The Investigator

Stranger in a strange Land

von GeorgeKaplan
Das war sie, die Überraschung des Festivals. Beim ersten Sichten noch nicht mal ansatzweise in Erwägung gezogen, dann die ersten guten Rückmeldungen, noch mal durchgelesen und es einfach probiert, weil die Zeit passte.

Der erzählerische Rahmen ist nicht so wirklich überraschend, rückblickend betrachtet sogar recht simpel. Aber darauf kommt es nicht an, wenn die Wendungen und vor allem die visuelle Umsetzung etwa eines einfachen Briefevorlesens so erfrischend sind wie hier. Dabei gibt der Film - sehr sympathisch - nicht mehr vor, als er ist; es bleibt eine kleine Produktion, ein leiser Thriller, wie ihn vielleicht die Coen-Brüder gedreht hätten, wenn sie in Ungarn groß geworden wären.

Aber es sind vor allem die Randnotizen, der Blick rechts und links vom Geschehen, die den Film liebenswert machen. Die schrägen Todesursachen, die die Kundschaft des Pathologe mit schöner Regelmäßigkeit hat, die skurrilen Filme, die er mit der Kellnerin beim Date sieht. Großes, kleines Kino!
GeorgeKaplan
sah diesen Film im Cinedom 9, Köln

23.08.2008, 13:11



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