von Fans für Fans

Requiem

Der Mönch mit der Knarre

von Felix Schweiger
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Ein haufen brutaler Gangster kommt in den Knast, nur einer wird für tot erklärt, weil er nicht so Brutal ist und die anderen verpetzt. 13 Jahre später gelingt den Killern mithilfe von Goliath (dem alten Bandenchef der auch nicht erwischt wurde) die Flucht, sie landen in dem Kloster in dem sich der für Tot erklärte ein neues Leben aufgebaut hat.

Der Film überträgt die bedrückende Klosteratmosphäre in den Zuschauerraum und man fühlt sich selbst zu Geisel genommen. Zwar brauchts etwas bis man sich in die Gesichte hineinfühlt, und das ein oder andere häte man kürzer machen können, unter Strich bleibt eine relativ intensive und sehr ernste Rachegeschichte.

Fazit: Hart, Kompromisslos und Sperrig.
Felix Schweiger
sah diesen Film im City, München

29.07.2002, 00:33


Review

von Alan Smithee
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Brauchbare Handlung, ein paar fiese Typen - der Film wäre fast gut geworden. Aber irgendjemand hat gemeint, daß es bei jeder Gelegenheit Donnern muß, Straßenlampen bei Stromausfall nicht gleichzeitig sondern nacheinander ausgehen und die Computereffekte laienhaft aussehen müssen. Der Film ist zwar trotzdem unterhaltsam, hat aber ziemlich gelitten.
Schade.
Alan Smithee
sah diesen Film im Metropol, Stuttgart

05.08.2002, 18:48


Review

von Alan Smithee
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Nach erscheinen des Films auf DVD sah ich ihn mir direkt an! Die Handlung ist vom beginn bis zum sehr gezogenen Mittelteil sehr spannend die FSK hat leider wieder dem Ende nicht gut getan und wichtige zwischen teile fiehlen der Schere zum Opfer! Ansonsten ein düsterer Plot der bestimmt noch mal von Hollywood auf berüht wird!
Alan Smithee

09.10.2002, 17:21


Guter Durchschnitt

von Holger
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Nachdem ich die DVD gesehen habe, mal ein kleines Fazit:

Sehr düster, teils sehr beklemmend in Szene gesetzter Film, der die Stärken der Klosterlocation allerdings selten umsetzt und meistens eine Gruppe von Personen aus Halbtotale oder Close - Up Kamerastellung zeigt.

Hier wäre sicherlich atmosphärisch mehr möglich gewesen.

Der Anfang vermittelt schnell die Motive der handelnden Figuren, welche aber nicht wirklich tief gezeichnet werden. Mitgefühl erregt das Schicksal des "Helden" zwar, aber nur in einem begrenzten Rahmen. Das Konstrukt des Films ist leider häufiger spürbar, wenngleich es nicht als
störend zu empfinden ist.

Die Spieldauer wird durch die Verlängerung und dauernde Wiederholungen schwellender Konflikte im Mittelteil
unnötig verlängert, was man aber gerade noch tolerieren kann.

Der Plottwist am Ende ist vorhersehbar, aber nicht aufdringlich, da er durch die Musik und den Filmschnitt gut untermalt und akzentuiert wird.

Der Härtegrad wurde für das deutsche DVD/ Video Release von Kinowelt leider stark herunter gestutzt, was, vor allem gegen Ende, zu logischen Sprüngen führt, welche man nur durch aufmerksames Schauen vermeiden kann.

Alles in allem ein durchschnittlich guter Film, der über knapp 90 Minuten (trotz des Mittelteils) fast konsequent zu fesseln vermag, der ungeschnitten aber sicherlich besser zu gefallen weiß.

Ein besonderes Lob verdient die musikalische Untermalung. Dieser würde ich 7 von 10 Punkten geben.
Holger

10.10.2002, 10:48




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