The Brøken

Review

von Wishbringer
Ich mag Mystery-Filme, und ein guter Film muss auch nicht auf alles eine Antwort finden, sondern kann durchaus einiges der Phantasie des Betrachtes überlassen (und sollte dies vielleicht sogar, um es nicht zu entmystifizieren), aber dennoch muss das Mysteriöse im Laufe des Films auch einen gewissen Grad der Auflösung erreichen, um nicht in einer Enttäuschung zu enden.

Ich finde es auch durchaus in Ordnung, wenn ein Film in einer ruhigen Erzählweise mit wenig Tempo daherkommt, aber die Geschichte muss dann auch entweder eine emotionale Wirkung entfalten oder etwas bieten, worüber man sich Gedanken machen kann und sollte nicht zum Stillstand kommen. Denn dann ist eine Spannung, die nur daraus resultiert, dass man gespannt ist, wie es weitergeht, irgendwann unangenehm oder verkommt zu Langeweile. Nicht selten wünscht man sich im Laufe des Films mal wieder einen Dialog als immer nur verschwiegene Szenen mit musikalischer Untermalung.

Die kühlen und stets düsteren Bilder, die Darsteller und auch die an sich viel versprechende Ausgangssituation schafften es eine Zeit lang, mich in gewissem Maße zu fesseln, und ich kann auch nicht ausschließen, dass den ein oder anderen auch das Ende des Films überzeugt; aber mir persönlich war dann doch irgendwie schon zu früh der weitere Verlauf relativ klar und meine Hoffnung auf Mehr entschwunden.

Für Spielfilmlänge wirkt die Handlung von "The Broken" wie erst in die Länge gestreckt und dann vorzeitig abgebrochen. Schade.
Wishbringer
sah diesen Film im Cinestar 10, Dortmund

24.08.2008, 04:35



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