von Fans für Fans

Reign of Fire

Endlich mal wieder gscheite Drachen

von Alan Smithee
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Juchhu, endlich wieder mal ein Film über Drachen !! Nach dem entäuschendem "Dungeons & Dragons" und dem mittelmäßigen Dragonheart endlich mal ein Drachen-Film der was taugt.
Die Drachen haben die Erde in ihrer Gewalt und nur wenige nehmen den Kampf gegen die Drachen auf. Die Menschen haben sich in kleinen Gemeinschaften zusammengeschlossen und versuchen zu überleben. Der Film handelt vor allem von einer dieser Gemeinschaften die versuchen über die Runden zu kommen, während die Drachen ihnen die Ernten verbrennen. Eines tages kommt ein Batailon US-Dragon-Slayers des Weges, mit dem Plan einen vernichtenden Schlag gegen die Drachen zu führen. Dafür wären ein paar Rekruten aus der Gemeinschaft nicht schlecht..
Mehr will ich mal zur Geschichte nicht verraten. Von der Handlung her ist der Film ganz ok, nix was einem vom Hocker reißt, trotzdem ist der Film schön inszeniert, langweilig wirds eigentlich nie ! Die Effekte sind super, die Drachen kommen richtig schön bedrohlich rüber. Leider wird mit den Effekten etwas gegeizt, anscheinend waren die Hollywood-Mimen zu teuer um noch ein paar mehr Drachen-Szenen mit einzubauen. Vor allem der Teil wo die Drachen die Erde übernehmen wird fast ausschließlich in Zeitungs-Rückblenden erzählt.
Sieht man mal von ein paar platten Sprüchen ab, kann der Film durchaus überzeugen, auch ein paar nette Gags (Star Wars und der weisse Hai) lockern den Film gelegentlich auf. Und die Drachen sind wirklich super designt, auf jeden Falll ein absoluter Kino-Film.
Alan Smithee

29.07.2002, 23:45


Drachen haben nichts zu lachen

von Felix Schweiger
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In der nahen Zuknuft. Endzeit! Die Drachen haben die Erde wieder übernommen und alles in Schutt und Esche gelegt. Alles? Nein eine klein Burg von unbeugsamen Briten hört nicht auf Wiederstand zu leisten. Dann kommen auch noch die Amis, und die Jagt beginnt. Aber wer jagt wen?

Supercoole Bild und Toneffekte erfreuen Auge und Ohr, da stört es weniger daß die Story doch etwas einfältig ist.
Immerhin bleibt den Helden keine Zeit für eine Romanze, der Streifen steigert sein Tempo kontinuierlich, und irgendwie macht er einfach Spass. Abzug für das Grosse Stroryloch (soo groß, da passt sogar ein männlicher Drache durch) und nervige Deutsche Untertitel.

Fazit: Flott und Hollywood, Popcorn kaufen, ansehen, freuen und dann wieder vergessen.
Felix Schweiger
sah diesen Film im Cinema, München

30.07.2002, 01:39


Review

von Markus Alexander
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Apokalyptischer Endzeit-Movie: die Erde liegt
in Schutt und Asche seitdem ein urzeitlicher
Drache aus seinem unterirdischen Versteck
befreit wurde. Napalm-speiende Drachen beherrschen
nun die Welt und einige übriggebliebene hilflose
Menschen verstecken sich im schottischen Bergland.

Doch Rettung naht: ein Trupp Amis ist eingeflogen
umd den Engländer etwas unter die Arme zu greifen ;-)

Spannende Story, tolle Effekte, bedrohliche Athmosphäre
mit witzigen Einlagen. Aufwendig inszeniert, endlich
wieder eine sehenswerte Apokalypse-Film.
Markus Alexander

30.07.2002, 21:42


Deutsche Untertitel?????

von todaystomorrow
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Vorab der heftigste Kritikpunkt: zumindest in Frankfurt wurde REIGN OF FIRE nicht etwa als OV gezeigt, wie im Programmheft angekündigt, sondern mit deutschen Untertiteln. Und das ist wirklich eine Schande, denn gerade die stimmungsvollen, "großen" Bilder machen hier eine Menge aus - und es ist mehr als unschön, wenn sie mit (extragroßen) Untertiteln zugepflastert werden. Was sollte das???

Zum Film selbst: die Story wurde hier ja nun schon mehrfach breitgetreten, und sie ist außerdem auch etwas dünn, ehrlich gesagt. Der Überlebenskampf der verbliebenen Menschen gegen die perfekten Monster; eine neue Hoffnung durch einen rüden Kriegertypen; Schlachten ohne Gnade... viel ist da nicht zu erzählen. Das macht aber nicht unbedingt allzuviel aus, schließlich geht es hier um Drachen. Und die sind WIRKLICH beeindruckend, evil, gewalttätig. Sehen verdammt gut aus und richten einiges an Zerstörung an.

Insgesamt erinnert mich der Film ziemlich an PITCH BLACK: ein Haufen mehr oder weniger Gestrandeter, in einer eher feindlichen Umwelt (die übrigens auch in etwas seltsamen Farben gezeichnet ist: kaum Rot- und Gelbtöne vorhanden, alles eher bläßlich), gegen heimtückische und haushoch überlegene Monster, dazu ein paar Charaktere vom Reißbrett, und fertig ist der Slam-Bang-Action-Hit mit Macho-Attitüde.

Jups, genau das, die Figuren und die Attitüde, fand ich dann teilweise etwas nervig (und nicht so cool umschifft wie bei PITCH BLACK), und im Gegensatz zum genannten Film ist hier nicht viel mit Gruseln. Dafür ordentlich Action. Geht schon okay, aber reißt nur teilweise (die Drachen eben...) vom Hocker.
todaystomorrow
sah diesen Film im Turm-Palast, Frankfurt

11.08.2002, 06:12


Geschnitten?? Was ist das für ein Ende?

von Alan Smithee
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Der Film fängt hervorragend an, aber das Ende (von dem ich an dieser Stelle lieber nicht ausführlich berichten möchte) versaut den Film. Es paßt nicht zu dem teilweise rabenschwarzen Humor, der den Rest des Films ausmacht.
Außerdem ist es doch irgendwie komisch, daß der Film knappe 90 Minuten dauert, wo er in allen Zeitschriften mit 133 bzw. 140 Minuten angegeben wird, oder?????
Alan Smithee
sah diesen Film im Residenz, Köln

15.08.2002, 23:56


Review

von Alan Smithee
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Nachdem die gute weiße Supermacht USA die Erde von allen Bösewichten und Schurken befreit hat, kann sie nun wieder einmal unter Beweiß stellen, dass die ganze Welt auf ihre Hilfe und Unterstützung angewiesen ist und es ohne sie sowieso nicht geht.
Amerikanische Soldaten rücken in England ein, um alle Welt von der totalen Schreckensherrschaft der Drachen zu befreien. Krieg ist wieder das heilige Mittel, andere Wege wie Kompromisse oder die Nutzung unseres Verstandes werden abgelehnt. Fast ein Spiegel der unseren gegenwärtigen Zeit.
Im Film haben die Amerikaner als einzige ihren klaren Kopf bewahrt, alle anderen sind einer neuen Religion verfallen und üben sich in asketischer Lebensweise. Die Drachen sind für die übrigen Menschen auch nicht das größte Übel, viel schlimmer ist der Hunger und die von ihnen selbst verbrannte Erde.
Den Krieg scheinen die Amerikaner sogar allein führen zu wollen, doch vermittelt uns der Film die Botschaft zu geben, dass die Zeit für einen Alleingang noch nicht so weit sei und die USA immer noch auf militärische oder geopolitischer Hilfe angewiesen ist.
Die Frau spielt in der Welt des Films keine Rolle mehr, abgesehen von der Yankee-Tusse in Uniform. Der Verlauf der Geschichte wird im Film (und wie sonst auch noch)von Männern bestimmt, Frauen sitzen im Hintergrund, verantwortlich für Heim, Herd und sexuelle Befriedigung des Mannes.
Die Welt ist patriarchal und zeigt Züge einer beginnenden Monarchie. Diese gezeigte Welt ist schlecht, der Film ist schlecht.
Alan Smithee
sah diesen Film im Cinemaxx, Berlin

19.08.2002, 01:57


Drachen, Drachen, Drachen...

von Roughale
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Also ob das nicht genug Grund ist sich den Film auf dem FFF zu geben. Die niedlichen Schosstierchen werden doch in Filmen relativ ignoriert und wenn's dann schonmal dazu kommt sind sie stubenrein und handzahm. Da freute man sich doch schon über den Drachen in Shrek...

Aber nun haben sie die Erde platt gemacht und die Überlebenden sagen ihnen den Kampf an. Die eine Gruppe, die sich unter Leitung vom nicht so amerikanisch psychotischen Christian Bale verkörpert wird und eine Amerikanische Haudrauftruppe unter einem erfrischend anderen Matthew McConaughey.

Der Film rockte gut und war ein Zuckerl für's Publikum der dankend angenommen wurde. Popkornkino, ja, aber definitiv der sehr unterhaltsamen Art und mit einem guten Humorfaktor (herrausragend die Star Wars Theateraufführung) und brauchbaren Effekten (auch wenn man gerne der Zerstörung Londons beigewohnt hätte ;-)

Fragt sich nur, warum der Film in der deutschen Fassung 60 Jahre später spielt - dumm...
Roughale
sah diesen Film im Grindel, Hamburg

20.08.2002, 09:50


nur kurz...

von Alan Smithee
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Die Laufzeiten werden oftmals falsch angegeben, solange der Film nicht wirklich irgendwo mal lief wissen die Vorführer halt nicht genau wie lang der 'Film ist. REIGN OF FIRE ist nirgends geschnitten worden...
dass der Film laut Plakat 2084 spielt liegt wohl daran, dass der Film ursprünglich wirklich ein wenig in der zukunft spielen sollte. Siehe US-Trailer.. das steht das auch schon dran. Allerdings sieht man London am Anfang so wenig, dass sich die Macher wohld achten, dass kann man sich schenken und flugs die Jahreszahl strichen.. dumm, dass der deutsche Verleih den Film 2084 - Herrschaft des Feuers nennen wollten, da aber der Film ja auf November verschoben wurde wird das sicherlich geändert... im Vorspann stand ja auch nurn noch Herrschaft des Feuers.
Davon alles abgesehen... tolle Effekte, fieses Drachendesign, besonders starkes Intro... leider ist die Story doch sehr gewöhnlich, da hätte man so viel mehr draus machen können. Der Schluss ist doch aber ordentlich gemacht und spannend... was habt ihr da alle dagegen? Naja, über Logik sollte man aber nicht nachdenken... auf diese Art hätte man den Drachen auch sicher früher schon platt machen können oder?
egal.. spannend war's...
Alan Smithee
sah diesen Film im Grindel, Hamburg

20.08.2002, 18:48




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Kommentar von Alan Smithee :
Die Drachenactionszenen sind sehr nett, die restliche Handlung ist eher einfallslos (sie laufen hin, sie laufen her, ...)
29.07.2002, 10:23
Kommentar von Alan Smithee :
Nette Idee, tolles Plakat, schwache Umsetzung! Da war wohl zu wenig Budget vorhanden. Schade drum.
24.10.2002, 08:44
Kommentar von Rudolf Inderst :
Noch bei Trost?
Ich muss mich doch wundern... Vielleicht sahen wir nicht den gleichen Film? Diese abgedroschene, unmotivierte Mottenkiste kann man hoechstens Freunden von DRAGON´S LAIR empfehlen, wie nahe ich am Verlassen des Saals war, kann ich gar nicht heftig genug unterstreichen! Eine solch lausig-heuchlerische Produktion wart mir lang nicht mehr untergekommen, aber nun ja, vielleicht sollte man einfach jedes FFF-Jahr eine Gurke deluxxe einplanen. Immer noch entsetzt - Inderst
19.03.2003, 17:03

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