JCVD

Nettes Experiment mit den Muscles von Bruxelles

von Christian
Auch nach diesem Film werde ich kein Freund von JCVD sein. Aber das ist vielleicht auch schon das erste Lob. El Mechri unternimmt nicht den Versuch, dem belgischen Prügelknaben mit der verbeulten Stirn ein Denkmal zu setzen oder sein Leben zu beschönigen. Er zeigt viel eher, vermutlich ziemlich realistisch, wie es um den zum C-Schauspieler mutierten Akteur steht. Gleichzeitig seziert er ihn auch nicht. Er gibt JCVD die Möglichkeit, sich zu präsentieren. Dabei können wir uns nach und nach ein eigenes Bild zeichnen. Möge jeder selbst entscheiden.

Die Handlung bildet eher den Rahmen als eine Bühne. Der groß angekündigte Monolog, bei dem JVDV bildlich aus der Handlung herausgehoben wird, verstärkt diesen Eindruck. Zwar wird der Postraub-Plot nett verschachtelt und aus mehreren Perspektiven gefilmt, aber so richtig zünden tut's nicht. Schon eher das Spiel mit der Person oder der filmischen Karriere des Belgiers.

Vielleicht der schönste Satz: "Ohne Dich (JCVD) würde John Woo immer noch Tauben in Hong Kong filmen."

Ganz gut.
Christian
sah diesen Film im Cinemaxx 1, Hamburg

15.08.2008, 13:44



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