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The Art Of Negative Thinking (2006)


Aus dem offiziellen Programm:

Da hatte jemand das typische Sozialarbeitergequatsche aber ganz schön satt und erteilt allen Gutmenschen eine kräftige Ohrfeige. Regisseur Bård Breien schickt in seiner herrlich subversiven, rabenschwarzen Komödie einen äußerst grantigen Helden auf die Leinwand: Beim 33-jährigen Geirr ist das Glas Wasser immer halbleer. Tatsächlich hat er reichlich gute Gründe, auf das Leben sauer zu sein. Seit einem schweren Verkehrsunfall sitzt er im Rollstuhl, und Sex gehört der Vergangenheit an. Auch Ehefrau Ingvild steckt in der Krise. Wie soll sie mit einem Mann weiter zusammenleben, der sich seit Jahren gehen lässt und seinen Schmerz mit Kriegsfilmen, Joints und Johnny Cash zu betäuben versucht? Um ihre Ehe zu retten, ruft sie Hilfe. Daraufhin fällt eine Therapiegruppe Schwerbehinderter samt ehrgeiziger Leitung mit „Feel Good”-Parolen bei Geirr zu Hause ein. Die energische Psychologin Tori führt die Gruppenmitglieder mit starker Hand und duldet weder Depression noch Zynismus. Doch sie hat die verhängnisvolle Macht von Geirrs geradezu kunstvoll beharrlichem Pessimismus unterschätzt, mit dem er die Gruppe schnell infiziert. Alkohol und Drogen führen in einer wilden Nacht schließlich zu einer ganz anderen „Therapie” ... Das Leben einer Gruppe Behinderter im Mittelpunkt einer Black Comedy, dazu Waffen, Sex und Dope – Bård Breiens faszinierendes Spielfilmdebüt verweigert sich jeglicher „political correctness“ und wartet mit hervorragenden Schauspielern auf. Deshalb gab es für den Autor und Filmemacher auch den Regiepreis beim Karlovy Vary Filmfestival.


“The strong performances and Breien’s wry glance maintain the dark energy and, most important, the healthy scepticism toward self-righteous clichés that posit denial as a method of healing.”
Hollywood Reporter

Selbstredend kann jeder Trailer potentiell Spoiler enthalten!


7.5 Sterne - 52 Bewertungen - IMDb Rating 2008: 7.1/10
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