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Marlboro US-Kurzfilm Preis 1994

 

Aus dem offiziellen Programm:
Erstmals wird in diesem Jahr auf dem Fantasy Filmfest ein Preis innerhalb einer amerikanischen Kurzfilmreihe vergeben. Mit Unterstützung von "Marlboro Network - The Pulse of America" zeigt das Fantasy Filmfest 1994 die "US Short-Reel-Reihe" mit insgesamt 9 US-Kurzfilmbeiträgen. Dem Publikum kommt dabei ein besonderer Stellenwert zu, denn dessen Stimmen sind gefragt, wenn es um die Vergabe des mit $ 3.000 dotierten "Marlboro US-Kurzfilm Preises" geht. Über Stimmkarten haben die Zuschauer die Möglichkeit, durch ihr Votum den US-Lieblings-`shortie` zu wählen. In der letzten Festivalstadt, also in Köln, wird das Endergebnis verkündet und der Siegerfilm gekürt.

Mit etwas Glück gewinnen die Teilnehmer dabei auch selbst, denn in jeder Festivalstadt gibt es 20 Kinogutscheine für verschiedene Filmspielstätten zu gewinnen. Bei sämtlichen Filmen, die in der Reihe "US Short-Reel" laufen, handelt es sich um deutsche Erstaufführungen. Auf der nächsten Seite (unten) werden die 9 Filme kurz vorgestellt, die während des Fantasy Filmfestes 1994 im Rahmen der "US Short-Reel-Reihe" im Wettbewerb um den "Marlboro US-Kurzfilm Preis" vertreten sind.



I Hate my Roommate von Regisseur Chanan Beizer ist ein schwarzhumoriger 16-mm-Comedy-Kurzfilm, der sich um Mitbewohner, Beziehungen und Rache dreht. Beizer kombiniert den Softhorror-Film stets mit seinem Comedy-Trailer "SATAN`S NEPHEW", dem "gefährlichsten Film der Welt".


Robert K. Segress` Garbagio aus dem Jahre 1991 ist unterhaltsam, wirft aber auch Fragen auf, denn der Schwarzweißfilm thematisiert Konflikte im modernen Amerika.


Einer von drei Kurzfilmen, die bislang unter der Regie von Kevin Segalla entstanden, ist Thanks Ed!: In neun Minuten liefert Segalla eine Persiflage auf unser Game-Show-Zeitalter.


Bob Sabiston trägt mit Beat Dedication eine computeranimierte Short story zur "US Short-Reel" bei: Fantasy-Fly meets Drum-Machine.


Auch Mark Sullivan bedient sich in Highrise der Computeranimation, gemischt mit realen Aufnahmen: "Was passiert mit dem vom Raumschiff geklauten Haus?" heißt hier die Frage.


In Photocopy Chacha choreographiert Chel White eine Papiervervielfältigungsmaschine, auch Photokopierer genannt.


Auch auf Mark Swain und Mike Wellins schien das Objekt Raumschiff großen Reiz auszuüben: In dem Kurzfilm This is not Frank`s Planet sind zwei Astronauten auf der Suche nach `Frank`s Planet`.


Ebenfalls in Schwarzweiß: Earth Dance von Steve Wahl aus dem Jahre 1984. Sein 3-Minuten-Feature beschreibt den Lebenszyklus eines Planeten: Am Ende bleibt die Natur Sieger über den Beton.


Zu guter Letzt: Baby`s First Steps von Edmund Sydor, der seinen Kurzfilm an der New York Film School of Visual Arts drehte. Sydors `shortie` thematisiert die Metamorphose einer Maschine zum Menschen.


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