von Fans für Fans

The Bunker

Eingebunkert.

von Felix Schweiger
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1944, an der Grenze. Sieben Wehrmachtsoldaten flüchten in einen Bunker, besetzt mit einem Jugendlichen und einem alten Mann. Raus gehts nicht, da sind die Amis. Und in den Gängen dahinter, die sind nicht ganz geheuer.

Ernst und hart trifft einen dieser Film. Der erste auf dem Filmfest bei dem es keinen Applaus gab (aber nicht weil er so mies war) lässt einen etwas bedrückt im Sitz zurück. Lässt einen kaum zur Ruhe kommen, bleibt immer Spannend und beält den Druck bei. Nix für Leute die auf ein Monster hoffen, Ballerien mögen oder Unterhaltung suchen, sondern eher was für Liebhaber des unausweichlichen realen Horrors.
Punktabzug für die aufdringlichen Rückblenden die dem ganzen einen etwas Moralinsauen anstrich geben.

Fazit: Beengengd und Hart, wie eine Bunkerwand.
Felix Schweiger
sah diesen Film im Cinema, München

31.07.2002, 01:18


Dieser Film ist unglaublich brutal

von Alan Smithee
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Brutal LAAAANGWEILIG! Zum ersten Mal im Leben habe ich einen Film nicht zu Ende gesehen. Nazis, die gepflegtes Englisch sprechen? Kann nicht funktionieren. Nach der ersten Hälfte, in der ich heftig mit dem Schlaf kämpfte, bin ich gegangen. Bis dahin bestand der Film hauptsächlich aus schablonenhaftem Soldatengeschwätz und Andeutungen, dass mit dem Bunker was nicht stimmt. Spannung konnte da nicht aufkommen. Außerdem kann ich mit Nazis irgendwie nicht mitfühlen. Sollen sie doch alle hops gehen! Es war mir piepegal, was diesen britischen Schauspielern in Wehrmachtsuniformen passieren wird. Der ewige Jude? Der fliegende Holländer? Seelen gequälter Hexen? Who the fuck cares?
Alan Smithee
sah diesen Film im Metropol, Stuttgart

07.08.2002, 13:11


"Scheissfilm"

von Athanasios Mazarakis
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"Scheissfilm" - damit hat sich bei uns jemand mitten im Film verabschiedet. Ich gebe zu, ich war auch nahe dran.

Was so toll an diesem Film sein sollte... ich weiss es nicht. Der Film war nicht sehr authentisch und die Soldaten sprachen BESTES Englisch! "Mit den Tunneln stimmt was nicht!", "Lass uns nachsehen!", super;-/

Vielleicht als Dokumentarfilm halbwegs brauchbar. Ich kann sehr wohl nachvollziehen, welche Schreckens?ngste die Soldaten im Krieg empfinden. Auch das Ende versucht zur Aufkl?rung beizutragen.

Aber den Film h?tte man lieber dort lassen sollen, wo er hingeh?rt: im Bunker.
Athanasios Mazarakis
sah diesen Film im Metropol, Stuttgart

07.08.2002, 13:37


Nein Danke

von Alan Smithee
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Es ist erstaunlich, wie ein Film in einer klaustrophobischen Atmosphäre mit Leuten die in Todesangst durch dunkle Gänge hasten zu keinem Zeitpunkt Spannung aufkommen lässt. Dafür verdient er aber Hochachtung.
Alan Smithee
sah diesen Film im Residenz, Köln

11.08.2002, 17:34


Sä facking Tschörmäns

von todaystomorrow
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Daß Filme VON Deutschen in aller Regel scheiße sind, damit haben wir uns abgefunden. Vielleicht ist ja dafür ein Film ÜBER Deutsche gut? Nein. Dieser hier zumindest nicht. Dabei fängt er gut an, stimmungsvoll, klaustrophobisch, düster. Wir laufen mit einem Wehrmachtssoldaten durch dunkle Bunkertunnel und fühlen uns, wenn wir jemals Wolfenstein oder auch Doom gespielt haben, sofort heimisch. Und freuen uns auf Schocks, die da kommen mögen, auf Bedrohliches, das im Dunkeln wartet, auf eine creepy Atmosphäre, die vom Film geschickt genutzt und gesteigert werden wird, bis wir uns selbst wie im ausweglosen Bunker fühlen werden.

Was wir dann kriegen, ist leider zunächst verdammt viel Gelaber, später verdammt viel Geballer, dazwischen verdammt wenig Atmosphäre. Wo soll die sich auch noch entwickeln, wenn sie permanent von nervigen Schauspielern gestört wird, die klischeebeladene, ganz und gar nicht "deutsch" wirkende, unglaubwürdige Figuren spielen. B-Movies kümmern sich für gewöhnlich nicht groß um Atmosphäre. Dieser hier ist da keine Ausnahme. Und verschenkt damit die einzige Chance, die er angesichts kaum vorhandener bis ärgerlicher Story, minimalen Budgets und unterdurchschnittlicher Schauspieler hatte. Und im Gegensatz zu anderen B-Movies passiert hier nicht mal was; weder auf der Story-, noch auf der Inszenierungs-, noch auf der Effekte-Ebene hat der Film etwas zu bieten, das auch nur für das geringste Interesse sorgen könnte.

Das kurze Fazit: Moral auf dem Level billigster TV-Produktionen, durch die Bank unglaubwürdige bis lächerliche Figuren, klischeehafteste Dialoge, eine monotone Inszenierung einer unerheblichen Geschichte. Abgesehen von ein paar atmosphärischen Momenten, die dem Film Gnadenpunkte zukommen lassen, ist THE BUNKER die größtmögliche Zeitverschwendung. Bitte beerdigen.

todaystomorrow
sah diesen Film im Turm-Palast, Frankfurt

14.08.2002, 03:48


unverständlich aber interessant

von Till
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Ich glaube, ich habe den Film nicht angemessen erfasst: zum einem lag es vielleicht daran, dass ich nicht alles verstanden habe und dann lag es mit Sicherheit auch daran, dass es mir nicht gelang die Charaktere auseinander zu halten (insbesondere in den Rückblicken). Vielleicht schaue ich ihn mir noch einmal an, denn wenn man etwas nicht versteht, muss es noch lange nicht schlecht sein.
Ich stimme einigen hier zu, dass Spannung auch bei mir nicht so recht aufkommen wollte. Andererseits finde ich es schade, wenn man jeden Film gleich mit anderen vergleichen muss. So lange es sich nicht ein Film auf die Fahnen schreibt, so sollte man ihn doch besser alleine betrachten sonst straft man nur sich selbst mir weniger Vergnügen ;-)
Beseoders hervorheben möchte ich den Vors- und den Übergang zum Nachspann. Beides sehr gelungen, vor allem optisch. Auch die Musik emfand ich als besonders gelungen und der Atmosphäre dienlich.
Till
sah diesen Film im Grindel, Hamburg

17.08.2002, 06:03


Review

von daemonicus
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Spielt es eine Rolle was man einem Film erwartet. Meistens. Bei "The Bunker" mehr als bei vielen anderen. Auch ich hatte eher etwas trashiges erwartet, als ich den Text im Heft zum Filmfest las. Aber im Gegensatz zu den meisten meiner Vorgänger war ich positiv ueberrascht. Warum, frage ich mich, schaut ihr euch keinen Film auf Suaheli an? Weil ich finde es schon komisch wenn da ein Eingeborener kommt und deutsch spricht. Oder ein Finne.. oder wer auch immer. Soviel zum Thema Deutsche Soldaten die Englisch sprechen. Und ich fand die Symbolik in dem Film auf jeden Fall sehenswert. Vorausgesetzt man ist dem Film gefolgt und sass nicht 90 Minuten da und hat darauf gewartet, dass ein Monster kommt oder literweise Blut fliesst. Es sind zwei Leute während dem Film gegangen und ich kann es nachvollziehen wenn auch nicht verstehen. Für die Guts & Gore-Fraktion war des definitv kein Film. Aber das Prädikat sehenswert hat er auf jeden Fall verdient.
daemonicus
sah diesen Film im Cinemaxx, Berlin

20.08.2002, 11:23


Review

von ZardoZ
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Viel, viel vergebenes Potential. Die Inhaltsangabe hört sich wirklich gut an, doch in Wirklichkeit ist The Bunker ein völlig belangloser Grusler der versucht irgendwie noch eine moralische Aussage über den Krieg einzubringen, doch kläglich an der billigen Machart und langweiligen Inszenierung scheitert - gähn.
ZardoZ
sah diesen Film im Metropol, Stuttgart

08.08.2003, 18:45




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