von Fans für Fans

A Film with Me in It

Ein Film, mit viel Spaß drin

von sirolaf
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Das männliche Pendant zu "Serial Lover".

Während im französischen Film die weibliche Heldin voll schriller Panik versucht sich selbst aus der Misere zu retten, so ergibt sich unser Held hier stoisch und passiv in sein Schicksal. Dazu kommt noch der beste Kumpel der verfahrene Situation auch nich besser macht.

Herrlich, wieder mal einen dieser kleinen, feinen und fiesen Filme zu sehen, wegen denen man so gerne zum FFF geht. Absolut brillante Schauspieler, göttliche Dialoge und ein herrliches Ende machen diesen Film zum echten Geheimtip. Ab ins Kino!!
sirolaf
sah diesen Film im Cinemaxx 6, Berlin

21.08.2009, 09:55


Kleine Unfälle unter Freunden

von FFFler
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Meine Güte, was für eine rabenschwarze Komödie! A Film with me in it ist ein Film um zwei liebenswürdige Loser. Der eine ist Möchtegernschauspieler, der andere Möchtegernregisseur ... und beide natürlich Arbeitslos. Sie leben in einer Bruchbude mit Freundin, behinderten Bruder, Hund und dem Hausverwalter. Und eines netten Tages nehmen ein paar Zufälle zu viel ihren Lauf und es stapeln sich die Leichen. Mehr soll hier nicht verraten werden, denn je weniger man über diesen Film weiß, desto besser! Ich hab mich jedenfalls köstlichst amüsiert über dieses aberwitzige Szenario, das mich teilweise sehr an Thursday erinnert hat. Dies funktioniert neben seinem rabenschwarzen Humor auch so gut, weil die beiden Charaktere wirklich liebenswürdig gezeichnet sind und sie in ihrer Situation einem nur Leid tun können. So herrlich und überdreht wie das ist war der Film auch sehr sehr lange auf 9 Punkte Kurs ... nur einige kleine Längen gegen Ende haben höheres verhindert. Ein Muss für alle Freunde des schwarzen Humors!
FFFler
sah diesen Film im Cinemaxx 6, Berlin

21.08.2009, 14:29


sehr schwarz

von tatabanya
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Was habe ich gelacht! Ich konnte kaum aufhören zu giggeln! Wieviele tödliche Unfälle können in 4 Minuten passieren?? Und wie löst man das Dilemma?
Natürlich würde jeder normale Mensch die Polizei rufen, doch hier entspinnt sich eine schwarze Komödie wie ich sie lange nicht mehr gesehen habe. Es hört gar nicht mehr auf abstrus zu sein. Und bleibt doch immer charmant, weil die beiden Protagonisten so liebenswert verpeilt sind.

Ich schließe mich Wort für Wort FFFler an ... würde es genauso beschreiben, daher auch nicht mehr von mir.
tatabanya
sah diesen Film im Cinemaxx 6, Berlin

22.08.2009, 09:26


Originell

von TylerDurden
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Zuerst dachte ich noch - was soll das denn?

Aber das hat sich dann doch schnell in eine der schwärzesten Komödien gewandelt, die ich seit langem gesehen habe.

Die Dialoge sind unschlagbar, ich war nur am Schmunzeln und Prusten, wie soll man jemandem auch so eine Situation erklären.

Und was ich auch bemerkenswert fand, dass der Film zum Ende nicht nachließ, immer noch einen drauf setzen konnte, und ein passables Ende aus dem Hut zaubert.

Für freunde schwarzer Komödien ein Muss.
TylerDurden
sah diesen Film im Cinemaxx 3, Hamburg

24.08.2009, 23:01


Die liebenswerten Loser

von Frank
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Zu Beginn war ich irritiert, konnte mich nicht so ad hoc mit dem Stil des Films anfreunden, auch wenn die erste Szene mit einem Bewerbungsgespräch ein gelungener Einstieg war.

Doch dann bin ich irgendwie unmerklich ich den Film hineingerutscht und bis zum Schluss hat er mich nicht mehr losgelassen; so unterhaltsam und fesselnd ist diese tiefschwarze Komödie.
Denn eines kann sie: Die Neugierde des Zuschauers aufrechterhalten, und zwar über die gesamte Zeit. Was passiert als nächstes? Wie erklären die zwei Unglücksraben die Situation, und wie lösen sie den Schlamassel auf?

Schnell wachsen einem diese beiden Losertypen ans Herz, klasse dargestellt von Mark Doherty und Dylan Moran. Ohnehin ganz cool, das Drehbuch zu schreiben (Mark Doherty) und sich selbst eine Rolle zuzuteilen.

Unglaublich schräg sind auch die Dialoge, die immer erneut die Lachmuskeln aktivieren.

Eine rundum gelungene irische Komödie ohne Durchhänger, die sich locker in die Riege der hervorragenden schwarzen (dänischen) Komödien einreiht.
Frank
sah diesen Film im Cinemaxx 3, Hamburg

27.08.2009, 01:46


Vom Humor des Sensemann und anderen Widrigkeiten

von GeorgeKaplan
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Das Leben ist eine Pralinenschachtel, lehrte uns Forrest Gump, jeder Tag ist anders und voller Überraschungen. Nur welche Abgänge es auf Lager hat, darüber schwieg er sich aus.

So muss unser liebenswerter Loser lernen, dass der Humor des Sensemanns anscheinend bisweilen ein seltsamer ist, und in welche vertrackte Situationen man dadurch als Lebender kommen kann. Aber er macht das beste draus und nimmt es so, wie es kommt, stoisch und nahezu unerschütterlich. Wenn dann am Ende mal ein zaghaftes Lächeln über seine Lippen huscht, weiß man, dass er sich trotz widrigster Umstände nicht hat unterkriegen lassen.

Der Humor entsteht durch schönstes Understatement und ist eher leise. Auch das Erzähltempo nimmt sich Zeit für Details, etwa der Hund, der die Trägheit in Person ist, und dem Stöcke und andere Freuden des Hundelebens komplett am Allerwertesten vorbei gehen.

Ein sympathisches, unterhaltsames und bisweilen schräges Kleinod, das viele kleine Ecken und Wendungen bereit hält. Kein großes Buffet, aber eine kleine, lecker schmeckende Praline.
GeorgeKaplan
sah diesen Film im Cinedom 6, Köln

28.08.2009, 14:38


"The Croatian in the canal... was that you?"

von todaystomorrow
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Mark ist ein zweitklassiger Schauspieler - und ein erstklassiger Loser. Er hat keinen Job, kein Geld, einen Pflegefall als Bruder und ein Loch von Wohnung, in der ständig alles kaputt geht. Seine Freundin will ihn verlassen, sein Vermieter ihn am liebsten loswerden: gut, dass er wenigstens noch seinen Kumpel Pierce hat (Dylan Moran aus RUN FATBOY RUN). Denn der kriegt zwar auch nicht mehr auf die Reihe als Mark, hat aber wenigstens tolle Ideen für Hit-Drehbücher. Die er niemals schreiben und die niemals jemand lesen wird. Oder doch?

Es dauert eine ganze Zeit, bis das Leben anfängt, Mark erst so richtig übel mitzuspielen. Und an dieser Stelle nimmt der Film selbst auch erst so richtig Fahrt auf. Das kann man dieser großartigen schwarzen Komödie aus Irland vielleicht vorhalten, andererseits erhalten wir so einen detaillierten Einblick in Marks Situation und Charakter, bevor das Chaos schließlich ins Rollen gerät.

Allerdings darf man auch dann nicht den Fehler machen, von A FILM WITH ME IN IT ein nonstop Splatstick-Feuerwerk wie etwa im teilweise artverwandten SERIAL LOVER zu erwarten. Während jener einen Großteil seiner Unterhaltungskraft aus dem detailverliebten Inszenieren bizarrer Todesfälle zog, stehen solche diesmal gar nicht so sehr im Vordergrund. Zwar kommen auch hier eine ganze Reihe Leute ums Leben und auch hier sind daran dumme Zufälle schuld. Aber die sind nicht ansatzweise so spektakulär, brutal und blutig wie in SERIAL LOVER - und auch das Tempo ist ein viel niedrigeres.

Was A FILM WITH ME IN IT stattdessen zu so einer Granate für Menschen mit schwarzem Herzen macht, sind die fantastischen Darsteller. Ihre Dialoge. Ihre Mimik und Gestik. Auch, wenn die Geschichte sich zu immer größerer Unglaublichkeit aufschwingt - man kann sich jederzeit vorstellen, dass das alles genau so tatsächlich passieren könnte. Und dass es Menschen gibt, die genau so damit umgehen würden. So passiv. So hilflos. So unglücksmagnetisch.

Je angestrengter Mark versucht, die unfassbar außer Kontrolle geratene Situation zu begreifen und nicht noch schlimmer werden zu lassen, desto größer wird das Drama. Woran Freund Pierce alles andere als unschuldig ist. Obwohl er eigentlich auch nur helfen möchte. Aber wie wendet man Unglück von sich ab, wenn man noch niemals Glück gehabt hat...?

Zwei grandios aufspielende Hauptdarsteller. Eine kompromisslos schwarze Story. Eine Umsetzung, an der alle Beteiligten ganz offensichtlich großen Spaß hatten. Das kann eigentlich nur in einem Publikumsliebling beim FFF resultieren, und das ist auch hier der Fall. Ein klares Muss für alle Freunde intelligent sarkastischer Komödien und mindestens 7,5 Punkte wert!
todaystomorrow
sah diesen Film im Metropolis 1, Frankfurt

30.08.2009, 05:59


"Very british"

von lexx
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Hätte ich den Film im normalen Programmkino gesehen und die Leute hätten dort ebenso über bestimmte Szenen gelacht und am Ende des Filmes applaudiert, ich hätte wahrscheinlich gedacht, "typisches Mainstream Publikum, die lachen über jeden Scheiss". Aber halt, es ist anno 2009, das Fantasy Filmfest in Frankfurt ist in vollem Gange und dieser Film, den ich gerade gesehen habe, der sich A Film With Me In It schimpft, soll einer der Kracher des Festivals sein, eine rabenschwarze Komödie. Tatsächlich ist der Saal voll, so voll, dass einzelne Zuschauer bis kurz vor Filmbeginn noch einzelne Plätze suchen und schließlich in den ersten beiden Reihen landen.

Was dann passiert wird dem Hype meiner Meinung nach nicht gerecht. Eine vorhersehbare Geschichte paart sich mit einem typischen "vom Regen in die Traufe" Verlauf. Viele Längen, eine strunzdumme Handlung, "very british" würde der Engländer sagen.
Nun gut, es handelt sich um eine Komödie, ein ausgefeilter Plot, Wendungen, Action, Authentizität muss man da nicht zwingend suchen, tue ich auch nicht, aber irgendwie hat mich der Film trotzdem genervt, durchgehend auf albernes Getue zu setzen, da kann ich mir auch Bully anschauen, auch wenn dieser Vergleich diesem Film nicht ansatzweise gerecht wird. Denn mit einer schwarzen Komödie haben wir es durchaus zu tun, nur halt mit keiner die auch nur ansatzweise die Magengrube in Angriff nimmt. Dagegen sind die ebenfalls "very british" darstellenden Schauspieler mit ihrem Mimik Spiel eine Augenweide - herrlich! Einige Kommentare kommen richtig gut, das ist aber auch schon alles, was mir an positivem zu diesem Film einfällt. Wie gesagt die plumpen Todesfälle haben mich einfach nur gelangweilt, während das Publikum laut gelacht hat.

Das ich schwarzen Komödien durchaus etwas abgewinnen kann, zeigt meine Zuneigung für Adams Apples, hier kann man gut sehen, das schwarze Komödien oder Komödien generell, nicht zwingend Strunzdumm sein müssen. So etwas in der Art hatte ich mir von A Film With Me In It erhofft, erhalten habe ich eine schwarze Komödie von Mr. Beam. Wem es gefällt...
lexx
sah diesen Film im Metropolis 1, Frankfurt

30.08.2009, 10:36


A Film with nix drin

von Philmtank
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Ich sehe mich ja als durchaus humorvollen Menschen und liebe Filme wie bspw. Adam's Apples oder Art of Negative Thinking. Wie sagte Dr. Evil in Austin Powers "I'm hip, i'm with it". Aber dieses Trauerspiel hatte für mich mehr von einem Loserdrama als einer Komödie und erinnert am ehesten noch an den deutlich besseren Shallow Grave oder den unerreichten Immer Ärger mit Harry.
Das Elend beginnt schon bei den Charakteren. Der Hauptdarsteller spielt einen arbeitslosen Schauspieler mit Gesichtslähmung, dessen Dialog auf ein Din-A4-Blatt paßt. In seiner üppigen Freizeit ist er weder in der Lage, kleinere Reparaturen in der Wohnung durchzuführen, noch sich einen Job als Regalauffüller zu suchen, um seiner total scharfen Freundin und seinem pflegebedürftigen Bruder zu zeigen, dass er irgendeine Form von Wertschätzung oder Verantwortungsgefühl für sie empfindet. Dieses Fehlen jeglichen Commitments für die Menschen, die ihm eigentlichen nahestehen sollten, macht ihn also sympathisch??! Sein wesentlich kommunikativerer Freund wäre besser in einem Terrormovie aufgehoben, denn sein soziopathisches Verhalten war viel mehr beängstigend als zum Lachen. Auf die dünne Story möchte ich gar nicht weiter eingehen. Nur soviel noch: Bei der Vorstellung in Nürnberg haben andere den Saal vorzeitig verlassen...
Philmtank
sah diesen Film im Cinecitta' 3, Nürnberg

02.09.2009, 01:20


Tränen lachen

von Rohrkrepierer
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Endlich wieder einmal eine gelungene bad-getting-worse-Komödie. Das kleine Filmchen über einen Versager im Leben ist charmant inszeniert und hält, nach trägem Beginn, durchgehend die schwarze Stimmung bei, die einen als Zuschauer immer wieder zum Schmunzeln sowie Schlucken bringt.

Direkt ist "A Film with me in it" nicht komisch oder gar lustig. Dazu ist die Darstellung des Hauptakteurs zu intensiv. Zu nahe geht einem sein durch Pech verursachtes Schicksal. Immer wieder muß man beim Lachen feststellen, daß man viel besser weinen sollte, doch dazu ist das Dargestellte zu absurd, zu unglaublich und dann doch wieder irgendwie zum Lachen. Man bleibt mit einem schlechten Gewissen, aber einem wohligen Gefühl zurück. Absurd.

Wer sich vor dem schützen will, was dem Hauptcharakter in jeder Szene mehr das Dunkel in die Seele treibt, der muß eben einfach lachen und all das traurige Geschehen von sich abzuschütteln versuchen.

Ein toller, glaubwürdig gespielter Film, der mich begeistern konnte und das Prädikat schwarze Komödie mehr als nur verdient.
Rohrkrepierer
sah diesen Film im Cinecitta' 3, Nürnberg
 
03.09.2009, 12:31




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