von Fans für Fans

Dark City

 

Aus dem offiziellen Programm:
Do androids dream of electric sheep?” fragte einstmals SF-Wizard Philip K. Dick und brachte damit den berühmten Blade Runner auf seinen melancholisch-fatalen Selbstfindungstrip. Davon kann Dark Citys Held, John Murdoch (Rufus Sewell), freilich noch nicht träumen, auch wenn sein Problem ähnlich dramatisch gelagert ist. Kaum in einem mysteriösen Hotel wieder zu Bewußtsein gekommen, wird Murdoch auch schon von der Polizei wegen einer angeblich von ihm begangenen Reihe von Morden gesucht. Doch Murdoch kann sich an nichts erinnern. Wurde er einer Gehirnwäsche unterzogen, oder ist er einfach nur verrückt? Murdoch entschließt sich, dieses Rätsel auf eigene Faust zu lösen. Dabei gerät er unvermittelt in einen Mahlstrom von Psychoterror und Grauen. Und weder seine Frau Emma (Connelly) noch der Polizist Bumstead (Hurt) können ihm da heraus helfen. Im Gegenteil: In der ewig dunklen Stadt irrt Murdoch immer zielloser auf seiner kafkaesken Odyssee umher. Erst als er dem sinistren Doktor Schreber (Sutherland) begegnet, kommt er der Wahrheit – und der Katastrophe – ein entscheidendes Stück näher.

Durch die nachtschwarze, klaustrophobische Visualisierung dieser alptraumhaften Vorhölle – die von Nosferatu-ähnlichen Aliens als Exerzierplatz für ihre Fremdbestimmungsattacken benutzt wird – schafft Proyas ein Schreckensinferno von geradezu mythischen Ausmaßen. Metaphern mäandern und werden durch surreale Comic-Phantasien in griffige Kino-Topoi umgeschliffen. Die Stadt der verlorenen Kinder multipliziert mit Metropolis dividiert durch Dantes Göttliche Komödie. Ein exquisiter Exkurs in Sachen magischer Realismus, der sich auf der Netzhaut auflöst und im Gehirn explodiert. Wer THE CROW mochte, wird DARK CITY lieben. Der australische Filmemacher Alex Proyas hat mit diesem futuristischen Thriller einen weiteren Meilenstein des Fantasy-Genres gesetzt.


A sparkling and terrifying tale about a haunted city. Writer/director Alex Proyas: “The paranoid aspect of the story came out of dreams I had as a child – that while I was asleep, dark figures would come into my bedroom and rearrange things. Maybe the way I envisioned it was a bit bizarre, but I think being afraid of the dark is a very basic childhood fear.” He has now successfully tried to master this fear in his poetic feature. And he continues: “In literature, science fiction has always been a genre for ideas that can alter your perspective on things, in film, it’s almost never used for that – it’s used to have big spaceships blow up cities. I think we’re a little tired of that.” Maybe Dark City cannot cure you from your privat nightmares – but there is, at least, a map that can compass you through the labyrinth of your mind...


7.5 Sterne (26 Bewertungen)

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