von Fans für Fans

Monsters

Monster Love

von johnsfilm
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Ein auf vielen Ebenen stimmiges, low-budget postapokalyptisches Roadmovie, welches Erwartungshaltungen unaufgeregt souverän unterwandert, dem Zuschauer assoziativen Freiraum lässt und für eine Nachhaltigkeit sorgt, mit der man vielleicht nicht unbedingt gerechnet hat. Die Zusammenarbeit der kreativen Crew beim Drehen und der in Berlin stattgefundenen Postproduktion sorgt für einen im wahrsten Sinne des Wortes phantastischen Debutfilm. See it, listen to it, feel it.
johnsfilm
sah diesen Film im Cinemaxx 7, Berlin

19.08.2010, 00:57


Mehr Tequila!

von Lovecraft
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Eine kleine Warnung vorweg: Wer bei diesem sympathischen, auf einer Reise durch Mittelamerika ohne nennenswertes Budget mit nur zwei Schauspielern (der Rest sind ausnahmslos vor Ort ansässige Laien) gedrehten Debütstreifen ein Actiongewitter a la "ID4" oder "District 9" erwartet, ist hier absolut fehl am Platz. Der Tonfall des Films ist, von kurzen Abschnitten einmal abgesehen, generell sehr ruhig gehalten. Der Stil hat mich dabei gelegentlich an, doch, ich spreche es jetzt aus, "Welcome to the Jungle" erinnert, der Regisseur sprach hingegen von "Blair Witch Project" meets "War of the Worlds", was es auch ganz gut trifft.

Ein großer Minuspunkt des Filmes war für mich leider der Darsteller des Andrew, der sich streckenweise nicht nur richtig dämlich verhält, sondern in meinen Augen auch relativ unsympathisch wirkt. Genug gemäkelt, der Film ist in Berlin insgesamt sehr wohlwollend aufgenommen worden. Die Effekte sind auch ordentlich, wobei hier aus der Not eine Tugend gemacht wurde und die außerirdischen Wesen nie im strahlenden Tageslicht gezeigt werden. Das stört aber keineswegs. Man merkt insgesamt deutlich, dass die Filmemacher ihr Herzblut in "Monsters" haben fließen lassen, und das kann man von den wenigsten Streifen heutzutage sagen.
Lovecraft
sah diesen Film im Cinemaxx 7, Berlin

19.08.2010, 08:32


Photoshop Monster

von Smotti
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Wow, nach all den Vorschusslob und ernüchternden Vorwarnungen hats mich knapp 20 Jahre nach Jurassic Park Junglefahrt ganz schön umgehauen.
Ok, für das einigermaßen verwöhnt geschulte Auge sind die reinretouchierten und mit Wackeleffekten geschönten Collagen leider eher rausreißend. Doch für die tolle Atmosphäre verzeiht man das dem Film nur allzu schnell.
Eher unverzeihlich fand ich dann die schrägen Logikfehler (der Fotojournalist, der die interessantesten Bilder auslässt, die Sache mit den Taschenlampen im Boot usw.) und ermüdenden Längen im Ganzen.

Ok, wenn man über die Entstehung des Filmes bescheid weiß, ist der Streifen wirklich unglaublich und sehr, sehr gut. Aber mal gaaanz objektiv verglichen, kriecht er doch leider nur im oberen Mittelmaß daher und ich möchte ihn kaum nochmal sehen. In 15 Jahren lachen die Leute über sowas, wie wir über 70er Jahre Zombiefilme.

Trotzdem: Hut ab! Großartige Produktion, die man einmal gesehen zu haben nicht bereut.
Smotti
sah diesen Film im Cinemaxx 1, Hamburg

20.08.2010, 01:46


Review

von TylerDurden
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Also mein Film war das nicht. Und ich wusste es wird ein ruhiger Film,
also nahm ich Platz und wollte mal sehen, was uns der Regisseur zu bieten hat.

Ich fand den Film von der Stimmung weder mitreißend noch düster oder atmosphärisch.
Ich fand auf die Dauer Bilder von zerstörten Gebäuden, Schiffen und Flugzeugen
nicht sehr innovativ. Das sehe ich jede Woche in der Tagesschau.
Ebenso konnten mich die beiden Hauptdarsteller nicht fesseln, was die Ausstrahlung
und auch die Dialoge betrifft. Mich haben die Beiden nicht "mitgenommen"
auf die Reise.

Die Szene auf dem Boot bei Nacht mit dem Flugzeug hat mir gefallen,
dort fand ich die "Bedrohung" gut umgesetzt, auch ohne Bilder der Monster.

Vielleicht hab ich den Film auch nicht verstanden, das darf mir auch angekreidet werden, gerade in Bezug auf die Endszene an der Tankstelle.

Aber im Ganzen war mir der Film zu lang, nicht spannend genug, konnte den
Schauspielern auf Ihren Road Trip nicht folgen.

Daher von mir nur gut gemeinte 4 Punkte.
TylerDurden
sah diesen Film im Cinemaxx 1, Hamburg

20.08.2010, 11:43


mein schönster Urlaubsfilm

von landscape
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Danke an den sympathischen Regisseur für die netten Ausführungen zu dem Film!
Hauptsächlich in ein paar Urlaubswochen an vier Orten abgedreht, mit einer groben Idee im Kopf und einer Loseblattsammlung in drei Skriptfarben für unterschiedliche Schwerpunkte, haben sie einen Film geschnitten, der den beiden main actors viel Tiefe gibt, Erzählfäden einbaut, die nicht weiterverfolgt werden, weil der Film sie nicht braucht, und gerade deshalb "Monsters" schön lebendig und plastisch machen.
Dieses B-Movie ist europäisch erzählt, das ist unheimlich angenehm, weil die typischen Studioerwartungen nicht erfüllt werden müssen: Paarverhalten, immer moralisch sauber bleiben und so'n Scheiß halt. Dieses Filmpaar lebt einfach in einer gefährlichen Umgebung, geraten in eine gefährliche Situation, erfassen nie das große Ganze, aber sind neugierig (und manchmal auch dumm) und selbstbewußt genug, um einfach weiterzureisen: ich will nach Hause... aber wo ist das?
landscape
sah diesen Film im Cinemaxx 1, Hamburg

21.08.2010, 15:04


Review

von MeisterMie
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Monsters ist ein sehr stimmungsvoller Film, der beim Zuschauen viel Spaß macht. Das Science-Fiction-Setting ist sehr interessant, hat ein paar nette Ideen. Aber leider ist Monsters doch vordergründig eine Love-Story. Und die ist zu durchschnittlich, als dass Monsters ein richtig großartiger Film sein könnte. Trotzdem absolut sehenswert mit ein paar magischen Momenten und einem gelungenem Schluss.
MeisterMie
sah diesen Film im Cinemaxx 7, Berlin

22.08.2010, 18:49


Auf die inneren Werte kommt es an...

von Timo
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MONSTERS - das ist so gar nicht das, was man nach den ersten Fotos und Taglines erwarten sollte. Wer auf Monsterschlachten und Actiongewitter hofft wird enttäuscht. Dennoch ist dieser Debütfilm alles andere als schlecht. Ähnlich wie schon Hillcoats THE ROAD nimmt sich auch MONSTERS ein Genre-Setting zur Brust, um eine gänzlich andere Geschichte zu erzählen, in der die finsteren Wesen höchstens eine Statistenrolle inne haben. Dies gelingt MONSTERS auch recht gut: Im Prinzip ist es die Geschichte zweier gestrandeter Seelen, die zusammen den Nachhauseweg bestreiten und durch den jeweils anderen herausfinden, dass es dieses eigentlich lange nicht mehr gibt. Mag MONSTERS auch stellenweise ein klein wenig fad erscheinen - für die romantischste Science-Fiction-Szene der letzten Jahre gegen Ende nimmt man das doch gerne in Kauf. Es ist wirklich beachtlich, was in diesem Film für knapp eine viertel Million Budget geboten wird. Alle Achtung.
Timo
sah diesen Film im Metropolis 8, Frankfurt

28.08.2010, 22:55


Road-Trip im Kriegsgebiet

von Filmfan
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Zugegeben ist das Budget - angeblich nur 150000 $ - eine Riesenüberraschung, wenn man den Film gesehen hat. Die Optik ist nie negativ aufgefallen, obwohl sehr oft zerstörte Gebäude und Fahrzeuge in den Film rein kopiert worden sind. Der Film handelt von einem Roadtrip eines eher ungleichen Paars vor dem Hintergrund eines Kriegsgebiets. Die Bedrohung ist so fremdartig, dass sie nie die Beklemmung hervorruft, die ein echt menschliches Kriegsgebiet hervorgerufen hätte.
Das ganze sollte sicherlich eine Art Parabel auf die Unmenschlichkeit des neuen Grenzzauns zwischen den USA und Mexikos darstellen, aber das ist im Film nicht wirklich überzeugend bis ins letzte ausgeführt worden. Außerdem erklärt der Film nie, wieso die beiden nicht einfach mit dem Flugzeug in die USA fliegen.
Also im ganzen ein Film mit guten Ansätzen - nicht mehr und nicht weniger.
Filmfan
sah diesen Film im Metropolis 8, Frankfurt

29.08.2010, 02:36


Such das Monster

von lexx
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Mich hat der Film leider auf dem falschen Fuß erwischt. Ich versuche immer so wenig wie möglich über Filme im Voraus zu erhaschen, im Prinzip nur, ob sie mich interessieren könnten oder nicht. Demzufolge wusste ich nichts über die Story von Monsters und habe alles Mögliche erwartet, nur das sicher nicht. Wenn man sich praktisch die ganze Zeit über fragt, wann der Film endlich los geht, dann ist man am Ende natürlich etwas perplex und fragt sich doch, was das gerade war.
Auch mir ist aber nicht entgangen, mit welchem Feingefühl der Regisseur hier zu Werke gegangen ist und ganz besonders der Score wirklich exquisit die fast schon post-melancholische Atmosphäre des Filmes begünstigt. So weiß ich die Qualität des Filmes durchaus zu würdigen, bin aber mit völlig falschen Erwartungen in den Film gegangen und habe ihn daher nicht genießen können.
Also noch mal für alle Dummies, wie ich einer bin, der Film hat in etwa so viel mit Monstern zu tun wie monster.de. Wer aber romantischen Filmen nicht abgeneigt ist, kann sich das durchaus geben.
lexx
sah diesen Film im Metropolis 1, Frankfurt

29.08.2010, 11:11


Die Photoshop-Monster

von FFFler
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Wer hier eine Mischung aus Cloverfield und District 9 erwartet, wird enttäuscht sein, denn hier geht es viel ruhiger zu. Auch sollte man sich vom Filmtitel nicht auf die falsche Fährte locken lassen, spielen die titelgebenden Wesen doch nur die zweite Geige. Regisseur Gareth Edwards schuf mit einem Budget von geschätzten 30 000 $ einen Film, der vor millionenschweren Blockbustern nicht zurückstecken muss. Das liegt sicherlich daran, dass der Regisseur die visuellen Effekte des Filmes im Alleingang zu Hause mit dem Programm Photoshop erstellt hat. Bestes Beispiel ist, dass der Reiseleiter im wahren Leben Inhaber eines Burgerladens war und die Evakuierungspläne im Hintergrund eigentlich nur Speisekarten waren. Das alles wurde bearbeitet und es fällt dem Zuschauer nicht eine Sekunde auf. Daher ist es umso erstaunlicher, wie perfekt einige Momente aussehen. Gerade mal mit seinen beiden Darstellern, einem Produktionsassistenten und einem Übersetzer bewaffnet, fuhr er an die Locations und der Rest wurde dann wie erwähnt per Photoshop hinzugefügt. Kaum zu glauben, sieht man sich den Film an. Das meiste Geld wurde lt. dem Regisseur in die Soundeffekte gesteckt, die das Visuelle auch optimal verstärken. Schade nur, dass mich der Film inhaltlich nicht immer umgehauen hat, dafür waren einige Charakterentwicklungen etwas unlogisch und es entstanden durchaus einige Längen. Aber wie gesagt: Bedenkt man, wie der Film entstanden ist, ist es umso beeindruckender.
FFFler
sah diesen Film im Cinemaxx 7, Berlin

29.08.2010, 16:21


Less is more

von GeorgeKaplan
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Eigentlich ist MONSTERS ein Road-Movie, der von zwei Menschen handelt, die mehr oder minder durch Zufall zusammengeführt werden, Gefahren gemeinsam durchstehen, Fehler machen, zueinander finden. Überraschend schwebend und leicht ist das dabei erzählt, episodenhaft, mit Brüchen und angedeuteten Entwicklungen, die nicht weitergeführt werden. Kurz: ein schöner Film.

Ungewöhnlich dabei ist der Science-Fiction-Rahmen. Wobei MONSTERS nicht den Fehler begeht, die Story nach etwa der Hälfte zugunsten eines endlosen Showdowns fallenzulassen, wie das etwa bei DISTRICT 9 der Fall war. Noch ungewöhnlicher ist das Budget: Um mal die bereits genannten Budgetzahlen noch ein wenig zu unterbieten, Wikipedia spricht von 15.000 $ und nennt das ein Micro-Budget. Wie dem auch sein, fest steht, dass MONSTERS so oder so einer der allerbilligsten Sci-Fi-Filme aller Zeiten ist, vor allem, wenn man das Budget inflationsbereinigt betrachtet.

Umso erstaunlicher ist, dass der Film überhaupt nicht danach aussieht. Die CGI-Effekte mögen für das geschulte Auge sofort sichtbar sein, ich muss zugeben, dass ich mich oft naiv habe täuschen lassen. Sind die Ruinen tatsächlich alle im Rechner entstanden? Die Explosionen? Die Flugzeugwracks, oder besser, was davon überhaupt noch übrig geblieben ist? Was deutlich zeigt, dass gute Tricks nicht teuer sein müssen, sofern sie einfach nur überzeugend und gut in den Film eingebettet sind. Und dass gute Filme keine Frage des Budget sind, eher scheint ein hohes Budget die Fantasie zu zerstören. Gute Filme sind eine Frage des Talents und des Muts, auch gegen die Erwartungshaltung an einen Monsterfilm zu inszenieren.

MONSTERS ist eindeutig der bessere DISTRICT 9.
GeorgeKaplan
sah diesen Film im Cinedom 9, Köln

01.09.2010, 11:03


Der übliche Liebesfilm

von Donnie_Darko
Permalink
Im Grunde ist es mir bei 'Monsters' egal, wie der Film zustande gekommen ist. Rein inhaltlich hat er mich kalt gelassen. Es ist das übliche Liebesgedöns, das man hier zu sehen bekommt. Er umgarnt sie, sie ist sich unsicher... vlt. ja, vlt. nein und so geht es den ganzen Film über. Ich habe hier weder Dramatik, großartige Spannung oder starke Emotionen gesehen. Dafür hat die Geschichte schlichtweg zu wenig zu bieten. Einzig die Kulisse konnte mich einigermaßen überzeugen. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass mir eine zarte Liebesgeschichte im Stil eines Kammerspiels, wobei sich der Raum ändert, auf dem FFF wirklich zu wenig ist. Jedenfalls würde mich 'Monsters' nicht dazu animieren, ihn mir ein zweites Mal anzuschauen.

'Monsters' wurde im Vorfeld gehyped. So sehr, dass man meinen musste, der Gewinner des Fresh Blood Awards würde ja eigentlich schon feststehen. Wie so oft kommt es anders...
Donnie_Darko
sah diesen Film im Cinemaxx 7, Berlin

05.09.2010, 21:07


Review

von Alan Smithee
Permalink
"Monsters" wirkte im Vorfeld ein wenig wie der diesjährige "District 9" mit kleinerem Budget. Im Kino war ich dann sehr positiv überrascht, dass die Aliens in der Handlung nur eine untergeordnete Rolle spielen und sich der Film stattdessen in die schöne Tradition bewegender Filme einreiht, in denen sich Menschen auf eine Reise begeben und durch ihre Erlebnisse grundlegend verändern.

Das Ausgangsszenario von "Monsters" ist schnell erzählt: Nachdem eine NASA-Sonde außerirdisches Leben bergen konnte, stürzte das Raumschiff mit den Proben dummerweise über Zentralamerika ab. Die außerirdischen Lebensformen vermehrten sich rasch und ähneln im Erwachsenenstadium haushohen Riesenkraken mit beachtlichem Zerstörungspotential, so dass die USA und Mexiko das betroffene Gebiet mit einer gigantischen Mauer abriegelten, um die Bedrohung einzudämmen (womit der Film amüsant auf den neuen Grenzzaun zwischen den USA und Mexiko gegen illegale Einwanderer anspielt). Seitdem liefern sich Aliens und US-Militär wiederholt Kämpfe mit hohen Kollateralschäden. Wenige Tage vor der geplanten endgültigen Versiegelung der Grenze erhält der Fotojournalist Andrew den Auftrag, Samantha, die Tochter seines Bosses, sicher in die USA zurückzubringen. Dank widriger Umstände müssen die beiden dazu die "infizierte Zone" durchqueren...

Wie sie sich auf ihrer Reise allmählich näherkommen und sich dabei ihre Vorstellungen von Familie und Heimat wandeln, fängt der Film mit einfühlsamen Dialogen und dank seiner sympathischen Darsteller wirklich sehr schön ein. Bewegt hat mich auch die Analogie zwischen der "Selbsteinsperrung" eines Landes und der Gefahr, sich durch schlechte Entscheidungen quasi in seinem eigenen Leben einzusperren.

Darüber hinaus ist "Monsters" ein gelungenes Beispiel dafür, wie sich mit einfachsten Mitteln Spannung erzeugen lässt: Die Aliens sind nur selten zu sehen, und es sind vor allem die erstklassigen Soundeffekte, omnipräsenten Warnschilder, Ruinen und Wracks, die eine Atmosphäre ständiger Bedrohung generieren.
Beeindruckt hat mich noch in derselben Nacht ein Videofeed aus Berlin, in dem der Regisseur Gareth Edwards von seiner Herangehensweise und den Dreharbeiten erzählt:

http://vimeo.com/14259831

Umso erfreulicher, dass sein Film vom Publikum auf etlichen Festivals so gut angenommen wurde, dass er wohl einen regulären Kinostart erhalten wird.
Alan Smithee
sah diesen Film im Metropolis 8, Frankfurt

08.09.2010, 19:15


weniger ist mehr

von Rohrkrepierer
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Ein low budget Roadmovie und ein Schauspielerfilm mit einem Touch Endzeit-Creaturehorror. MONSTERS präsentiert sich stark darin eine bedrohliche Stimmung zu kreieren und sich dabei immer einen Hauch von Hoffnung zu erhalten.
Starke Bilder, gute Schauspielleistungen und eine erstaunlich sichere und konsequente Inszenierung, die sich genug Zeit nimmt die Charaktere zu entwickeln prägen dieses ambitionierte Erstlingswerk.
Schon zu Beginn nicht lange hinterm Berg zu halten mit der immer präsenten Bedrohung durch die titelgebenden MONSTERS tut dem Film sehr gut und unterstützt die Glaubwürdigkeit des Gezeigten.

Ein erfrischend ruhiger und gefühlvoller Film, dem die effektüberladenen letzten Minuten nicht unbedingt gut zu Gesicht stehen und in denen ihm viel von seiner Glaubwürdigkeit und bedrückenden Stimmung wieder geraubt wird. Trotzdem gut!
Rohrkrepierer
sah diesen Film im Cinecitta' 3, Nürnberg

10.09.2010, 22:12


Review

von filmlemming
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Gareth Edwards Kino-Debut wurde mit einem deutlich geringeren Budget gefilmt als so manch anderes Erstlingswerk und selbst die Spezialeffekte entstammen seinen eigenen Händen. Dafür kann man ihm nur größten Respekt zollen. Ein ruhiger Roadtrip als Schaufenster in eine surreale Welt, die zugleich beängstigend wie wunderschön ist.
filmlemming

11.05.2011, 11:46




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