von Fans für Fans

The House of the Dead

House? Island!

von Felix Schweiger
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Ein paar Teens wollen auf die Party des Jahres, doch weil sie das Boot verpassen, springt ein Schmuggler als Taxi ein. Unheil droht am Horizont, ist doch die Insel, auf der die Fete steigt, bekannt als "Insel der Toten".
Als Videospielverfilmung mit Schnipseln aus dem Spiel garniert, braucht der Film einige Zeit, bevor es richtig zur Sache geht. Dann aber dafür mit dem längsten Zombiegemetztel der Filmgeschichte, ein paar Bullet-times inklusive. Danach rutscht der Film völlig in die Trash-Ecke ab, gut unterhalten hab ich mich trotzdem.
Fazit: Teurer Zombie Edeltrash, Popocorn und Bier nicht vergessen.
Felix Schweiger
sah diesen Film im Cinema, München

31.07.2003, 14:38


House of Desaster

von BloodyMary
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Ja, ja, ich weiß: man soll keine hohen Erwartungen haben, wenn man sich einen Film ansieht. Trotzdem hatte ich eine gewisse Erwartung von House of the Dead. Angekündigt wurde ein Zombie-Gemetzel erster Klasse - Romero läßt grüßen. Und was kam?
Ein Film, dessen roter Faden sich mehr und mehr in ein blassrosa Zwirn verwandelte. Die Dialoge waren so grottenschlecht, daß man ihn als Stummfilm effektvoller hätte einsetzen können.
Alleine das Casting des Filmes läßt vermuten, daß der Produzent all' seine Freunde und Bekannten eingeladen hat, damit er das Set für den Rave-Act voll bekommt. Komplett daneben.
Selbst Jürgen Prochnows Rolle konnte mit nichts aufpoliert werden. Das dachte sich der Mime wohl auch und unterließ es, seine - sonst gute - Qualität als Schauspieler in diesem Film einzusetzen.

Special Effects wurden versucht, mit der Matrix-Technik aufzupolieren. Hier gewinnt man den Eindruck, daß die Macher des Streifens das Equipment zum Sonderpreis erhalten hätten, nur die Bedienungsanleitung nicht dazu. Sehr krasse Verwurstung von eigentlich hervorragenden Ressourcen.

Wer einen Horror-Zombie-Film sehen möchte, der sollte lieber alte Schinken wie 'Ein Zombie hing am Glockenseil' etc. rauskramen und sich House of the Dead sparen.

Der Film birgt keine Steigerung, eher ein Gefälle ins Banale. Dialoge von bisher ungeahnter Belanglosigkeit ließen vermuten, daß das Drehbuch - wenn überhaupt - on the spot geschrieben wurde.

Der Film war ausverkauft - alleine der Reaktion der Zuschauer (auspfeifen, reingröhlen, lautstarkes kommentieren) war es zu verdanken, daß ich mir die 90 Minuten voll gegeben habe. Denn das war das einzig Unterhaltsame an dem Film.

Wer aber sehen will, wie schlecht man Filme machen kann, der ist hier gut beraten.

Sorry for that.
BloodyMary
sah diesen Film im Cinema, München

01.08.2003, 15:23


Review

von ZardoZ
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Leider musste ich mir diese Gurke des Jahrhunderts ansehen, da die Kopie von Yesterday am Flughafen hängenblieb *g* Was soll ich sagen ... der Film hat wohl einen der dümmsten Plots, die ich jemals gesehen habe. Dazu diese beknackt aufgesetzte Coolheit, die pseudo Matrix-Effekte und eine Stimmung zum Einschlafen. Filmtechnisch miserabel, mit offensichtlichsten Anschlussfehlern (Wetter wechselt ständig). Die Schauspieler allesamt 08/15 - die Girlies wohl alle aus dem nächstbesten Table-Dance Club angagiert, zumindest ziehen die so schnell wie es nur gehen kann ihre Kleiderchen aus, um ihre einzigen Stärken zeigen zu können.
Bitte Herr Dr. Uwe Boll, wenn ihr einziges Talent darin besteht, nur andere Ideen und Techniken zu klauen, platte Dialoge mit Filmzitaten bzw. ständigen Bezügen zu anderen Filmen auszuschmücken, nur um als "Filmfreak" zu wirken, und das alles dazu noch so schlecht wie möglich umzusetzen, dann lassen Sie es bitte bleiben. Wenn sich der Film nicht nur so ungememein ernst nehmen würde... einfach nur Schrott ! Apropos, an alle Zombie Fans: Ausser der billigen Masken erinnert rein gar nichts an richtige Zombies, eher an irgendwelche Primaten, zumindest können die genauso springen, rennen, klettern, schwimmen...
ZardoZ
sah diesen Film im Metropol, Stuttgart

06.08.2003, 13:22


Plug and Play

von Herr_Kees
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Eine Gruppe erklärtermaßen nicht besonders heller Jugendlicher, die nebenbei allesamt Meister im Umgang mit Kampfkunst, Schwertern und Schusswaffen sind, mischen mit zwei Erziehungsberechtigten (darunter Jürgen Prochnow als Captain Kirk...) eine Insel voller hüpfender Zombies auf.

Gut, von einem Drehbuch wollen wir mal nicht anfangen, die Dialoge rascheln, die Darsteller sind hölzern, die Kulissen von OBI und die Effekte höchstens durchschnittlich. Trotzdem ist es erstaunlich, wie unterhaltsam (oder sagen wir mal besser: schnell vorbei) das alles ist. Die Inszenierung ist recht flott und auch die Szenenübergänge (zum Teil mit zwischengeschnittenen Computerspielfetzen) treiben das ganze zügig voran. Man muss sich also nicht langweilen und auch nicht ärgern, wenn man nicht will. Schließlich ist HOTD ein Film von Fans für Fans, mit zahlreichen (mal mehr, mal weniger peinlichen) Anspielungen auf Genrefilme, dafür ohne eigene Ideen.

Noch eine technische Richtigstellung: In HOUSE OF THE DEAD kommt keine Bullet-Time zum Einsatz, es handelt sich hierbei um simple Kamerarundfahrten in Zeitlupe, die zum Teil im Computer etwas aufgebrezelt wurden. Die Optik kommt eher aus der Computerspielwelt als aus MATRIX. Ob das jetzt gut oder schlecht aussieht, ist Geschmackssache.
Herr_Kees
sah diesen Film im Metropol, Stuttgart

08.08.2003, 12:06


Review

von Eraserhead
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Scheinbar bin ich der einzige, der den Film auf dem FFF gut fand (bis auf die blöden Videospielsequenzen). Aber mal ehrlich: viel Splatter, Kotze und Scheiße und viel blöde Sprüche und natürlich (ich schäme mich): A lot of Boobs! Unterhaltsames Popcorn-Kino, da hab ich echt schon schlechteres gesehen.
Eraserhead
sah diesen Film im Turm-Palast, Frankfurt

14.08.2003, 22:42


Zieht den Stecker!

von todaystomorrow
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Au weia. War dieser Film ernst gemeint? Ich kann es mir ja eigentlich nicht vorstellen - jedoch läßt nichts darauf schließen, daß Uwe Boll hier eine Persiflage im Sinn hatte...

Zombies mit neonrot leuchtenden Augen, schauspielerische Leistungen unterhalb jeder Diskussionswürdigkeit, die dümmsten Sprüche diesseits von RAMBO - ja, das ist HOUSE OF THE DEAD. Der Bodensatz des FFF 2003, und ganz sicher einer der schlechtesten Filme der letzten zehn Jahre. Mit extraviel Klischees, mit ohne Handlung, mit nicht einmal trashigem Unterhaltungswert.

Gut, was will man auch von einem Film erwarten, der auf einem 3-D-Shooter nicht nur BASIERT, sondern ihn weitgehend 1:1 NACHSPIELT? Das, immerhin, macht er recht detailliert und originalgetreu, was er uns auch fortwährend vorführt: Regelmäßig wird eine kurze Sequenz aus dem Sega-Hit eingeblendet, und im folgenden erleben wir, wie die Filmfiguren die exakt gleichen Bewegungen und Handlungen vollführen. Deshalb auch fand ich es nicht einmal sooo ärgerlich, daß viele Genre-Gesetze hier nicht gelten: Sicher, normalerweise können Zombies weder rennen noch springen; und normalerweise reicht es nicht, sie per Kugel, Messer oder Tritt einfach irgendwo am Körper zu treffen, um sie zu töten. Im Spiel verhält es sich aber nun mal so, und das übernimmt der Film nun mal, bis ins Detail. Hier, und NUR hier, kann man ihm also kaum ernsthafte Vorwürfe machen.

Soviel zur Ehrenrettung. Daß das ganze als Film aber nicht funktionieren kann, sondern extrem schnell extrem langweilt, hätte schon vor Drehbeginn klar sein müssen. So aber erleben wir endlose Monotonie; einen Handlungsverlauf, den man genau vorhersehen kann und, kurz gesagt, NICHTS, was den Zuschauer auch nur ansatzweise fesseln könnte. Im Gegensatz zum Spiel ist er hier nämlich nicht in der Lage, selbst aktiv zu werden - und Zuzuschauen hat bei 3-D-Shootern noch nie großen Spaß gemacht, wenn sie außer dem Shooten nichts zu bieten hatten.

Zu diesen storytechnischen Unzulänglichkeiten kommen dann noch schockierend schlechte Masken und Effekte, unmotiviertes und darum nervendes Rumgeballere und amateurhaftes Blutgespritze en masse sowie eine Inszenierung, für die "Spannung" ein Fremdwort ist - und fertig ist das filmische Desaster. Das ganze kommt so albern und unprofessionell daher, daß man es wirklich kaum glauben möchte. Aber es ist die traurige Wahrheit: abgesehen von einem halbwegs netten Soundtrack und, zugegeben, guter Kameraarbeit ist HOUSE OF THE DEAD ein Armutszeugnis; ein Machwerk, für das sich Uwe Boll gehörig schämen sollte. 2,5 Punkte
todaystomorrow
sah diesen Film im Cinemaxx, Berlin

20.08.2003, 02:17


Schlecht aber lustig!

von Umelbumel
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Ja, der Film ist nicht gut. Die Story ist blöd, die Schauspieler mies, von den bescheuerten Zombies ganz zu schweigen. Aber: der Film ist so blöde, dass er wieder lustig wird. Das war aber wohl nicht der Sinn des Filmes. Der ist im Gegensatz zu Mucha Sangre eher ernst gemeint... und das macht alles so blöd. Die Pseudo-Matrix-Effekte haben mich am meisten genervt. Die haben so überhaupt nicht reingepasst, dass es mich richtig geärgert hat. Ansonsten ist der Splatter ganz ok. Empfehlen kann ich den Film nicht, aber wer ihn guckt, wird so richtigen Trash sehen... :-)
Umelbumel
sah diesen Film im Cinemaxx, Hamburg

28.08.2004, 01:30


Machmal kehren sie wieder, die...

von SunDowner
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schlechtesten Filme aller Zeiten. Es ist wirklich eine Kunst mit einem anständigen Budget und einigermaßen bekannten Darstellern einen Film tot zu drehen und diesem schon als Leiche in die Kinos zu schicken.
Jürgen Prochnow, einst gefeierter Star aus Deutschland der in Hollywood Karriere machte...dann kamen Filme wie das unsägliche und erbärmlich schlechte "Bierfest" oder Machwerke wie dieses.
Wer "House of the Dead" einen Zombiefilm nennt müsste normalerweise vom Blitze beim A-A machen getroffen werden. Auch wenn man euch den Stumpfsinn bei Aldi um Einen Euro Fuffzig nachschmeißen sollte....kauft euch lieber ne Tiefkühlpizza. Da hat selbst die Verpackung mehr Unterhaltungswert als dieser Totalschwachsinn.
SunDowner

01.04.2008, 22:49




Alle Bewertungen im Überblick:
Felix Schweiger
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SnowMaster
Review zeigen (SPOILER!)
BloodyMary
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ZardoZ
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Herr_Kees
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Eraserhead
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todaystomorrow
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Umelbumel
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