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Perfect Sense

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Aus dem offiziellen Programm:
„Es gibt Dunkelheit, und es gibt Licht. Männer und Frauen, Schicksal, Restaurants und Krankheit; es gibt Arbeit; die Tage, wie wir sie kennen; die Welt, wie wir sie uns vorstellen.“ Diese aus dem Off gesprochenen Worte begleiten eine Bild-Collage, die Menschen aus aller Welt in ihrem Alltag zeigt. Momentaufnahmen der Normalität: So betont leise beginnt PERFECT SENSE, der sechste abendfüllende Film des Schotten David Mackenzie, der mit YOUNG ADAM und HALLAM FOE schon zwei persönliche Höhepunkte zu verzeichnen hat, aber noch nie so ambitioniert und gut war wie hier. Bald schon wird nichts mehr übrig sein von all dem Bekannten, auf das unsere Existenz baut. Denn PERFECT SENSE erzählt vom Untergang der Zivilisation, dem end of the world as we know it. Aber er erzählt die globale Katastrophe nicht mit dem Dampfhammer. Es schlagen keine Meteoriten ein, es landen keine Raumschiffe, und weder explodieren Vulkane noch rollen Monsterwellen an. Und obwohl die Geißel der Menschheit hier eine weltweite Epidemie von erschütterndem Ausmaß ist, muss auch niemand verbluten oder Innereien kotzen. Aus unerklärlichen Gründen verlieren die Menschen schlicht nach und nach ihre Sinne, jeweils angekündigt durch überschwängliche Gefühlsausbrüche: Zuerst spüren alle eine überwältigende Traurigkeit und brechen in Tränen aus – im nächsten Moment ist der Geruchssinn verloren. Erst kommt ein schier unstillbarer Appetit, und in einer ungeheuerlichen Fressattacke stopfen sich die Infizierten voll mit allem, was nur geht – kurz danach verabschiedet sich der Geschmack. Auf den Tobsuchtsanfall folgt der Verlust des Gehörs. Und schließlich – nach einer kollektiven Welle von Glückseligkeit, Zufriedenheit, Akzeptanz – erlischt das Augenlicht, wird die Welt, wie sie war, ausgeknipst …

Zwar zeigt Mackenzie auch, wie Chaos auf den Straßen ausbricht und jede Ordnung zusammenbricht, während anderswo Menschen – in einer starken Szene – nach einem Aufruhr die umgestürzten Fahrräder wieder aufstellen und die Trümmer von den Straßen räumen. Da erinnert PERFECT SENSE ein wenig an Fernando Mereilles DIE STADT DER BLINDEN (aber ohne jemals ein nerviges gemeingültiges Gleichnis sein zu wollen). Doch es bleibt ein Film ohne plakative Ausrufezeichen. Mackenzie ist näher dran an Lars von Trier, dessen Company Zentropa auch als Koproduzent auftritt. Im Mittelpunkt steht eine private Tragödie: die Liebesgeschichte einer Wissenschaftlerin und eines Kochs, die inmitten der Auflösung der menschlichen Existenz zueinanderfinden, sich trennen und schließlich erkennen, dass wenn nichts mehr ist, Liebende buchstäblich einander „Ein und Alles“ werden. Eva Green und Ewan McGregors Performances sind aufopferungsvoll in diesem konsequenten Film, der seinem Publikum im Mahlstrom des Untergangs nichts schenkt; der aber im Verlust all dessen, was unser Leben auszeichnet, uns eine Erkenntnis über das Wesen der Menschlichkeit gewinnen lässt.

Both Green and McGregor turn in very accomplished performances and it is fun to see Ewan reteam with TRAINSPOTTING co-star Ewen Bremner. Believing in the romance is crucial to the film’s success as it ultimately drives the story. While it is very bold concept, Mackenzie is able to make it work – and the end result is a thought provoking, suspenseful and touching film.

Film Threat



Selbstredend kann jeder Trailer potentiell Spoiler enthalten!


Score (BETA): 74 - 7.1 Sterne (61 Bewertungen) - 2011: 7.6/10

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