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The Disappearance of Alice Creed


Aus dem offiziellen Programm:

Fachmännisch und zielstrebig verwandeln zwei Männer einen abgelegenen Raum in eine schalldichte Zelle mit Schlafplatz. Hastig schlüpfen sie in identische Overalls, lauern einer jungen Frau auf offener Straße auf, zerren sie in ihren Lieferwagen, schleppen sie ins frisch gezimmerte Gefängnis und ketten sie nackt ans Gitterbett …

Die ersten fünf Minuten von J Blakesons THE DISAPPEARANCE OF ALICE CREED funktionieren wie ein Schweizer Uhrwerk. Präzise. Beinahe wortlos. Ohne Umschweife wird das Wesentliche präsentiert: Die Figuren werden eingeführt, die Machtverhältnisse sind deutlich, die Ausgangssituation steht. Knackiger Auftakt für einen durch und durch brillanten Plot, der im Folgenden so viele unerwartete Haken schlägt, dass uns schier schwindlig wird. Ein cleverer Husarenritt durch diverse Albtraum-Szenarien, in dem sich „one-upmanship“ – die Kunst, anderen eine Nasenlänge voraus zu sein – als vornehmste aller britischen Tugenden erweist. Zu verdanken ist das dem bombensicheren Drehbuch, aber auch den Darstellern: Martin Compston (SWEET SIXTEEN) und Eddie Marsan (SHERLOCK HOLMES) sind großartig als ungleiches Gaunerpaar mit einem nur scheinbar unfehlbaren Plan, und Gemma Arterton darf nach ihren Blockbuster-Auftritten in CLASH OF THE TITANS und PRINCE OF PERSIA endlich zeigen, was sie als Schauspielerin wirklich drauf hat.


“First time writer/director J Blakeson nails his bloody colours to the bedpost in his airtight DISAPPEARANCE OF ALICE CREED. After his dazzling opening montage, Blakeson slams the door firmly shut on his three sided cast. His use of lemon sharp widescreen interiors allows his top-notch actors to explore every nook and cranny of their limited space.”
Global Comment

Selbstredend kann jeder Trailer potentiell Spoiler enthalten!


Score (BETA): 74

f3a.net 7.510 Sterne (57 Bewertungen)
- IMDb 2010: 7.2/10

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