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Reviews zum Film Infestation (2009)
| Direktlink  | Kurz belichtet:
Ein recht amüsantes kleines Filmchen, Komödien scheinen dieses Jahr auf dem FFF groß in Mode zu sein, allerdings stellt sich bei mir langsam der Sättigungseffekt ein. Von Beginn an wird Gag auf Gag abgefeuert, und so kann sich das Käfer-Horror-Feeling eigentlich nicht wirklich entfalten, spannend oder gar erschreckend wird's also nie. Dem Publikum schien es, Lachern und Applaus nach, trotzdem gefallen zu haben, mir nur in Maßen. Die Story ist nur nebensächlich, aufgesetzte Schlusspointe inklusive, Innovationen Fehlanzeige. Die Bugs sind trotz niedrigen Budgets überraschend solide getrickst, lediglich das "Nest" sieht etwas billig aus. Die Darsteller schienen angesichts ihres launigen Spiels auch ihren Spaß gehabt zu haben, allerdings nervte mich der Hauptcharakter ab Minute 1 tierisch ab.
Fazit: Lustige und kurzweilige, aber komplett anspruchslose Unterhaltung. | Tweek sah diesen Film im Cinemaxx 7, Berlin | 25.08.2009, 10:07 | | |
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Kleines Budget, macht aber nix | Direktlink  | Kein langes Vorgeplänkel, sondern mitten rein in die Action. Das ist ja nicht schlecht, dabei bleibt aber eine wichtige Frage auf der Strecke: woher kommen die Viecher plötzlich, so dass niemand vorher Alarm schlagen kann? Also gut, um Logik geht's in diesem Film also nicht. Macht aber nichts, denn die Käfermetzelei hält einen eh vom Nachdenken ab. Die Gags sind gut, wenn sie kommen, allerdings wird allzu oft ein Gag links liegen gelassen. Aus einigen Situationen hätte man mehr machen können.
Insgesamt überwiegt aber der Spaß, besonders in der Gruppe. | BlackSorrow sah diesen Film im Cinemaxx 7, Berlin | 26.08.2009, 09:08 | | |
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| Direktlink  | Ich muss gestehen, mir doch ein wenig mehr erwartet zu haben von dem Film, so braucht Infestation eine ganze Weile, um so wirklich in Schwung zu kommen ... und das, obwohl man von der ersten Minute an mitten im Geschehen ist. Das Ganze ist dabei recht unterhaltsam geraten, doch irgendwie auch ein wenig mit angezogener Handbremse. Das ändert sich jedoch, als der erneut großartige Ray Wise die Bühne betritt, um den Film kurzfristig in eine reine One-Man-Show zu verwandeln. Dies sind auch die stärksten Momente des Films und heben das Ganze deutlich vom Mittelmaß ab. Wer also schon Filme wie Eight Legged Freaks mochte und auf Insektenhorrorkomödien steht (was bei mir nicht so der Fall ist), der dürfte gut unterhalten werden... und einen Sonderpunkt gibt's für die letzte Szene ;) | FFFler sah diesen Film im Cinemaxx 7, Berlin | 26.08.2009, 12:30 | | |
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Nur ein toter Bug ist ein guter Bug | Direktlink  | Willkommen im Käfer-Paradies. "Infestation" ist eine absolute Trashgranate, die voll das B-Picture-Flair von "Formicula" aus den 50ern atmet. Und getreu dem Motto "You don't have to discuss with them, just kill them" geht's hier nur um eins: Der Käfer oder Du. Life is simple. Überleben auch.
Hier ist alles drin, was Spaß macht: unmotiviert gezeigte Titten, dämliche Anmachsprüche, sinnfreie Dialoge und Frauen, die auch bei Gewaltmärschen für Bequemschuhe nur ein verächtliches Lächeln übrig haben, weil sie sich NIE von ihren High Heels trennen würden.
Und natürlich die Käfer, die gleich zur Sache kommen. Ok, ihre Version 2.0 ist jetzt nicht so überzeugend, auch wird mittendrin dann das Tempo rausgenommen, aber ansonsten gibt's wenig zu meckern, trotz genretypischen Minibudget und bulgarischen Drehorten.
Wohlverdiente 6 von 10 klebrigen Kokons, und weils hinterher anscheinend so viel aufzuräumen gab, dass die bulgarische Putzfrau im Titelnachspann eine Nennung erfuhr, noch einen obendrauf. | GeorgeKaplan sah diesen Film im Cinedom 9, Köln | 28.08.2009, 15:49 | | |
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| Direktlink  | Chris Marquette, mit frischem FANBOYS-Fame gesegnet, spielt Cooper: einen echten Loser und Sozialautisten, der nur eines noch weniger gut kann als Frauen aufreißen: seinen Job behalten (oder auch "erwachsen werden", wie es sein Vater wohl sagen würde - gespielt vom guten alten Ray Wise). Gerade wird er wieder mal gefeuert. Ganz praktisch also eigentlich, dass genau in diesem Moment ein ohrenbetäubend lautes, schmerzhaftes Summen erklingt und alle Menschen in seinem Büro in Ohnmacht fallen. Tage später erwacht Cooper, eingesponnen in einen Kokon. Er befreit seine Chefin, nur um mit ihr festzustellen, dass sie nicht die einzigen Betroffenen sind: die ganze Stadt ist einem Angriff riesiger, fieser Insekten zum Opfer gefallen. Oder sogar das ganze Land?
Jetzt könnte man meinen, es handele sich um die Rache der vom Menschen unterdrückten Käfer, Spinnen und Libellen, aber die Viecher hier haben einen dezidiert außerirdischen Touch. Geklärt wird das im Film aber nie, ebenso wenig wie die Beweggründe oder Ziele der Krabbel-, Flieg- und Springarmeen (mal abgesehen vom Offensichtlichen: Menschen als Nahrung zu nutzen). Das schadet aber nichts, ich fand es im Gegenteil fast erfrischend, dass der Film keine Zeit auf irgendwelche hanebüchenen Pseudo-Erklärungen verschwendet. Auch mit der Einleitung fasst er sich äußerst kurz: nur ein paar Minuten, und wir sind mittendrin in der Insekten-Action.
Das bedeutet aber leider nicht gleichzeitig auch ein kontinuierlich hohes Tempo. Immer wieder kommt es zu Längen, als sich Cooper mit einem kleinen Trupp unterschiedlichster aus ihrem Kokon befreiter Menschen auf den Weg zum Haus seines Vaters macht (der hat einen Bombenschutzbunker, der ist gut ausgestattet, dort wird man weitersehen, das reicht ja wohl als Plan). Dabei stört unglaubwürdiges zwischenmenschliches Geplänkel ebenso sehr wie die Überzeichnung einzelner Charaktere, aber beides hält sich im Rahmen. Viel schlimmer für den Unterhaltungswert des Films ist die Tatsache, dass es viel zu selten zu Zusammenstößen mit den Chitin-Aggressoren kommt und diese meistens auch nicht spektakulär genug ablaufen. Hinsichtlich der Fähigkeiten und Angriffstechniken der Viecher hätte ich mir etwas mehr Kreativität und Abwechslungsreichtum gewünscht.
INFESTATION ist von seiner Geschichte her lupenreiner Trash, von seiner Umsetzung her trifft es das aber nur so halb. Zwar gibt es die obligatorischen Logiklöcher, die obligatorischerweise völlig egal sind, aber die Partystimmung will sich nicht kontinuierlich halten. Dafür ist der Film dann insgesamt doch zu ruhig, zu wenig over-the-top. Für mich ist er auch weniger eine Persiflage à la EIGHT LEGGED FREAKS als vielmehr eine in sich halbwegs ernsthafte Hommage an Insektenhorrorfilme. Natürlich getränkt mit Comedy-Elementen, aber nicht unbedingt mit Selbstironie.
Wie auch immer: insgesamt macht der Film auf jeden Fall Spaß. Aber man hat das Gefühl, es wurde Potential verschenkt. Falls es eine Fortsetzung gibt: bitte mehr Gas geben! 6 Punkte. | D.S. sah diesen Film im Metropolis 6, Frankfurt | 01.09.2009, 05:37 | | |
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Let me tell you a little story... | Direktlink  | Meiner Ansicht nach der perfekte Film für das Fantasy Filmfest!
Dieser Film hat augenscheinlich kein großes Budget zur Verfügung gehabt, dennoch wirkt er keinesfalls billig. Die Story ist nicht gerade weltbewegend, dennoch treibt sie die Handlungen voran, so dass Langeweile erst gar nicht aufkommt. Die schauspielerischen Leistungen sind dabei ganz ansehnlich. Die Effekte hauen einen zwar nicht vom Hocker, aber irgendwie erzeugen die Gummikäfer einen ganz eigenwilligen Charme, auch wenn es manchmal etwas eklig wird. Hinzu kommen noch einige Sprüche und Pointen, deren Timing wirklich exzellent ist. Man merkt dem Film einfach an, dass er mit viel Liebe gedreht wurde.
Ein sympathischer, sehr unterhaltsamer Film, der es wahrscheinlich bei uns nie auf die Leinwand gebracht hätte.
... mit einem originellen Ende, das Lust auf mehr macht. | T-Killa sah diesen Film im Metropol 1, Stuttgart | 08.09.2009, 00:18 | | |
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| Kommentar von BARROCK : | | Tja... | ...für mich und viele andere wäre es, glaube ich, der wesentlich bessere Eröffnungsfilm gewesen! Was gaaanz am Anfang nach Billig-Trash aussah, wird später zum teurer aussehenden und guten Trash :) | | 08.09.2009, 16:52 |
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