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Cop Car

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Aus dem offiziellen Programm:
Harrison und Travis sind erst zehn Jahre alt, frisch von Zuhause ausgerissen und die Welt um sie herum ist ein einziger großer Spielplatz. In der gottverlassenen Weite von Colorado genießen die Jungs ihre neugewonnene Freiheit, bis sie plötzlich auf ein Polizeiauto mitten im Nirgendwo stoßen. Die Türen sind offen, der Schlüssel steckt, der Waffengurt liegt auf dem Rücksitz – was liegt für zwei naseweise Kinder da näher, als das Ganze als Einladung zu einer spaßigen Spritztour zu verstehen? Kurze Zeit später fegen die beiden mit halsbrecherischer Geschwindigkeit den Highway entlang! Aber sie haben die Rechnung ohne Cop Kevin Bacon gemacht. Der ursprüngliche Besitzer des Wagens hat nämlich mehr als nur die sprichwörtliche Leiche im Kofferraum und fordert äußerst nachdrücklich sein Eigentum zurück. Harrison und Travis befinden sich plötzlich mitten im Kreuzfeuer einer blutigen Verfolgungsjagd. Also aufs Gas! Entlang der unendlich einsamen Straße stoßen sie dabei auf ein paar Gestalten, mit denen wirklich nicht gut Kirschen essen ist ...

COP CAR ist ein schwarzhumorig-fieser Hybrid von einem Film. Einer, dessen nostalgische Lässigkeit wirkt, als hätten die Coen Brothers eine Neuverfilmung von STAND BY ME gewagt. Die Aura kindlicher Unbefangenheit in einer Umgebung, in der hinter jeder Ecke dunkle Abenteuer lauern, erinnert nicht von ungefähr an die 80er-Jahre-Produktionen von Steven Spielberg, sondern ist ganz bewusst eine Hommage an vergangene Kinotage. Doch Regisseur Jon Watts belässt es dabei noch lange nicht. Er setzt vielmehr auf harte Kontraste: Hier lauert in jedem Menschen eine desillusionierte Bestie, deren Bosheit sich unvermittelt auch in die Idylle einer vermeintlich heilen Welt entladen kann. In grandiosen Totalen beschwört Watts zusammen mit seinem Kameramann Matthew J. Lloyd mythische Landschaftsbilder, die jedem Neo-Noir-Roadmovie zur Ehre gereichen und gegen Ende sogar dezent den Geist von John Ford und Sergio Leone atmen. Wie in den großen Klassikern des Genres wird selten geredet. Doch wenn Kevin Bacon als windschiefer Gesetzeshüter schließlich den abgebrühten Redneck heraushängen lässt, schafft COP CAR eine groteske Atmosphäre der Bedrohung, die man angesichts der blutjungen Protagonisten am allerwenigsten erwartet. In ihrer naiven Unschuld wirken Harrison und Travis am verletzlichsten, wenn sie die Welt der Erwachsenen aus ihrer kindlichen Sichtweise heraus imitieren und dabei gefährlich nah an einer Katastrophe vorbeischrammen. An einigen Stellen mag so manchem das Lachen im Halse stecken bleiben, aber vergessen... Nein, vergessen wird man COP CAR so schnell nicht. Ein perfekter Abschlussfilm!


Two kids steal a cop car in the middle of nowhere. What they don’t know is that the trunk holds a secret that Officer Kevin Bacon desperately wants back! John Watt’s beautiful road movie is pure comedy gold, celebrated by audience and critics alike and the perfect film for our closing night!


Selbstredend kann jeder Trailer potentiell Spoiler enthalten!


Score (BETA): 68 - 6.5 Sterne (59 Bewertungen) - 2015: 7.5/10 - 2015: 70% - 2015: 62/100

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