von Fans für Fans

Mask Under Mask

Grosses, kleines Kino!!!

von FrankBerzel
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Bin gerade aus dem Kino gekommen und muss meinen Emotionen freien lauf lassen. Dieser unheimlich dichte, atmosphärisch genial ausgewogene, märchenhafte, packende Film hats mir echt angetan.
Der schoene, arrogante, alles besitzende Protagonist Valdez geht auf die Reise seine Lebens und erreicht nach heftigen und im wahrsten Sinne Tiefschlägen, den Hafen der wahren Werte.
Ein wirklich gelungenes Stück Kino. Reich an Poesie, Überraschung und Makaberem.
Weniger Trash, dafür aber mitreissend und Herzzereissend. Danke für den tollen Abend!
FrankBerzel
sah diesen Film im Metropol, Stuttgart

06.08.2002, 22:09


Scheuslich Schön

von Alan Smithee
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Hatte mich auf einen leichten Trash Nachmittag gefreut. Es kam anders. Zu Beginn sehr leichte Theaterhafte Kost, bei der sich locker eine Tüte Popcorn verdrücken lässt. Nach 15 Minuten allerdings verdichtet sich das Ganze und das Popcorn ist eh schon fast leer, nach 25 Minuten geht die Reise dann richtig los. Wenn ihr Jabberwocky, Delicatessen und Quo Vadis mögt. Ihr werdet es wiederfinden. Eine einfache Märchengeschichte, mit einfachen Mitteln scheuslich schön inszeniert.
Herrlich Götz Otto als böser Wiedersacher.
Sehenswert.
Alan Smithee
sah diesen Film im City, München

07.08.2002, 21:20


Juwel!

von Alan Smithee
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MASK UNDER MASK ist nicht der erwartete Film. Um genauer zu sein, ist er unter Plante B eigentlich völlig falsch aufgehoben (Wer macht diese Einteilungen?). Vielmehr passt der Streifen in das Genre der philosophischen Psycho-Operette mit deutlichen Anleihen an Horror/Thriller/Western und Co. Im Grunde aber ist MASK UNDER MASK nicht kategorisierbar. Der Zuschauer wird von der schwülen Atmosphäre in den Kinosessel gedrückt, vergisst Popcorn und Cola, und möchte am liebsten ein Teil des ganzen sein. Absolutes Kult-Kino, ein Film, von dem wir noch viel hören werden. Götz Otto spielt auf dem Niveau eines Udo Kiers zu seinen besten Tagen. Sensationell spielt auch die Frau des Sheriffs (der Name der Akteurin ist mir leider entgangen). Für mich der beste Film des Festivals (mal von den Landschaftsaufnahmen in INTACTO abgesehen). Weiter so, Fantasyfilmfest-Crew!!!

9,5 Punkte, ein halber Punkt Abzug wegen Tierquälerei - Ihr wisst schon, wo :-))
Alan Smithee
sah diesen Film im City, München

08.08.2002, 09:35


Lebendig!

von Alan Smithee
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Wenn man wollte, könnte man Mask under Mask ohne Umschweife als eines der packendsten Dramen der Neuzeit bezeichnen, welches der uralten Frage der Selbstfindung des Menschen nachspürt und dabei die Liebe nicht außen vor lässt. Aber auch in der filmischen Umsetzung sucht dieses Kleinod der Lichtspielkunst seinesgleichen, geben sich doch epische Bilder und Charakterdarstellungen sowie Beobachtungen menschlichen Handelns im bunten Reigen die Hand. Untermalt wird dieses opulent schlichte Werk von zauberhaften Tönen, die geradezu melodisch ineinander übergehen.
Von der Story sei hier nicht auch noch das Letzte preisgegeben, mag man sich doch auf dem Weg der Interpretation nicht selbst im Weg stehen. Jedenfalls habe ich die Facetten dieser cineastischen Erfahrung länger mit meinem Kumpel disktutiert als die Mehrzahl der anderen Filme des Festivals in diesem oder vorangegegangenen Jahren.
Wenn der statt auf dem Festival im normalen Kinoprogramm liefe, könnte man sofort nochmal reingehen!
1/2 Punkt Abzug, weil ich entgegen meiner Vorredner der Meinung bin, dass Götz Otto sein Potenzial nicht zur Gänze ausgeschöpft hat.
Alan Smithee
sah diesen Film im City, München

08.08.2002, 14:42


Maskerade ohne Ende: Es enthüllt sich ein elegisches Meisterwerk seltener Klasse

von Alan Smithee
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Der Titel Mask under Mask ist sorgsam gewählt, denn gleichsam einer Maske, die sich unter einer Maske verbirgt, enthüllt dieser fraglos cineographische Höhepunkt des Festivals seine zahlreichen Klimaxe nach und nach ohne dass der geneigte Kinobesucher mehr sieht als eine weitere Maske. Eine Maske unter einer Maske eben. Aber nicht nur ob des schlau gewählten Titels steht Mask under Mask aus der Klasse seinesgleichen heraus. Grandiose Schauspielerleistungen (1/2 Punkt extra für Götz Otto, dessen wahres Können gleichsam unter einer Maske verborgen scheint) gepaart mit meisterhaft photographierten Aufnahmen sowohl von Land und Leute werden abgerundet von einem durchweg hochkarätig besetzen Ensemble, das von einer hochklassigen Mannschaft hinter der Maske, ähh, Kamera, unterstützt wird - ich meine gar Richard Gere im Abspann als Fahrer des Regisseurs entdeckt zu haben). Ein Film, der seinesgleichen vergebens wird suchen müssen.
Alan Smithee
sah diesen Film im City, München

08.08.2002, 15:04


Review

von Alan Smithee
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OK, dann versuch ichs mal (findet ihr Rechtschreibfehler könnt ihr die ruhig
behalten).
Richtig erfrischend aus deutschen Landen war "Mask under Mask" wie auch die
anderen beiden
B-Pictures. Aber soooo knallig, wie in einigen Berichten der Mailing-List
und im Programmheft, wars für mich doch nicht.
Da gab es golden angemalte Sankt-Martins-Laternen als Helme der
Palastwachen, nette verbale Verweise auf die weiteren (oder
vorrausgegangenen)Filme der gleichen Produktion, ein bissken Blut, bissken
Schlamm (mehr als in "Anazapta" ;-)), gute Maske und Schauspieler den es
tatsächlich Spass gemacht hat, dabei zu sein.
Die Story kenne ich aus diversen beliebte Märchen (die Schöne und das Biest
etc.) und wirkt durch die getragene Sprache eher wie ne Aufführung
der "Dramatischen Bühne" die zeitweise auch Rapeinlagen bringt und bungee
springt.
Also ganz nett aber ich musste eigendlich nur um die 6 Euro weinen im
Gegensatz von Alan Smithee (siehe z.b.Mask under Mask (2001) Review von Alan
Smithee vom Donnerstag 8. August 02).
Kurz: lahmer als "Mom and Dad save the world", schön einfallsreich wie die
Plastikbecher an der Decke (?) vom Raumschiff Orion aber tausendmal besser
als "They crawl".
Alan Smithee
sah diesen Film im Turm-Palast, Frankfurt

16.08.2002, 14:02


Dreck!!!!

von Mirco Hölling
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Mask under Mask war von hinten bis vorne Scheisse!!! Schlechte Schauspieler, miese Musik, ein stereotypes Drehbuch für 6-jährige und irgendwann das Niveau eines schlecht gemachten Disney-Films. Als ein in Ketten gelegter anfängt, zu Schmalz-Mucke á la Alan Menken oder Loyd Webber zu singen, lief es mir vor Lachen warm am Bein runter.

Da ich mir diesen Drecksfilm nur aufgrund der o.a. hochjubelnden Reviews angesehen habe, und der Film doch recht wenig mit dem Endergebnis zu tun hat (man spricht von "Shakespearesque" und vergleicht Götz Otto mit KLAUS KINSKI!!!), überkommt auch mich der schon formulierte Verdacht gefakter Reviews. Wenns nur ein abgesprochener Gag war, ists nicht witzig, wenns den Film hypen soll, ists verwerflich.

Finger weg von diesem Scheiss!!!!
Mirco Hölling
sah diesen Film im Grindel, Hamburg

26.08.2002, 18:01




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