von Fans für Fans

Horror Story

 
Krvavý Roman

Aus dem offiziellen Programm:
Aufblende! Wir befinden uns in expressionistisch anmutenden Dekorationen, die eindeutig als Filmkulisse zu erkennen sind. Die Schwarz/Weiß-Kamera gleitet des Nachts durch ein hell erleuchtetes Fenster in das Innere eines bizzar erscheinenden Hauses. Hier geschieht Gräßliches: Der Hausherr bringt ein bewußtloses, nacktes Mädchen und legt es auf den Tisch. Er ist Metzger und will das Mädchen zu Wurst verarbeiten. Aus den Innereien kocht seine Frau dann Suppe zur Speisung der Armen...

Klassiker wie "Das Kabinett des Dr. Caligari" und die experimentellen Kurzfilme Georges Mélies waren bei dieser HORROR STORY Vorbilder. Frei nach Josef Váchals Novelle "Krvavý Roman" inszenierte Jaroslav Brabec, garniert mit drastischen Splatter-Effekten, eine bizzare und atmosphärische Bilderflut, ein meist stummes Panoptikum von morbiden Phantasien, absurdem Humor und grellem Pathos an der Grenze zum Schauer-Kitsch. Das aus fünf Teilen bestehende Grusel-Epos ist Hommage und Parodie auf die Frühtage des Lichtspiels zugleich.


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