von Fans für Fans

The Boondock Saints

 

Aus dem offiziellen Programm:
Unsere Helden: ein irisch-katholisches Brüderpaar aus Boston. Connor und Murphy McManus malochen als Fleischpacker, sprechen fünf Sprachen (darunter Latein) fließend und sind neuerdings im Auftrag des Herrn unterwegs. Denn sie befreien die schmutzige Welt von allem Unrat und ballern frischfrommfröhlichfrei auf alles, was Dreck am Stecken hat. Und wenn gar nichts mehr geht, erschlagen sie russische Geldeintreiber mit Toilettenschüsseln. Hauptsache es macht Spaß!

Bei so viel Enthusiasmus drücken Kirche, Staat und Bürger schon mal ein Auge zu. Schließlich richten die Jungs für einen guten Zweck. Selbst FBI-Super-Agent Smecker (fullminant: Willem Dafoe als top-gestylte Giftspritze im Armani-Outfit) ist dem tödlichen Charme des rotzfrechen Bruderpaars alsbald erlegen und beginnt mit seinem Berufsethos zu hadern. Von nun an sind die emsigen Cleaner auf "heiligem Kreuzzug".

Fun Fun Fun, viel Geballer und die coolsten Mordbuben seit PULP FICTION, das sind die Ingredienzen, aus denen Troy Duffy sein in Blei gehärtetes, politisch inkorrektes Regiedebüt gegoßen hat. Mag sein, daß dem Regisseur und Drehbuchautor sein Erstling so locker von der Hand ging, weil es vom wahren Leben inspiriert ist: Eines Nachts, Duffy kam von seinem Job als Barkeeper und Bouncer nach Hause, wurde die verweste Leiche einer Frau aus dem Apartment des Heroin Dealers gegenüber herausgeschafft. Im Schlepptau der Bahre hing der hysterisch keifende Vermieter, der die Schuhe der Toten nach versteckten Geldbündel filzte. Da platzte dem Raußschmeißer der Kragen. Er hängte seinen Job an den Nagel und kompensierte seinen Großstadt-Haß, in dem er das Script zu THE BOONDOCK SAINTS schrieb. Mit Bravour! Das provokante Schlacht-Opus zeigt eine solche Liebe zum Detail, daß selbst umherspritzende Blutfontänen kunstvoll inszeniert wirken. Haarsträubende Shootouts, abgefahrene Oneliner und ein geiles Eliminator-Duo treiben einem beim Verlassen des Kinosaals ein unweigerlich fettes Grinsen ins Gesicht.


Before the McManus brothers get to heaven, they are gonna raise a little hell: Irish twin brothers Connor and Murphy McManus take Boston by storm when they believe that they are chosen by God to rid the world of all that is truly evil and eliminate the scum from the earth. With all his heart FBI agent Paul Smecker (outrageous: Willem Dafoe) believes they are doing the right thing. So instead of chasing them down, he finally joins them. And that is not only because the gay cop may feel a little bit attracted to them...

First time director Troy Duffy characterizes his meatpacking heroes who somehow manage to speak five languages as follows: "Whenever they don't want anyone to know what they're talking about, they speak Latin. They're very humble people, but at the same time they get into lots of bar fights, always drinking... But every Sunday they make sure they get their ass to church... Waiting for a hint of God to tell them what the hell they should be doing."

Although the epitome of the working class, Connor and Murphy really stand for metaphors in the wild and out of control community in which they live. They question the principles of justice from their self-appointe vigilante actions but at the same time feeling vindicated by the choices they make of who lives and dies.


9.1 Sterne (36 Bewertungen)

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