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Reviews zum Film I Saw the Devil (2010)
| Direktlink  | Ein neuer, harter Rachethriller aus Südkorea...
Nachdem die Verlobte des aufstrebenden Polizeiagenten brutal zerstückelt aufgefunden wurde, beginnt eine mörderische Jagd nach Vergeltung. Auf Grund seiner Fähigkeiten und Beziehungen, ist es für den Hinterbliebenen ein Leichtes, den kranken Psycho aufzuspüren. Aber den mehrfachen Mörder und Triebtäter einfach nur umzubringen genügt nicht: Er soll leiden und wie seine Opfer Angst und Schmerz empfinden. Daher wird er verprügelt und wieder laufen gelassen, um ihn wieder zu jagen und zu quälen. Doch der Racheengel hat es hier nicht mit irgendjemandem zu tun...
Ji-woon Kim tischt uns hier zwei umbarmherzige und extrem konsequente Gegenspieler auf. Das Ergebnis ist, dass sich die zwei gegenseitig zu immer schlimmeren Gräueltaten aufstacheln, und die Spirale aus Gewalt und Vergeltung ins Unermessliche eskaliert. Herausragend dabei ist die Figur des Psychopathen! Sein Verhalten und seine Beweggründe bleiben unergründet. Er ist das personifizierte Böse. Die Rolle ist so überzeugend gespielt, dass zu keiner Minute auch nur die kleinste Vermutung aufkommt, er wird jemals zu einer Einsicht oder zur Vernunft kommen. Je länger der Film läuft, umso mehr wird man sich gewiss, der Film kann nur in einem Desaster enden. | T-Killa sah diesen Film im Cinestar 7, Berlin | 20.03.2011, 14:11 | | |
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| Direktlink  | So, endlich ganz gesehen und nicht nur 100 Minuten. Da war dann doch einiges klarer:
Der Film hält sich nicht lange mit Nebenschauplätzen auf und kommt nach einer Einführung der Hauptprotagonisten ziemlich schnell zur Sache - die Katz- und Mausjagd zwischen Psycho-Mörder und seinem Jäger, der selber immer mehr zum Psycho wird. Die Nebendarsteller werden nicht groß eingeführt, insbesondere sind die weiblichen Schauspielerinnen alle ziemlich austauschbar und flach, allzu großes Mitleid mit den Opfern entsteht somit nicht, der Film konzentriert sich hauptsächhlich auf seine zwei Hauptdarsteller. Kyung chul hat als Gejagter ziemlich viel wegzustecken, hinterläßt aber trotzdem eine Blutspur des Todes - sein Gegner steht ihm in nichts nach bis es am Ende zum blutigen Showdown kommt - Blut wird viel vergossen in diesem Film. Handelt es sich um einen typischen koreanischen Rachefilm? Meiner Meinung nach nicht, da auch im Film selbst die Rache in Frage gestellt wird.
Musik wird sparsam, aber wohldosiert eingesetzt.
Choi Min-Sik ist absolut überzeugend in seiner Rolle - Lee Byung-Hun wirkt ein wenig zu steif, als dass man wirklich mit ihm mitleidet.
Manche Szenen sind dann so makaber, dass man schon fast lachen muss.
Fazit: alles in allem ein gelungener, wenn auch ziemlich harter Film mit einem großartigen Choi Min-sik. | Michaela sah diesen Film im Cinema, München | 12.06.2011, 23:41 | | |
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Kim ji Woons weiße Weste... | Direktlink  | Geht man inhaltlich relativ unvorbereitet in den Film, fragt man sich nach etwas mehr als einer halben Stunde was denn noch kommen mag, ist doch der Kannibalenkiller früh identifiziert und mehr oder weniger auch gefasst. Doch wenn man schon Rache ausübt, dann bitteschönrichtig. Dies sind wohl die Gedanken von Hauptfigur und Regisseur und was dem Zuschauer hier in Sachen Rachethriller geboten wird, braucht sich nicht vor dem Meister des Genres, Chan-wook Park, zu verstecken. Wie gewohnt inszeniert Kim Ji-woon seinen Film in atemberaubenden Bildern, die dabei von einer wuchtigen Musikuntermalung getragen werden. Inhaltlich kennt der Regisseur zudem glücklicherweise keinerlei Kompromisse, zeigt eine ungewohnte, aber doch spannende Form der Rache und lässt seine beiden Hauptfiguren wunderbar gegeneinander ausspielen. Die beiden Schwergewichte Byung-hun Lee und Min-sik Choi ergänzen sich zudem prächtig, so dass unterm Strich einmal mehr ein hervorragendes koreanisches Rachedrama steht, das man unter keinen Umständen verpassen sollte. | FFFler | 23.01.2013, 14:26 | | |
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Lese 3 weitere Reviews mit SPOILER zu diesem Film.
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| Kommentar von Herr_Kees : | | Harter und brutaler Psycho-Rachethriller mit zum Teil mangelnder Motivation und fehlenden Charakteren, was der Spannung jedoch kaum schadet. | | 05.09.2011, 12:08 |
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