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Reviews zum Film Caged (2010)
Schweineblut tut selten gut! | Direktlink  | Wann lernen es die Opfer in spe der zahllosen Backwood/Torture/Slasher-Filme endlich einmal: Daß die unbefestigte Abkürzung von der Hauptstraße keine Zeitersparnis bringt und sich als nachhaltig gesundheitsmindernd darstellt?
Die aktuelle staubige Sandpiste ist im ehemaligen Jugoslawien zu finden und leitet Ärztin Carol mit zwei Arbeitskollegen über Umwege direkt in die Arme mehrerer unrasierter Finsterlinge, die - mon Dieu! - nicht einmal französisch sprechen!! Und flugs landen sie in den titelgebenden Käfigen, welche sich im Keller eines abgelegenen Autoschrottplatzes von nahezu Ludolfschen Ausmaßen befinden. Es wird noch einige Zeit brauchen, bis die wackeren Mediziner hinter das ihnen zugedachte Schicksal kommen und beschließen, ihr Ableben nicht untätig abzuwarten.
"Caged", den ich eigentlich nur als Lückenfüller ausgewählt hatte, ist eine der positivsten Überraschungen des Festivals. Das Storygerüst ist zwar alles andere als neu, aber immerhin wird hier nicht grundlos an den Opfern herumgesägt, sondern die (bei aller Liebe ziemlich klischeehaften) Entführer verfolgen tatsächlich einen Plan. Unnötige, also rein selbstzweckhafte, Härten gibt es nicht, die nötigen Härten sind aber alle vorhanden. Vor allem aber überzeugen eine vorzügliche Hauptdarstellerin, schöne Bilder und ein hohes Maß an Spannung. Ein kleines Mädchen spielt auch mit, ohne permanent rumzukreischen!
Fazit: Wer beim FFF 2010 Lust auf nur einen einzigen klassischen Horrorstreifen hat, sollte sich "Caged" keinesfalls entgehen lassen. Liebe "The Pack"-Crew, so wird das gemacht. | Lovecraft sah diesen Film im Cinestar 7, Berlin | 25.08.2010, 08:15 | | |
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| Direktlink  | Drei Mitglieder eines französischen Ärzteteams werden als sie auf dem Heimweg in Ex-Jugoslawien einen Umweg (!) fahren von sehr bösen (!) Osteuropäern gefangen genommen und in Käfige gesperrt (!), ohne zu wissen, was sie erwartet. Das hört sich erst einmal nach klassischen Mustern an, eine Prise Backwood-Slasher, eine Prise Hostel, eine Prise Turistas.
Der Film versteht jedoch, diese Elemente ordentlich zusammenzumixen und eine sehr hohe Spannung aufzubauen. Die Kritik an unlogischen Verhalten der Darsteller kann ich nur bedingt nachvollziehen, ich fand ihn für dieses Genre sehr gut aufgebaut. Der Goregehalt ist mäßig, die Gewaltspitzen sind sehr kurz, der Film ist beileibe kein Tortureporn.
Die Spannung steigert sich kontinuierlich, wird hochgehalten und findet im Finale einen würdigen Abschluß.
Caged hat mir sehr gut gefallen, auch weil ich nicht die Erwartung eines weiteren Inside oder Frontiere(s) hatte.
Sehr gut! | glorrk sah diesen Film im City, München | 04.09.2010, 08:32 | | |
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