von Fans für Fans

Jason X

 

Aus dem offiziellen Programm:
Wer hätte denn im Ernst gedacht, er wäre totzukriegen? Es würde auch mit dem Teufel zugehen, wenn ausgerechnet die Wiederauferstehung von Jason Voorhees bei der gegenwärtig benötigten Blutspritze für die Stalk'n'Slash-Welle gefehlt hätte. SCREAM hat das beilharte Leinwand-Vergnügen von Grund auf erneuert, es in der Horror-Moderne salonfähig gemacht und mit dem nötigen Witz und Budget versehen. Was 1997 ins Rollen kam, bringt JASON X mit Pauken und Trompeten - grell, dumpf und überirdisch - zu einem Abschluss, der fetzt: Jason im All!

Weg von der rustikalen Blockhütten-Romantik der früheren Teile, hebt das Überwesen ohne Hirn ab in die Weiten der Galaxien. Die Kino-Zeitmaschine bringt uns ins Jahr 2455: Der Planet Erde ist verlassen und wird nur noch zu Forschungszwecken bereist. Auf einem solchen Erkundungstrip entdeckt eine Gruppe Studenten zwei tiefgefrorene, gut erhaltene Leichen (Jason und sein letztes Opfer), die sie ins Raumschiff verladen und dort dank modernster Bio-Technologie zum Leben erwecken. Und um das Ganze noch zu toppen, verwandelt sich Jason durch die medizinische Turbo-Behandlung zu einer perfekten Mordmaschine: Er mutiert zum hühnenhaften Muskelprotz, dem ultimativen Terminator.

Geblieben sind die leicht bekleideten Girls, die kichern und kreischen und sich, wenn es hart auf hart kommt, auch verteidigen können. Neuerdings im Latex-Look und mit Bazookas, deren erstaunliche Größe nicht mit Penisneid begründet werden kann. Geblieben ist ebenso der dramaturgische Ablauf, der die Teenager einer nach dem anderen in blutiger Variation zu Tode bringt. Selbst eine Reminiszenz an das Camp Crystal Lake wird geboten: Hier als virtuelle Realität, in der sich Jason verirren soll.

Unter Berücksichtigung der Unterschiede zwischen diesem zehnten Teil von FREITAG, DER 13. und seinen Vorgängern stechen besonders ins Auge die abgefahrene Idee, den Metzger ins All zu beamen, vor allem aber der potenzierte Spaß & Gore-Faktor. Die Splatter-Effekte sind derb, und Regiedebutant James Isaac, der seine FX-Künste in Klassikern wie GREMLINS, THE FLY oder EXISTENZ erproben durfte, versteht sie zielsicher einzusetzen. Das überragende Handwerk eines Tom Savini findet in den digitalen Effekten eine konsequente Weiterentwicklung.

JASON X ist nostalgisches Slasher-Vergnügen im hippen Outfit. Und diese Wiederkehr verschafft dem Schlächter in der Hockey-Maske ein rundes Jubiläum, das selbst namhaften Kollegen wie Michael Myers und Freddy Krüger bisher vergönnt geblieben ist. Eine Hommage für ein Monster, das seit 22 Jahren beharrlich die Filmlandschaft terrorisiert.


Jason strikes again. You thought, we got rid of him, didn't you? Well, as they say on THE X-FILES, "No one ever really dies on this show." This time, it's the year 2455. Earth is now uninhabitable, and humans are living in space colonies. Two cryogenically frozen bodies have been shipped to an unsuspecting colony, and one of them is Jason. So, he gets unfrozen and goes on a killing rampage. Need I say more? The surprising answer to that question is: Yes! Fresh blood gives Jason a fresh look: James Isaac takes the helm for this installment, which marks his directorial debut. He's had his fair share of experience with animation and special effects in science fiction films such as RETURN OF THE JEDI, GREMLINS, ENEMY MINE, and THE FLY. He even had major production duties on CHILDREN OF THE CORN and EXISTENZ. The film is indeed impressive in its use of special effects. You get the idea that they've embraced their cheesy 80s horror flick past and made it an integral part of the film. In one scene, you even get to see a virtual reality, reproducing the old Camp Crystal Lake. Mind you, this film isn't a work of art. You might say that it's FRIDAY THE 13TH all grown up.


6.5 Sterne (36 Bewertungen)

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