it is, there is always an eye. Someone is always watching. Through a keyhole. In a mirror. Or an open, direct gaze. Someone is always watching.

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Selbstredend kann jeder Trailer potentiell Spoiler enthalten!


Score (BETA): 67 -
6.5 Sterne (53 Bewertungen) -
2010: 6.8/10


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