von Fans für Fans

Renaissance

Review

von Michaela
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Bin in den Film reingegangen und hab sowas wie Sin City erwartet. Hmmm. Dieser Film ist natürlich von der grafischen Seite her sehr gut gemacht, allerdings ist der Schwarz/Weiß-Kontrast sehr hart. Die Optik gefiel mir dann in Sin City doch besser.

Die Story von Renaissance war ganz gut, ein wenig Sci-Fi-wissenschaftlich, die Grafik auch, wenn ich es doch teilweise auch hektisch fand.

Irgendwie hatte ich mehr erwartet.
Michaela
sah diesen Film im Cinema, München

22.07.2006, 22:09


Optische Augenweide

von Parzival
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Ich muss zugeben, ich wusste im Vorhinein nichts über diesen Sci-Fi Traum in Schwarz-Weiß. Und das ist auch gut so, denn dann geht man nicht mit Vorurteilen in diesen großen Film.
Ich muss den Franzosen (wie Jeunet) mal wieder ein Kompliment machen, sie schaffen es einfach Inhalt und Form zu verbinden. Was in Avalon, Immortal (okay der war auch Französisch) und Casshern nicht gelang, hier gelingt das Motion Capturing und die Übermalung großartig. Die Kontraste sind hart und künstlerisch. Traumhaft schöne Kamerafahrten, das Wasser funkelt geradezu, und auch die Härte der Welt spiegelt sich in den Gesichtern und Silhouetten wieder; dazu noch der subtile Soundtrack, tolle Sprecher wie Daniel Craig (hoffentlich auch als Bond so gut) und Ian Holm. Auch ist der Film nicht zu lang, das Timing, inklusive Schluss stimmt.

Die Story klaut natürlich kräftig bei Blade Runner und Der dritte Mann, aber besser gut geklaut als schlecht gemacht. Denn die Jagd nach dem verschwundenen Mädchen, böser Konzern (schon wieder "Avalon") und zwielichtige Figuren inklusive ist spannend und wendungsreich umgesetzt worden. Oft wird schwarz abgeblendet, so dass vom Zuschauer auch Imagination verlangt wird. Nichts wirkt überfrachtet oder gehetzt. Wie gesagt, ein bisschen origineller hätte es schon sein können, aber um Klassen besser als andere Werke des fast schon toten Sci-Fi Genres. Eine wahre "Rennaissance" sozusagen.

Mit Sin City würde ich Rennaissance nicht vergleichen. Zu unterschiedlich die Machart, zu verschieden die Story.

Was bleibt ist ein hochästhetischer Kunstgenuss, der einen zum Staunen bringt. Dazu noch eine etwas abgelatschte, aber spannend erzählte Story. Klasse, allez les bleus !
Parzival

23.07.2006, 09:24


Story zu flach

von Widescreen-Lover
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Wäre der Film nicht animiert, würde er sich nahtlos einreihen in Fernsehfilm-Massenware. Die Geschichte ist altbekannt und kein wenig originell. Einzig der Sci-Fi-Hintergrund eines Paris der Zukunft gibt dem Ganzen dann doch noch etwas Besonderes. Leider bleibt auch schauspielerischer Ausdruck bei diesem stark animierten Film vollends auf der Strecke, weswegen der Film emotionslos und kalt wirkt. Da hat mir Sin City doch wesentlich besser gefallen und war wegen seiner comic-stilistischen Handlung und Dialoge auch besser geeignet für die Animation.
Widescreen-Lover
sah diesen Film im Metropol 1, Stuttgart

24.07.2006, 10:09


Review

von Ulrike
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Nun, die Erwartungen bezüglich dieses Machwerkes waren zugegebenermaßen hoch...
Und der Film mehr oder weniger enttäuschend...

Die Grafik und die Szenerie waren noch einigermaßen originell und vor allem sehr stylisch, die Story hingegen absolut überhaupt nicht - die blieb klischeehaft, wie auch schon von einigen meiner Vorschreiber erwähnt...

Was mich aber am meisten an dem Film gestört hat ist, dass er es nicht vermochte, einen in irgendeiner Form zu berühren. Er ließ einen auf seltsame Art und Weise kalt.
Und langweilte mich.
Es gibt eine ganze Reihe auf welche Art und Weise auch immer animierte Filme, die es schaffen, den Zuschauer auch und gerade emotional anzusprechen, z.B. Sin City oder Casshern - Renaissance schafft das nicht.
Und wird für mich vermutlich ganz schnell wieder vergessen sein.
Ulrike
sah diesen Film im Metropol 1, Stuttgart

24.07.2006, 11:50


May the Profit be with you

von Herr_Kees
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Wie erwartet ist RENAISSANCE ein echter Hingucker: Bei diesen Bildern zum Niederknien ertappt man sich fast die ganze Zeit bei dem Gedanken, wie sie das wohl wieder gemacht haben. Was davon ist Motion Capturing? Was ist Animation? Wie weit wurden die Gesichtszüge manipuliert? Wie die Schatten gesetzt? Und nach einer Zeit ertappt man sich dann bei dem Gedanken, dass man jetzt eigentlich viel lieber das "Making of" des Films sehen würde. Denn Story und Charaktere dieses Noir (et Blanc) SF-Krimis bleiben - ebenfalls wie erwartet - einfallslos und flach. Auf der einen Seite macht es das dem Zuschauer leichter, sich voll und ganz auf die Visuals einzulassen, ohne wertvolle Gehirnkapazitäten für eine komplexe Handlung reservieren zu müssen, auf der anderen Seite sinkt RENAISSANCE damit in die Mittelmäßigkeit ab, was bei einem derart prachtvoll animierten Film schon wieder schade ist. Für die Zukunft bleibt daher zu wünschen, dass die Filmemacher ihre Innovationskraft nicht ausschließlich in die Oberfläche eines Films investieren.

Fazit: Innovatives Eyecandy für alle, die Stil vor Substanz bevorzugen.
Herr_Kees
sah diesen Film im Metropol 1, Stuttgart

25.07.2006, 10:16


Style over Substance - so what?

von tobee_de
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Ich bin bei Rennaissance hin- und hergerissen - einerseits sieht der Film verdammt geil aus und andererseits ist die Story, nun ja, freundlich gesagt nicht neu. Dazu kommt, dass der Film ziemlich genau in der Hälfte einige Längen aufweist. All das klingt jetzt aber zu negativ - ich wurde schon gut unterhalten. Wahrscheinlich ist das Problem, dass die Optik nicht über die gesamte Spielzeit trägt.

Nichtsdestotrotz hat der Film ein paar Momente für die Ewigkeit - Verfolgungsjagd im Glastunnel, Shoot-Out im Kunstwald etc. - nicht zu vergessen die vielen kleinen Details in unserer nicht ganz so fernen Zukunft wie Hologramm-Ausweise, Unsichtbarkeitsrüstungen und virtuelle Gefängnisse. Alles in allem hochinteressant, wenn auch nicht perfekt!
tobee_de

30.07.2006, 03:03


A world in black and white...

von todaystomorrow
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Die Story, auf der "Renaissance" aufbaut, ist billig, comichaft, realitätsfremd und extrem schwarz-weiß gehalten - wobei letzteres natürlich auch für den Film selbst gilt, eine Absicht möchte ich dennoch nicht unterstellen. Zwar ist die Story nicht alles: ein Film wie "Sin City", der hier aufgrund der visuellen Ähnlichkeit einfach als Vergleich herhalten MUSS, bietet in dieser Hinsicht noch deutlich weniger (ist dafür aber intensiver, atemloser inszeniert). Die Flachheit und Konstruiertheit von Geschichte und Setting sind es allerdings, die "Renaissance" für mich eindeutig abwerten, denn gestalterisch ist der Film so innovativ, daß es zu sehr auffällt, wie altbacken und schwach seine erzählerische Grundlage eigentlich ist...

Die Story um eine entführte Wissenschaftlerin, die einem revolutionären Geheimnis auf der Spur war, welches das Leben der Menschheit bis in den Kern verändern könnte (zum Positiven oder Negativen), wirkt wie aus einem schundigen Groschenroman geklaut. Zudem ist sie insgesamt zwar von angenehmem Tempo, stellenweise aber nicht frei von Längen. Der Hauptfigur des knallharten Polizisten, der sie retten soll, wird deutlich zu viel "private Zeit" gewidmet - seine amourösen Verwicklungen bringen hier nichts und niemanden weiter, und sie interessieren eigentlich auch nicht.

Hart gesagt, zeichnet sich "Renaissance" wirklich enizig und allein durch seine Optik aus, alles andere ist maximal durchschnittlich zu nennen, von der Charakterzeichnung bis zur Inszenierung. Eben jene Optik ist allerdings wirklich derartig begeisternd, daß es im Endeffekt zu einer hohen Wertung reicht, und immerhin ist die Story nur platt, nicht geistig minderbemittelt und verzichtet auf pseudo-coole Wendungen, weshalb man sich hier zweifelsfrei gut unterhalten kann.

Mehr gibt es kaum zu sagen; viel Form, wenig Inhalt eben. Durchaus insgesamt einer der besten Filme bisher. Aber das liegt wohl auch daran, daß wir Menschen eben visuelle Wesen sind...

Hat mir mehr Spaß gemacht als "Sin City", aber irgendwie ist das kein wirklicher Maßstab. Ich vergebe mal 7 Punkte und wünsche mir für die Zukunft mehr erzählerische Klasse in der gestalterischen.
todaystomorrow
sah diesen Film im Metropolis 6, Frankfurt

30.07.2006, 05:11


Review

von bigJay
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Tolle Optik, eine akzeptable Future-Noir Story - funktionierte für mich gut. Nicht unglaublich, aber allein schon wegen der abgefahrenen Optik (die hier tatsächlich noch einen Schritt weiter als Sin City geht), sollte man ihn sich auf jeden Fall ansehen.
bigJay
sah diesen Film im Metropolis 6, Frankfurt

30.07.2006, 15:53


Druckerschwärze

von Timo
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Mal wieder das beliebte "Style-Over-Substance"-Prinzip. Man nehme ein paar optische Raffinessen und füge eine dünne, beiläufige Story hinzu. Auf eher ermüdende Art und Weise hakt RENAISSANCE seine kleine Film Noir-Checkliste ab, legt dabei nur wenig Wert auf Charakterdarstellung oder emotionale Tiefe. Die Figuren bleiben immer auf Distanz, nie kann man sich wirklich mit einer identifizieren oder ihr Handeln nachvollziehen. Die Optik ist tatsächlich das einzig Interessante am Film. Doch selbst sie nutzt sich nach gut der Hälfte der Laufzeit ab. Die Schwarz/Weiß-Bilder wirken oft viel zu monoton und undetailliert, als dass man sich weiter mit ihr beschäftigen möchte. Im Vorfeld wurde mächtig Wind um das ganze Konzept gemacht, dem Rummel wird RENAISSANCE aber definitiv nicht gerecht. Schon zwei Stunden nach dem Film ist nichts mehr hängen geblieben.
Timo
sah diesen Film im Metropolis 6, Frankfurt

31.07.2006, 02:38


Perfekte Symbiose

von Rohrkrepierer
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Über "Renaissance" zu schreiben ist wie ihn sich anzusehen. Man verharrt in Ehrfurcht vor der Form und schweigt still aufgrund von inhaltlicher Leere.

Es handelt sich hier um einen sich sehr ruhig entfaltenden Film Noir mit starken Anleihen an "Blade Runner", was die futuristische Atmosphäre anbelangt. Zweifellos ist "Renaissance" ein inhaltlich biederer Film, der aber jede Minute zu fesseln weiß und den geneigten Zuschauer unweigerlich immer tiefer in seine Kriminalgeschichte hineinzuziehen versteht.

Gerade das langsame Tempo tut dem Film dabei sehr gut und hebt ihn angenehm hervor. Man fühlt sich ständig an wunderbar expressive Filme wie "Der Malteser Falke" oder "M" erinnert.

Dazu tut auch die Optik das ihrige. Eine so konsequente, comichafte Digitalisierung echter Darsteller ist mir noch nicht untergekommen. Und hat man sich erst mal an die extremen Kontraste in Schwarz und Weiß gewöhnt, verleiht gerade dies dem Film und seiner ganzen, tristen Atmosphäre die passende Darstellungsform.

Ein sehr guter Film mit durchschnittlicher, aber nichtsdestotrotz spannender Kriminalgeschichte und absolut beeindruckendem, bisher einzigartigem Äußeren.
Rohrkrepierer
sah diesen Film im Cinecitta' 3, Nürnberg
 
01.08.2006, 11:11


Tolle Bilder, durchschnittliche Story

von FFFler
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Die Optik dieses Films ist schon der Wahnsinn und braucht sich vor den ganz Großen zu keinem Zeitpunkt zu verstecken. Dazu kommt noch eine interessante Geschichte, die großes Potential hat, jedoch in so manchen Fällen an ihren Charakteren scheitert. Dennoch, alleine schon der Style fasziniert den Zuschauer dieses doch recht anstrengenden und insgesamt auch gelungenen Filmes.
FFFler
sah diesen Film im Metropolis 6, Frankfurt

03.08.2006, 10:53


Review

von landscape
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Vermutlich wäre der Film in realistischer Anmutung zu teuer geworden - die Bauten und Fahrzeuge sind ein Mischmasch aus 20er Jahre und 21. Jhdt. Ist auch in Ordnung, die Kulisse überzeugt. Die Handlung ist etwas schlicht. Die Charaktere sind gut auseinanderzuhalten, haben mehr Minenspiel, als man aus den vorigen Reviews herauslesen kann, richtig emotional ist der Streifen natürlich nicht. Das würde auch gar nicht passen.
Hat mir viel besser gefallen als Scanner Darkly, obwohl ich sehr skeptisch war. Eine Pflichtveranstaltung ist das hier aber nicht.
landscape
sah diesen Film im Cinemaxx 1, Hamburg

15.08.2006, 10:03


Augenschmaus

von kinokoller
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RENAISSANCE ist ähnlich wie SIN CITY komplett in kontrastreichem schwarz/weiss gehalten, hat aber ansonsten nichts mit Rodriguez' Werk gemeinsam. Der Film wirkt zu Anfang wie ein düsterer CGI-Anime, hat man sich aber erstmal an die harten Kontraste gewöhnt lässt einen die Optik nicht mehr los. Hier wird Motion- bzw. Performance-Capturing par excellence geboten, die Kulisse des Paris im Jahr 2054 ist perfekt in Szene gesetzt und einige nette Spielereien und Kamerafahrten a la Jean Pierre Jeunet gibt's auch zu sehen.

Die Geschichte an sich ist leider nicht besonders einfallsreich, ein klassisches Film-Noir-Thema welches stellenweise an BLADE RUNNER erinnert. Auch wenn RENAISSANCE mit einigen wirklich beeindruckenden Momenten aufwartet (Überlagerung von Gesichtern im Fenster, Verfolgungsjagd im Glastunnel am Ufer der Seine, etc.), so bleiben die etwas gewöhnliche Story und einige Längen dann auch das große Manko des Films.

Wer trotzdem visuell etwas komplett neues sehen möchte, sollte sich die DVD mal angucken .. im Kino wär's vermtl. noch 'ne Nummer besser rüber gekommen.
kinokoller

16.09.2008, 10:59


Schon irgendwie Style over Substance

von Leimbacher-Mario
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Im futuristischen Paris des Jahres 2054 muss ein mürrischer Polizei-Inspektor das Verschwinden einer genialen Wissenschaftlerin untersuchen. Zur Seite steht ihm die sexy Schwester der mysteriös Verschwundenen & ihm gegenüber der alles überwachende Pharma-Konzern Avalon, der gerade auf dem Weg ist, Industrie & Gesellschaft zu revolutionieren, der Unsterblichkeit einen großen Schritt näherzukommen...

Da man den interessanten Film momentan überall auf Blu-ray hinterhergeworfen kriegt, hielt ich mich nicht lange zurück. Ein so visueller Film sollte auch in bester Qualität genossen werden. Ein weiterer Punkt, der für ihn sprach, war sein Auftreten auf dem Fantasy Filmfest vor einigen Jahren, sogar recht umjubelt.

Die Optik ist die große Stärke dieses Neo-Noir-Films: komplett in Schwarz-Weiß-Motion-Capture - mehr Kontrast, Atmosphäre & Coolness bekam man von einem Animationsfilm selten (Persepolis fällt mir da noch ein). Und es passt wie die Faust aufs Auge in das kalte Überwachungs-Neo-Paris. Auch die Geschichte lässt sich gut verfolgen, der Style lenkt nach kurzer Eingewöhnung nicht zu sehr ab. Der Film sollte aber defintiv im Dunkeln geschaut werden, so kann man in die Film-Noir-Story & die Thematik, die immer akuter & aktueller wird, am besten abtauchen. Zwei Themen - Jugendwahn & totale Überwachung - innovativ & künstlerisch kreativ vereint. Hat defintiv mehr mit Blade Runner gemeinsam als mit Sin City. Und mehr von einem Comic als von einem klassischen Animationsfilm.

Kritik gibt es aber auch genug. Die Story ist altbekannt & die Charaktere voller Klischees, nicht allzu interessant. Die Animationen nicht immer perfekt, die deutschen Stimmen wesentlich schwächer als im Original, wo z.B. Daniel Craig glänzt. Aber auf Englisch klingen ja 99% aller Filme besser. Vor allem emotional ließ mich der Film weitestgehend kalt - genauso kalt wie sein Look. Und das ist nie ein Kompliment für einen Film, sollte die emotionale Verbindung zum Betrachter doch immer das Wichtigste sein.

Fazit: visuell virtuos & sicher einer der coolsten Animationsfilme überhaupt. Kunst. Storytechnisch aber maximal Durchschnitt, sodass man sich im Endeffekt leicht aufgrund der vertanen Möglichkeiten ärgert.
Leimbacher-Mario

14.04.2016, 13:32




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