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Reviews zum Film My Name Is Bruce (2007)
| Direktlink  | Ein Film von Bruce über Bruce und Bruce-Fans für Bruce-Fans. So einfach kann man es zusammenfassen.
Wie zu erhoffen war, ist ihm das auch wirklich gut gelungen!! Die Stimmung um kurz vor Mitternacht im gut gefüllten großen Saal war super.
Die Genialität und Klasse von Bubba Ho-tep kann der FIlm IMO nicht erreichen, dafür hat er natürlich nicht die Tiefe, logischerweise. Er hat dafür viele Slapstick-Momente und dumme und kultige Sprüche, wie man es von Bruce in so einem Film erwartet. Dazu noch viele Insider-Gags auf Bruce-Filme, inkl. einiger Darsteller aus seinen alten Streifen. Zudem ist das Ende wirklich ein echter Brüller und Höhepunkt.
Mr. Campbell sieht übrigens ziemlich fit aus wie ich finde, man kann ihn sich gut in Evil Dead 4 vorstellen.
Wer Action erwartet oder Splatter, wird enttäuscht sein, geht es doch über weite Strecken eher ruhig zu und erst am Ende darf dann Bruce auch ein bisschen den "Ash" geben.
Ein echter Partyfilm, der in großer Runde mit einem Bierchen wohl viel mehr Spaß bringen wird als nur alleine vor dem TV.
Übrigens, dieser Song, der einen während des Films begleitet, ist ein echter Ohrwurm. | dasmetall sah diesen Film im Cinemaxx 7, Berlin | 17.08.2008, 12:25 | | |
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| Direktlink  | Der Film ist genau das, was ich erwartet hatte: komplett based on Blödsinn, aber dafür unterhaltsam, kurzweilig und lustig.
Eine Offenbarung ist der Film keineswegs, aber es gibt viele Anspielungen auf alte Filme und ein Großteil der Gags zündet ("Milf is Milf") :D
Jeder, der auch nur einen Film mit Bruce gesehen hat, kann sich den Film bedenkenlos anschauen, solange er kein Problem damit hat, sich einfach mit nem Bierchen in die Vorstellung zu setzen und das Hirn auszuschalten.
In diesem Sinne: Prost! | funky_mariechen sah diesen Film im Cinemaxx 3, Hamburg | 17.08.2008, 23:53 | | |
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| Direktlink  | War eigentlich der Film, auf den ich mich auf dem diesjährigen FFF mit am meisten gefreut habe und dann leider auch der, der mich richtig entäuschte. Ich meine, der Film ist sicher alles andere als schlecht, ja sogar durchweg lustig, hat zig Anspielungen zu bieten und Bruce Campbell selbst ist in Hochform ... dennoch, mich störte eines hier gewaltig: Und zwar wie der Film mit aller Gewalt versucht, der neue Kultfilm zu werden und das teilweise so verkrampft, dass die Macher versuchen, wirklich alle paar Sekunden irgendwo einen Gag unterzubringen und sich dann auch auf den plattesten Fäkalhumor eingelassen haben, bei dem beispielsweise Furzen und Nasebohren an der Tagesordnung stehen. Nicht falsch verstehen, ich fand den Film lustig, ich konnte gut lachen, wie sich Campbell selbst parodiert ... wär das nur nicht alles so gezwungen und etwas subtiler geraten, ich hätte mehr Gefallen daran finden können. Das hat ein anderer Herr viel besser hinbekommen auf dem FFF, aber dazu dann an anderer Stelle. | FFFler sah diesen Film im Metropolis 6, Frankfurt | 01.09.2008, 11:46 | | |
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Sich ein Denkmal setzen, indem man sich vom nicht vorhandenen Sockel stößt | Direktlink  | Bruce Campbell war mir schon immer sympathisch, aber ein echter Spezialist war ich bislang nicht - ich kenne fast nur seine etwas größeren Filme; er allein als Darsteller wäre für mich nie Grund genug gewesen, die grottigeren Seiten seiner Filmographie zu erforschen. Das hat "My Name is Bruce" schon mal im Handstreich geändert: so liebevoll, wie hier einzelne Trash-Werke vorgestellt oder sogar in den Plot eingebaut werden, bekommt man riesige Lust, schnellstmöglich auf die Suche nach ihnen zu gehen. Aber schon ein kurzer Blick in die IMDb macht klar: fast die Hälfte der hier zitierten Filme gibt es gar nicht. An so viel Müll, wie "My Name..." behauptet, hat Herr Campbell also gar nicht mitgewirkt.
Zudem hat sich sein "B-Movie-Ruf" in den letzten Jahren ja ohnehin verringert, seit er in mehreren qualitativ hochwertigeren und auch ein paar Großproduktionen aufgetreten ist. So gesehen, kommt der Film vielleicht fast ein paar Jahre zu spät - er persifliert ein Bruce-Bild, das heute gar nicht mehr ganz adäquat ist. Aber das ist nebensächlich: denn die Fans seiner Horror- und Trash-Klassiker lieben ihren Bruce ja ohnehin auf einer Ebene, für die seine tatsächlichen Produktionen im Detail nicht so schrecklich wichtig sind. Bruce ist und bleibt für sie ein Kultstar des schlechten Geschmacks, und mit diesem Bild von sich hatte er wohl noch nie ein Problem - im Gegenteil, zum Teil pflegt er es sogar selbst, unter anderem durch seine Website.
Vor allem pflegt er aber auch ein gutes Verhältnis zu seinen Fans, und dieser Film ist der jüngste Beweis dafür - der ist durch und durch nur für sie gemacht: Zahllose Anspielungen auf seine größeren und kleineren Filmerfolge, Zitate seiner Figuren, seiner typischen One-Liner - aber auch Dialoge, die wunderbar zu den von ihm oft verkörperten Charakteren passen würden. Bescheuerte Monsterklischees. Ein Film im Film im Film. Und eine Handlung, die dem kultig-trashigsten aller B-Movies zur Ehre gereichen würde. Ich hatte fast den Eindruck, Bruce Campbell hat es geschafft, sich zu 100% von Außen zu betrachten: als Fan seiner eigenen "Legende", und als dieser einen Film zu machen, der allen solchen Fans gefallen muss.
Und das muss er wirklich, denn hier sitzt fast alles. Jedenfalls, wenn man eben ein Fan ist. Dann kommt man aus dem sich Freuen fast nicht mehr heraus, wenn die berühmte Kettensäge oder "Bubba Ho-tep" nicht einfach nur präsentiert, sondern mit genau dem richtigen, für Bruce Campbell und seine Figuren so typischen fetten Augenzwinkern in die Story eingebaut werden. Wenn sich Bruce über sich selbst und das in manchen Medien von ihm gezeichnete Bild auf eine Weise lustig macht, die ihm als Person stellenweise eigentlich ganz schön weh tun müsste - er kennt da wirklich keine Gnade, wenn er sich als Pissetrinkenden, selbstsüchtigen, feigen Alkoholiker-Jammerlappen darstellt. Verdammt souverän und echt beeindruckend.
Wenn man kein Fan ist, sieht das aber wohl etwas anders aus. Dann können der billige Look und die nicht vorhandene Story auch ganz schön auf die Nerven gehen und der Sinn und Zweck hinter der ganzen kruden Selbst-Abfeierei oder auch -Verächtlichmachung ziemlich unklar bleiben. Aber ganz ehrlich: wer mit Bruce Campbell nichts weiter anfangen kann, nein: wer ihn nicht liebt, sollte sich diesen Film auch nicht ansehen. Als Horror-Comedy für "Nicht-Eingeweihte" ist er nicht angelegt und in allen Belangen zu dünn, um wirklich zu funktionieren.
Für alle Freunde von Ash & Co. ist "My Name is Bruce" aber eine sichere Empfehlung. Von mir dennoch nur 6,5 Punkte - mir war der Monsterlook dann doch viel zu billig. Und ich hätte mir mehr "Evil Dead"-Witze gewünscht. Aber groovy ist das Ganze allemal! | D.S. sah diesen Film im Metropolis 6, Frankfurt | 04.09.2008, 06:31 | | |
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| Kommentar von BARROCK : | | Ein kleiner, feiner Film für Bruce-Fans! Hatte vor allem in der ersten Hälfte lustige Momente. "Jack Brooks: Monster Slayer" und vor allem "Dance Of The Dead" waren besser, allein die tollen Ideen und Charaktere bei zweiterem!
Aber wie gesagt, für Bruce-Fans natürlich trotzdem ein Muss, auch wenn ich mich mehr auf "Bubba Nosferatu And The Rise Of The She-Vampires" freue :) | | 26.08.2008, 11:42 |
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| Kommentar von T-Killa : | | Das Bruce | Ein sehr unterhaltsamer Film mit flachen Witzen, Albernheiten und einigen Slapstickeinlagen.
... und Bruce Campbell.
Eher was für Fans... | | 05.09.2008, 20:20 |
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| Kommentar von TheMarxBrother : | | Campbell vs Campbell | Bruce is back, Baby!
Der allerorts beliebte B-Horror-Film-Star mit Macken und Kanten persifliert sich selber, indem er gekidnapped wird, und in einem Dörfchen einen asiatischen Tofu-Geist bezwingen muss!
Hallelujah, Schwestern und Brüder!
Der König ist tot!
Es lebe der König!
Bruce, Baby, Bruce!
Eine abgefahrende Komödie mit starkem Kultcharakter! | | 13.03.2009, 21:19 |
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