von Fans für Fans

King Kong

 

Aus dem offiziellen Programm:
Die Lust am filmischen Experiment mit prähistorischen Monstern erreichte mit dem in den Anfängen der Tonfilmzeit entstandenen KING KONG schon ihren absoluten Höhepunkt. Mit einer für die damalige Zeit außergewöhnlichen Tricktechnik schuf die Produk­tionsfirma RKO einen finanziell überaus erfolgreichen und künst­lerisch hochwertigen Film, der bis heute seinesgleichen sucht. In KING KONG sind alle Zutaten perfekt aufeinander abgestimmt: eine gut durchdachte, glaubwürdige Story, bis dato nicht gesehe­ne Tricks, welche dem Riesenaffen, dank ausgeklügelter Stop-Motion-Effekte und Rückprojektionsverfahren, zu beängstigend-realistischen Bewegungsabläufen verhalfen. Außerdem verknüpfen sich mit dem Plot eindringliche Botschaften, die an den besonne­nen Umgang mit den Kräften und Geboten unerforschter Natur­paradiese appellieren.

Die Geschichte von King Kong und der weißen Frau kennt heute wohl jedes Kind, begeistert sie auch sechzig Jahre nach ihrer Ur­aufführung noch Generationen von Filmfreunden, die sich an dem Schwarz-Weiß-Klassiker nicht satt sehen können. Wie kein ande­res Fabelwesen dieses Jahrhunderts schürt der Riesenaffe King Kong noch immer die Ängste im Parkett, wenn es darum geht, die menschliche Zivilisation mit unerforschten Arealen dieser Erde in Berührung treten zu sehen, aus denen sich jederzeit und unerwar­tet bedrohliche Ungeheuer offenbaren können.

Kein Geringer als der britische Krimi-Autor Edgar Wallace hatte die Idee zu dieser Story. Durch das unermüdliche Engagement Merian C. Coopers, der rechten Hand des legendären RKO-Studiochefs David O. Selznick, kam es dann zur Verwirklichung des ergeizigen Projektes. So konnte der Tricktechniker Willis O'Brien damit begin­nen, alle Register seines Könnens zur Animation der nur 45 Zen­timeter großen Trickmodelle zu ziehen. Fazit: Perfektes Unterhal­tungskino aus den Kindertagen der Hollywood'schen Traumfabrik.

Das FANTASY FILMFEST zeigt erstmals die ungekürzte Fassung des Klassikers. Zahlreiche Szenen, die 1933 der Zensur zum Opfer fielen, wurden wieder eingefügt. King Kong ist hier viel gewalt­tätiger und bedrohlicher als in der bekannten Version.


7.7 Sterne (9 Bewertungen)


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