Donkey Punch

Sun is shining

von GeorgeKaplan
Was soll man von einem Thriller halten, der so lange gut ist, so lange nichts passiert? Die ersten 20 min. waren einfach toll, reizvolle Damen in knappen Kostümen feiern eine Privat-Party auf einer edlen Yacht mit einer riesigen Spielwiese, Sonne, der Blick aufs Meer, tolle Musik... wo kann ich mich anmelden? Urlaubsstimmung kommt auf, angesichts des grauen Sommers hier wahrlich nichts schlechtes. Jetzt schnell Copy&Paste und das ganze noch mal von vorn, und alles ist gut. Passiert aber nicht.

Stattdessen hatte wohl irgendeiner die Idee, hey, wie es wäre, wenn jetzt jemand umkäme? Die Enge des Bootes, Jeder misstraut Jedem, eins führt logischerweise zum anderen, daraus ließe sich doch was machen. Ja, ließe sich, wenn man so etwas auch geschickt angeht, aber so konstruiert, hölzern und zum Schluss sogar richtig albern wie hier, versetzt sich der Film selbst den Gnadenschuss.

Zusätzlich kam hinzu, dass die dort anwesenden Briten ein Englisch sprachen, bei dem wir nur an ein paar Wortfetzen erkennen konnten, dass es auch wirklich englisch ist. Man kann dem Film auch ganz gut so folgen, so aufregend ist es ja nun nicht, aber bitte nicht enttäuscht sein, wenn die Dialoge irgendwann egal werden.

Was gut blieb, war die Musik: Chill out, Beachhouse, Electronic, perfekt abgestimmt, Soundtrack steht auf meiner Must-have-Liste. Der Film sicher nicht.
GeorgeKaplan
sah diesen Film im Cinedom 6, Köln

22.08.2008, 10:38



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