von Fans für Fans

Man Thing

Versumpft.

von D.S.
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Klassischer B-Movie, mit allen Vor- und Nachteilen dieser Gattung: klischeehafte Charaktere, ein simpler Plot um ein geheimnisvolles, rachedurstiges Monster, ein paar Schockmomente, (einmal) nackte Silikonbrüste und ein paar gorige Szenen.

In letzteren liegen auch gleich die größten Auffälligkeiten des Films: hier waren verdammt gute Maskenbildner am Werk, die verstümmelten Körper und entstellten Gesichter der Opfer des Monsters, auf die auch erfreulich lange draufgehalten wird, können sich wirklich sehen lassen. Ebenso sind die visuellen Effekte (der Sumpf aus der Sicht des Monsters) sowie die 3D-Animationen (das Monster) erstaunlich gut gelungen, und auch die Atmosphäre des Sumpf-Settings wird überzeugend eingefangen.

All das reicht aber nicht, um die Vorhersehbarkeit des Storyverlaufs und, damit einhergehend, großflächige Langeweile im Film auszugleichen. Fans der Comic-Vorlage mögen ein bis zwei Punkte zu meiner Wertung hinzuaddieren, ich fand "Man Thing" zwar sauber und gefällig umgesetzt, letztendlich aber zu gewöhnlich und müde. Und etwa 20 Jahre zu spät kommend. Deshalb nur 4,5 Punkte.
D.S.
sah diesen Film im Metropolis, Frankfurt

12.08.2005, 04:42


Monster-Movie of the FFF

von Eraserhead
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Zu später Stund und ohne große Erwartung und eigentlich 2. Wahl, da ich mir eigentlich HELLAVATOR anschauen wollte für mich eine positive Überraschung des FFFs. Schöner Monster-Film der alten Schule im Stil der 50er Jahre Horror-Monster-Streifen mit lustigen Splatter-Einlagen und ordentlichen Effekten. Gemäß dem Programmheft hatte ich nen Billigstreifen a la SCHLOCK oder KILLERTOMATEN erwartet - MAN THING sah man allerdings wahrlich das niedrige Budget nicht an. Genre-Herz, was willst du mehr? Für die Silikon-Titten gibts nen halben Extra-Punkt.
Eraserhead
sah diesen Film im Metropolis, Frankfurt

13.08.2005, 10:09


Gäääähn!

von FFFler
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Da war sie, meine erste Gurke des diesjährigen FFF. Aber irgendwie war das aufgrund der Beschreibungen und anderen Meinungen fast schon zu erwarten. Die ersten 15 Minuten ist man noch guter Dinge, dass der Trashfaktor einiges retten kann, da Regisseur Leonard wirklich kein Klischee auslässt. Jedoch wird der Film nach und nach immer schlechter und nerviger und weiß leider in keinem Punkt mehr zu überzeugen, so dass man flehend auf die Uhr sieht (was aufgrund einer 15 minütigen Pause, weil der Film hängenblieb, noch verstärkt wurde) wenn der Film endlich zu Ende ist. Positiv zu erwähnen ist eigentlich nur die gute Maske der Leichen, ansonsten sollte man einen großen Bogen um diese Marvelverfilmung machen.
FFFler
sah diesen Film im Metropolis, Frankfurt

19.08.2005, 22:48


Review

von QuintenQuist
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In einen Film wie diesen geht man nicht mit der Erwartung rein, das Kino neu erfunden zu sehen und wenn, dann ist man wohl selber schuld, denn ansonsten kann man sich gut unterhalten lassen von diesem Stück Öko-Monster-Horror, wobei Horror wohl etwas übertrieben ist.
Ein durchaus kurzweiliger Film, mit soliden Darstellern, die auch sympathisch sind, was ja nicht jedem Film gelingt und guten Effekten.
Das, was man einen kleinen feinen Film nennt.

Gut.
QuintenQuist
sah diesen Film im Cinemaxx, Hamburg

24.08.2005, 11:54




Alle Bewertungen im Überblick:
asta
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