von Fans für Fans

Bone Daddy

 

Aus dem offiziellen Programm:
Als Kultautor lebt man gefährlich! Man denke an Klassiker wie Argentos TENEBRAE, Rob Reiners MISERY oder Romeros THE DARK HALF – großartige Genre-Filme, die das Szenario bereits in vielerlei Nuancen durchspielten. Dieses Jahr gibt es eine brandneue Variante, besser: eine völlige Neuentdeckung, die selbst den Festivalmachern (!) den Magen umgedreht hat: BONE DADDY.

William Palmer (Rutger Hauer), ehemals Gerichtsmediziner, schreibt Bestseller. Das Erfolgsrezept: Er bleibt seiner Materie treu und vermarktet in den Büchern die Fälle seiner früheren Karriere. Palmers letzter Verkaufsschlager Bone Daddy handelt von einem Schlächter, der eine Schwäche für Trophäen hat und das Gerippe seiner Opfer (sauber abgenagt wie eine Portion Hammelrippchen!) an die Hinterbliebenen verschickt. Der wahre Mörder konnte nie gefaßt werden, aber Palmers Romanheld bringt den Schweinehund zur Strecke. Eine Provokation, die den wirklichen Täter – der wie die meisten seiner perversen Kollegen an einer ausgeprägten Profilneurose leidet – bis aufs Skalpell reizt. Kurz darauf erhält Palmers Sohn, der in die pathologischen Fußstapfen seines Vaters tritt, zur Examensfeier ein äußerst makabres Präsent verehrt: ein Päckchen mit einem Oberschenkelknochen. Das Entsetzen verwandelt sich in blanken Horror, als der forensische Befund eintrifft. Erstens: der Knochen stammt von Palmers Agent Rocky. Zweitens: Rocky wurde bei lebendigem Leib entbeint. Drittens: Der Unglückliche lebt noch! Regisseur Mario Azzopardi, der sich bislang an Serien-Hits wie The Outer Limits erprobte, brilliert hier mit einem markerschütternden Kinodebüt, das den Zuschauer bezüglich der Identität des krankhaften Meuchelmörders bis zum Schluß im Dunkeln tappen läßt. Normalsterbliche – ohne OP-Erfahrung – sollten sich den Besuch von BONE DADDY allerdings zweimal überlegen!


Former medical examiner William Palmer has seen it all. No wonder that the blood-dripping novels he keeps writing after the end of his career turn him into a best-selling author. His latest oeuvre BONE DADDY, for example, dwells in all detail on the gore torture practices of a maniac bone-collector. Unfortunately he “forgets“ to mention that the serial-murderer was never caught. Reason enough for the true Bone Daddy to get really pissed off. And when a bone of his still living though probably thighless agent arrives on his son’s doorstep, Palmer begins to wonder whether he shouldn’t have thought twice about exploiting his most stomach-turning case.


4.5 Sterne (6 Bewertungen)

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