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Reviews zum Film Just Walking (2008)
| Direktlink  | Da bin ich wohl mal wieder auf die schöne englische Beschreibung mit dem "Tarantino" reingefallen.
Die Einbrüche in aller Ruhe durchgeführt, ohne große Action, dann langatmige Einstellungen wie immer wieder gebuddelt, gebastelt und sonstwas angestellt wird.
Als dann ein paar mal Action kam - oh Mann, die Parkhausszene ist an Langsamkeit kaum noch zu unterbieten, ebenso einige andere brutalere Aufeinandertreffen.
Also ich fand den Film zu lang, zu langsam, dafür nicht genug Action oder spannende Handlung.
Kann man sehen, aber Vorsicht, ein ruhiger "Heist"-Film. | TylerDurden sah diesen Film im Cinemaxx 6, Hamburg | 24.08.2009, 22:56 | | |
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| Direktlink  | "Just Walking" hat mit Tarantino nichts zu tun. Es sei denn, man schreibt grundsätzlich jeden Revenge-Film Tarantino zu, aber Tarantino setzt ja selbst nur Versatzstücke aus alten Filmen neu zusammen. "Just Walking" ist aber nicht nur ein Revenge-Film, es ist ein Gangsterepos, ein Heist-Film, eine Tragödie, mit stark gezeichneten, manchmal hart an der Grenze zu überzeichneten Charakteren, sowohl auf Seiten der spanischen Frauen als auch Seiten der mexikanischen Gangster.
I's a Man's World, aber Männer haben eben eine Schwäche: Frauen und vor allem deren Blaskünste. So bekommen potentielle Geschäftspartner einen Blowjob spendiert, und so nimmt das Drama auch seinen Anfang: Ein Gangsterboss, der wohl zu oft "Pretty Woman" gesehen hat, macht einer spanische Hure nach einem offensichtlich überzeugenden Blowjob einen Heiratsantrag. Da aber "Pretty Woman" nur ein Märchen ist, ist der Gangsterboss kein Richard Gere, sondern ein Schläger, der Frauen als Ware ansieht, und die Hure kein verliebtes Aschenputtel, sondern knallhart auf Geld fixiert, welches ihr die ersehnte Unabhängigkeit geben soll.
Frauen wissen aber ebenfalls, was Männer wollen, und nicht selten nutzen sie ihre Künste recht skrupellos ein. Wenn der Richter auf Nutten in Schulmädchenuniform steht, bekommt er sie eben. Überhaupt scheinen die Frauen sich ihrer Situation fast immer bewusst zu sein, umso mehr erstaunt, dass ihnen bei all der Abgebrühtheit auch elementare Fehler unterlaufen.
"Just Walking" nimmt sich Zeit und braucht den ganz großen Atem, eine Herausforderung für den Zuschauer. Da wird bildgewaltig und kühn zwischen den Handlungs- und Zeitebenen gewechselt, und der Sinn vieler Szenen erschließt sich oft erst im weiteren Verlauf. Allerdings bleibt vieles auch bis zum Schluss unklar, oder es wirkt arg konstruiert, vor allem die Einbrüche sind - wenngleich clever eingefädelt - extrem showlastig und unnötig kompliziert. Auch das passt wenig zu den ansonsten straighten Charakteren.
"Just Walking" ist sicher ein interessanter Film mit vielen Stärken, insbesondere bei der Bildgestaltung und beim Score kann der Film oft mitreißen. Aber er weiß zu oft auch nicht, was er genau will, weder bei der Story noch seinen Charakteren. Für den ganz großen Wurf bleiben einfach zu viele Fragezeichen. | GeorgeKaplan sah diesen Film im Cinedom 6, Köln | 01.09.2009, 13:12 | | |
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| Kommentar von landscape : | | Leg Dich nicht mit Blutschwestern an... | ... denn auch sie geben nicht eher Ruhe, bis sie ihre Rache ausgekostet haben. Rache ist ja sowieso eher ein Frauending. Und nicht nur etwas für Kerle vom Kaliber eines Clint Eastwood!
Super Darsteller/innen, gute Musikauswahl, schöne Bilder, einfach erfrischend europäisch - das spanische Kino gilt es zu entdecken! | | 24.08.2009, 01:09 |
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| Kommentar von Herr_Kees : | | Gangsterfilm aus weiblicher Perspektive: Schön gefilmt, interessant und ziemlich brutal, aber viel zu sprunghaft erzählt, um wirklich zu fesseln. | | 27.09.2012, 10:02 |
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