von Fans für Fans

For the Good of Others

Review

von Francis
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Sehr gutes, gradliniges Drama aus Spanien.
Ein Arzt für Schmerztherapie wird von einem Angehörigen einer Patientin fast erschossen. Wie durch ein Wunder überlebt er - der Angehörige selbst ist tot. Seit diesem Ereignis scheint es, als ob er jede Krankheit durch bloßes Handauflegen heilen kann. Ob der Arzt wirklich für das Genesen diverser schwer kranker Patienten verantwortlich ist?
Spannend, gut inszeniert und ohne groß was auszusetzen.
Francis
sah diesen Film im Cinestar 7, Berlin

26.08.2010, 16:19


X-Files reloaded

von FFFler
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Im Grunde handelt es sich bei For the Good of Others um eine typische X-Files-Folge, bei der es schwierig ist, auf die Geschichte einzugehen, ohne groß zu spoilern. Die Kurzfassung: Ein Arzt hat nach einem Schicksalsschlag plötzlich das Gefühl, dass er Leute heilen kann, was gleichzeitig Konsequenzen für sein komplettes Umfeld hat. Was an dieser einfachen Geschichte gefällt, ist die Ausarbeitung der Charaktere, deren Verhalten und Entwicklungen glaubhaft dargestellt werden und den Zuschauer zum Nachdenken anregen. Das Ganze ist, dem Umfeld angepasst, ziemlich steril inszeniert und hat mit Eduardo Noriega auch einen überzeugenden Darsteller in der Hauptrolle zu bieten. Eine ruhige kleine Mysterystory, die durchaus etwas mehr Aufmerksamkeit verdient hätte.
FFFler
sah diesen Film im Cinestar 7, Berlin

30.08.2010, 11:55


ein kleiner Geheimtip

von Rohrkrepierer
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EL MAL AJENO ist mitnichten eine überhöhte Erlöser- oder Heilandgeschichte, oder simple Mysteriegeschichte. Vielmehr dreht sich in diesem starken spanischen Drama alles um die Last der Verantwortung, die Frage nach dem Übel der Allmacht, der Enge zwischenmenschlicher Beziehungen und der daraus erwachsenden Schmerzen.
Beinahe spielerisch gelingt es Autor Daniel Sánchez Arévalo Drama, Krankenhausfilm und mystisches Märchen zu verbinden und die niemals künstlich wirkende Verbindung dann mit einer durchdringenden Melancholie und Schwere zu versehen, die auch die deutliche Handschrift des Produzenten Alejandro Amenabar zu tragen scheint.
Dem zynisch distanzierten Hauptdarsteller Eduardo Noriega gelingt es seiner Figur genau diese Schwere zu verleihen, die den ganzen Film über bestimmend wirkt und die nötige Distanz, aber auch das Interesse des Zuschauers gewährleistet.
Entstanden ist ein ganz starkes Werk, das einen nachdenklich stimmt und einen mit einer enormen Dichte belohnt, wenn man bereit ist, sich über teilweise etwas lange 107 Minuten voll und ganz dem aus Regisseur, Produzent und Drehbuchautor geschaffenen Konstrukt anzuvertrauen. Toll!
Rohrkrepierer
sah diesen Film im Cinecitta' 3, Nürnberg

10.09.2010, 22:26




Alle Bewertungen im Überblick:
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