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Reviews zum Film Aragami (Duel Project) (2003)
Kein klassischer Samuraifilm | Direktlink  | ARAGAMI ist unterhaltsam, cool gestylt, gut geschnitten und wahrlich ein starkes Stück japanese minimalism cinema. Das ewige Gelaber kann nach einiger Zeit nerven, der Drang des Regisseurs, permanent Rundfahrten um die Fighter zu machen bzw. Kamerabeschleunigungen zu verwenden, wirkt irgendwann nicht mehr so originell. Das hatten wir alles schon bei VERSUS. Die Musik hätte man besser zum Film abstimmen sollen, weil Breakbeats auf dramatische Dialoge in einem historisch angehauchten Film nicht wirklich passen. Aber sonst war der Film genau so, wie ich ihn mir vorgestellt hatte.
Fazit: Spaß, Alkoholkunde für Samurais, Action, Spaß, Logik???, Spaß,...
Daigz | DaiGoro sah diesen Film im City, München | 29.07.2003, 15:12 | | |
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| Direktlink  | Nachdem nach ca. 80min wieder das Licht anging, wunderte ich mich doch ein wenig. Wo war der versprochene spektakuläre Fight ? Zu viel Gerede, zu wenig Kampf, der zudem noch im Vergleich z.B. gegen den Endfight von Versus einfach abstinkt. Klar, alles ist gut gemacht, tolle Ausstattung, interessante Story, aber es war einfach zu wenig, zu unspektakulär. | ZardoZ sah diesen Film im Metropol, Stuttgart | 06.08.2003, 13:28 | | |
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Kriegsgötter haben's schwer | Direktlink  | Nachdem ich zuvor ausgesprochen Negatives über Kitamuras neueste Produktion gehört hatte, ging ich mit niedrigster Erwartungshaltung an ARAGAMI heran. Das war wohl eine gute Entscheidung - denn so konnte ich sehr positiv überrascht werden.
Natürlich ist ARAGAMI kein wirklich guter Film: er hat einige Längen, erzeugt keine Spannung, seine Witze sitzen nur zum Teil, und ähnlich den Werken Tarantinos atmet er an allen Ecken und Enden eine "Was bin ich cool"-Attitüde, die streckenweise extrem nervt. Ebenso bietet der Streifen aber eine schön skurrile Grundidee und entsprechende Charakterzeichnungen sowie eine immer noch beachtliche Zahl sehr amüsanter Dialoge. Überhaupt sind es in erster Linie Dialoge, die den Film ausmachen - wer hier vorrangig Fights, Action und allgemein Tempo erwartet, wird gnadenlos enttäuscht werden.
Die Geschichte spielt im mittelalterlichen Japan, als zwei schwerverletzte Samurai-Krieger sich vom Schlachtfeld in einen obskuren Tempel, der einsam in den Bergen liegt, schleppen. Nur einer von ihnen überlebt - und sitzt vier Tage später dem großzügigen, hilfsbereiten Gastgeber gegenüber. Im Rahmen einer angeregten Unterhaltung verblüfft ihn dieser mit der Behauptung, er sei kein Mensch, sondern ein Aragami, ein "rasender Gott des Krieges", und verharre nun schon seit mehreren hundert Jahren in diesem Tempel. Doch das bleibt nicht die einzige Mitteilung, mit der er unseren Samurai im Laufe des Abends überrascht und schockiert. Und schließlich wendet er sich auch noch mit einer außergewöhnlichen Bitte an ihn...
Leider aber braucht der Film viel zu lange, bis seine Handlung in einer Situation mündet, die für den Zuschauer wirklich interessant und unterhaltsam ist. Und leider ist seine unterhaltsame Phase auch eindeutig nicht lang genug. Den Fight, der etwa das letzte Viertel des Films ausmacht, zähle ich übrigens eher nicht dazu: er ist viel zu unspektakulär in Szene gesetzt, um für einen erhöhten Pulsschlag zu sorgen. So erleben wir sehr viel Exposition, einen vergleichsweise kurzen, hauptsächlich amüsanten Mittelteil und einen inhaltlich wie von der Umsetzung her nebensächlichen Klimax: nicht genug, um einen Film flächendeckend interessant zu machen. Das Ende schließlich ist Geschmackssache, mir persönlich war es zu albern, um als Pointe durchzugehen.
ARAGAMI basiert auf einer schönen Grundidee, holt aus ihr aber bei weitem nicht das heraus, was drin gewesen wäre. Ich fürchte, Kitamura ist noch lange nicht so weit, wie er das selbst zu glauben scheint... 6,5 Punkte | D.S. sah diesen Film im Cinemaxx, Berlin | 21.08.2003, 06:05 | | |
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| Direktlink  | Also, Aragami hat mir nicht so gut gefallen wie 2ldk, das vorweg. Aber schlecht ist der Film auf keinen Fall. Es stimmt schon, dass am Anfang ein bißchen zu viel geschnackt wird und der Kampf am Ende war nicht sooo spektakulär, wie ich ihn mir vorgestellt habe, aber trotzdem gibt es ein paar tolle Szenen, und wenn's dann so richtig zur Sache geht, habe ich auch ein Grinsen im Gesicht. Aber in der Kürze liegt die Würze, wenn der Film 20-30 Minuten kürzer gewesen wäre, dann hätt's was tolles sein können, so isses nur ganz ok. | Umelbumel | 05.09.2004, 19:46 | | |
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Mythologische Kenntnisse erwünscht! | Direktlink  | Zugegeben, die Kulissen wirken billig (wie hoch war das Budget?). Gekämpft wird auch nicht viel (immerhin drei mal, wenn ich mich nicht schwer täusche!). Und das möchte man von einem Samurai-Film doch erwarten, oder?
Stattdessen wird viel geredet. Wie langweilig. Eine Mythologie wird gestreift, die uns fremd scheint (mit christlicher Perspektive nicht verwunderlich). Wie es dem japanischen Kinogänger damit geht, lässt sich nur raten (oder vielleicht erfragen).
Aber wer ausreichend mythologische Kenntnisse mitbringt, und es dürfen auch europäische sein, hat seinen Spaß am Erkennen der Muster in den Dialogen und Gesten.
Und dass es zu banal wäre, wenn Kitamura die Erläuterungen zur Mythologie gleich mitliefern würde, versteht sich doch von selbst, oder? Zugegeben, dann würden alle den Film verstehen, aber mir wär's schrecklich fad' gewesen. ;) | Carter | 14.06.2005, 03:42 | | |
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