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Reviews zum Film Kaena: The Prophecy (2003)
| Direktlink  | Auf der Axis, einer baumartigen Struktur zwischen den Wolken entscheidet sich das Schicksal dreier unterschiedlicher Rassen. Kaena, ein weiblicher Mensch die den Glauben ihres Volkes an die Götter nicht teilen will, wird zur Schlüsselfigur in dieser epischen Scifi-Fantasy Erzählung.
Nach einem furiosen Anfang (wer mit seiner Surround-Anlage angeben will hat hier einen Pflichtfilm) drosselt sich das Tempo etwas, um die Figuren zu zeichnen. Das klappt in mehrfacher Hinsicht nicht so ganz, einerseits sind die Gesichter der Humanoiden etwas sparsam animiert, wirken unplastisch und die Mimik scheint einfach vernachlässigt worden zu sein, andererseits haben die Figuren mit ihren Wünschen und Zielen keine Tiefe. Die restlichen rendereien sind Over the Top (wer den Kurzfilm Katedra kennt, hat schon eine guten Eindruck vom generellen Look von Kaena) und zeigen was technisch möglich ist. Elemente der Gesichter hat man zwar schon mal gesehen, die Zusammenstellung fand ich aber neu und gut gelungen, auch wenn gewisse Elemente etwas deplaziert sind (Fantasy Heldinnen sind umso stärker je weniger sie anhaben & männliche Alien wollen gern mal ein menschliches Mädel vernaschen), so ist das Gesammtbild einfach zu mitreißend.
Fazit: Fantasy-SF Crossover, Optisch beindruckend, Story Okay. | Felix Schweiger sah diesen Film im City, München | 25.07.2004, 11:53 | | |
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Fantastic Planet meets Final Fantasy | Direktlink  | Den Film hab' ich mir eigentlich nur angeguckt, weil die Story lose auf den französischen Comics "Les Aventures d'Alef-Thau" von Alejandro Jodorowsky basiert. Diese ist dann, trotz Animationsfilm, auch eher auf ein erwachsenes Publikum ausgerichtet - was man den französischen Filmemachern wieder einmal zu Gute halten muß.
Richtig punkten kann KAENA in visueller Hinsicht. Das Set-Design ist fantastisch und könnte den Hirnwindungen von H.R.Giger oder einigen französischen Comic-Künstlern wie z.B. Moebius entsprungen sein. Die Figuren sind leider nicht so dolle animiert. Die Mimik ist puppenhaft, die Bewegungen erinnern an Marionetten, wobei wohl Kaenas knappes Outfit und ihr enormer Vorbau à la Lara Croft davon ablenken sollen.
Ok, der Film ist von 2003, da sieht man über technische Mängel gerne hinweg, zumal das Budget sicherlich nicht dem von Hollywood-Produktionen entsprach. Alles in allem ein gelungener europäischer Anstoß, den Animationsfilm raus aus der sauberen Kinder-Fun-Ecke zu locken .. und das mit hohem Schauwert. | kinokoller | 01.10.2008, 18:11 | | |
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