von Fans für Fans

The Ice Harvest

enttäuschend!

von jog
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Mit diesem Cast hatte ich von diesem Film mehr erwartet. Er fängt auch ganz gut an, aber insgesamt fehlt es dem Film an Tempo und Witz, dann hätte es ein Klassiker im Stile von Grosse Point Blank werden können. Selbst die Hauptdarsteller wirken irgendwie lustlos, allen voran Billy Bob Thornton. Aber auch Connie Nielsen, die z.B. in Demonlover noch zu überzeugen wusste, kann die Rolle der Femme Fatale nicht ausfüllen. Fazit: nicht schlecht, aber verschenkt.
jog

01.07.2006, 11:33


(Eis)Kalt

von Kosmas
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"Decent" würde ich sagen. Der Film plätschert leider ohne wirklich große Höhepunkte vor sich hin. Es sind zwar gute Schauspieler involviert, aber das Script ist nicht halb so intelligent wie es denkt, dass es ist ;o)

Der Film trifft nie den richtigen Ton zwischen Slapstick, Action, schwarzem Humor und Thriller. Und dass er unentschlossen ist, beweist dass auf der US-DVD 2 oder 3 alternative Enden drauf sind. Die unterscheiden sich nicht großartig, von dem was man im Film sieht, aber keines der Enden konnte mich überzeugen (auch nicht das gewählte, wobei dass wohl das "Beste" von allen war/ist)
Kosmas

08.07.2006, 16:07


Verschenkt

von FFFler
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John Cusack und Billy Bob Thornton in einem Film von Harald Ramis; was kann da groß schief gehen? Leider viel zu viel, denn obwohl die Geschichte ganz nett ist, langweilt der Film, da er witzig sein will, es aber nur selten ist; er überraschend sein weill, es aber zu keinem Zeitpunkt ist und er sich viel zu sehr auf seine Darsteller verlässt. Auch das ist ein Fehler, denn Thornton und Cusack überraschen den Zuschauer, denn sie zeigen nicht mal ansatzweise was von ihrem großen Talent, was den bescheidenen Charakteren zu verdanken ist. Gegen Ende kommt der Film immerhin ein wenig in Schwung und den einen oder anderen Lacher gibt's auch noch, aber insgesamt eine große Enttäuschung, vor allem, wenn man so ein tolles Schauspielerduo zur Verfügung hat.
FFFler

11.07.2006, 15:55


All I want for Christmas is Shane Black

von Herr_Kees
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Ein Noir-Weihnachtsthriller mit Starbesetzung und begabtem Regisseur? Da hätte doch ein zweiter KISS KISS BANG BANG oder LONG KISS GOODNIGHT draus werden können! Doch leider saß nicht Shane Black über dem Drehbuch und so verschenkt THE ICE HARVEST sein ganzes schönes Potenzial zum Fest, indem er lange Zeit ohne rechtes Ziel oder Handlungsentwicklung dahinläppert, gelegentlich nur unterbrochen von Highlight-Auftritten Oliver Platts und einem netten Running Gag mit einem fürsorglichen Polizisten.

Fazit: Nette, etwas düstere Krimikomödie, die für einen guten Krimi leider nicht spannend und für eine gute Komödie leider nicht witzig genug ist. Mainstreamunterhaltung auf Hollywood-Durchschnittsniveau.
Herr_Kees
sah diesen Film im Metropol 1, Stuttgart

22.07.2006, 00:59


Treibeis

von Holger Hellmuth
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Ice Harvest ist eine ruhige, handwerklich sehr gut gemachte schwarze Komödie. Der Film nimmt sich dabei die Zeit, seine Hauptfigur und auch ein paar Nebenfiguren vorzustellen. Die Story wird nicht vorangetrieben, sie entfaltet sich.

So ist ein frühes Highlight des Films ein betrunkener Oliver Platt, der sich wie der Elephant im Porzellanladen aufführt. Diese Sequenz könnte genau so auch in einer romantischen oder Drama-Komödie auftauchen... Der Thrill fängt eigentlich erst im letzten Drittel an.

Die Story selbst ist nicht besonders originell, aber eben schön erzählt.
Holger Hellmuth
sah diesen Film im Metropol, Stuttgart

22.07.2006, 05:46


Langweilig

von asta
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Auch mich hat die beeindruckende Darstellerliste ins Kino gelockt und mehr oder weniger enttäuscht.

Nach einer vielversprechenden Einleitung verschwindet die Handlung leider komplett aus dem Film. Cusack fährt nur die ganze Nacht in der Gegend herum und macht irgend etwas. Am Ende schaut dann der Plot kurz mal wieder vorbei und erledigt sich irgendwie.

Ein paar komische Situationen machen den Film gerade mal zu einer Weihnachts-TV-Alternative.
asta
sah diesen Film im Metropol 1, Stuttgart

22.07.2006, 09:46


Review

von Michaela
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Obwohl die Reviews zu diesem Film eher verhalten ausfielen, hab ich ihn mir, natürlich auch wegen John Cusack und Billy Bob Thornton, angeschaut und war angenehm überrascht. Ein kleiner gemeiner Film mit schwarzem Humor, der vom Tempo her eher etwas langsam ist und nichts Spektakuläres aufweisen kann, aber trotzdem ganz gut unterhält.
Michaela
sah diesen Film im Cinema, München

22.07.2006, 22:17


Unterkühlt

von todaystomorrow
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John Cusack ist einer meiner Lieblingsschauspieler. Für mich hat der Mann ein solches Charisma, daß allein seine Präsenz auch schwächere Stoffe in ein Erlebnis verwandelt - wie an "The Ice Harvest" mustergültig festzustellen.

Wir haben hier weder eine große Geschichte vor uns, noch eine innovative oder brillant inszenierte. Die Wendungen und überraschenden Entwicklungen in einem Krimi- und Wer-kann-wem-eigentlich-noch-trauen-Plot sind inzwischen irgendwie ein wenig ausgereizt, die Güte der mehrfach erkennbaren Vorbilder wird hier nur sehr selten erreicht. Zudem menschelt "The Ice Harvest" mehr, ja konzentriert sich phasenweise fast ausschließlich auf das Thema Gefühle und Beziehungen - was mit einem Charakterdarsteller wie John Cusack (und natürlich auch mit Billy Bob Thornton, der jedoch eher blaß bleibt und nur vergleichsweise wenige Auftritte hat) aber eher ein Plus sein kann und auch ist.

Man nimmt ihm die zu vermittelnden Emotionen und Befindlichkeiten einfach ab, sein lakonischer Habitus wird vom Drehbuch hier zusätzlich unterstützt, und so hat man am Ende auch kein Problem damit, ihm einfach nur durch eine ziemlich beschissen verlaufende Weihnachtsnacht zu folgen - die doch eigentlich als die Nacht des perfekten Verbrechens geplant war. Leider läuft aber natürlich einiges schief. Insbesondere zwischenmenschliche Verflechtungen und gefühlsmäßige Verpflichtungen kommen Cusacks Figur ein ums andere Mal in den Weg, die Krimihandlung gerät dabei zeitweise fast völlig aus dem Blick.

Das schadet dem Film aber nicht - wenn überhaupt etwas, schadet ihm nur ein manchmal festzustellender Mangel an Fokussierung bzw. klarer Linie. So treibt eben ab und an vieles einfach so vor sich hin, das Tempo ist generell ziemlich gemäßigt, klare Höhepunkte fehlen.

"The Ice Harvest" ist ein kleiner, lakonischer Film mit ein paar sehr bissigen Pointen, der weniger von seiner Handlung als von seinen Darstellern lebt. Da zumindest der eine, entscheidende hier einen guten Tag erwischt hatte, unterhält der Film zweifellos, wenn auch nicht auf sehr hohem Niveau. Richtig begeistern kann er wiederum nicht, dazu fehlt das Außergewöhnliche. Aber gute 7 Punkte sind das allemal.
todaystomorrow
sah diesen Film im Metropolis 8, Frankfurt

01.08.2006, 05:36


Eisig gut. Kultverdächtig.

von bigJay
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Ich verstehe die vielen Kritiken nicht, die dem Film Langeweile vorwerfen. Ist denn etwas nur dann spannend, wenn der Bodycount stimmt? "The Ice Harvest" ist eine schöne/skurrile Gangsterposse, die sich selbst nicht allzuernst nimmt und in entspanntem Erzähltempo ihre Geschichte an den Mann/die Frau bringt. Ich fand die Schauspieler übrigens allesamt glänzend und wunderbar aufgelegt. Bei uns im Kino wurde viel gelacht und es gab Szenenapplaus. Ein lohnender Film mit Kultverdacht.
bigJay
sah diesen Film im Metropolis 8, Frankfurt

01.08.2006, 11:50


Gute Romanumsetzung

von Alexander
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Als Leser des Romans habe ich bereits seit 2 Jahren der Verfilmung entgegengefiebert und wurde nicht enttäuscht. Zwar fehlen -wie bei eigentlich jeder Romanverfilmung- zahlreiche Details, die sich im Film sicherlich auch gut gemacht hätten (in der Literaturvorlage wird u.a. gekokst und werden Bardamen auf der Toilette weggerammelt... - das war der amerikanischen Filmindustrie für diesen ja noch relativ mainstreamigen Beitrag dann wohl doch zu riskant) aber die dennoch liebevoll detailreiche Umsetzung ist extrem gut gelungen. "The Ice Harvest" ist ein irrer kleiner Thriller mit viel schwarzem Humor dem ich wirklich jedem nur ans Herz legen kann. Die Figuren sehen wirklich alle aus, als wären sie direkt aus den Seiten Scott Phillipps' Roman auf's Zelluloid gesprungen, der Cast ist einfach kongenial ausgewählt, die Gags und Pointen sitzen. Dabei lebt "The Ice Harvest" ähnlich einem kleinen Kammerspiel fast ausschließlich von den gewitzten Dialogen zwischen den Darstellern und weniger von der Handlung, die mehr als Rahmen zur Unterbringung vieler kleiner guter Einfälle dient.
Alexander
sah diesen Film im Metropolis 6, Frankfurt

02.08.2006, 15:53




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