Shiver

Review

von Janina Himmen
Ein Junge mit böser Lichtallergie zieht mit seiner Mutter dorthin, wo die Sonne nicht scheint (und das ist jetzt nicht im übertragenen Sinne gemeint). Leider treibt sich dort im Wald etwas herum, was zuerst Schafe und dann Menschen anknabbert, und der neue Junge wird verdächtigt, für die Morde verantwortlich zu sein. Also muss er das mysteriöse Geschöpf aufspüren, um seine Unschuld zu beweisen...

Eine interessante Story, vor allem der Teil, den ich hier jetzt, um Spoiler zu vermeiden, nicht erwähne. Die Schauspieler machen ihre Sache auch gut und eigentlich wäre "Shiver" ein wirklich gelungener kleiner Gruselfilm. Nur irgendwie hatten die Autoren wohl selber nicht so wirklich Vertrauen in ihre Idee - denn wieso haben sie sonst noch so viel überflüssiges Zeug dazu erfinden müssen? Die Licht-Geschichte ist nicht weiter interessant für die Handlung, außer dass man so automatisch eine düstere Atmosphäre zur Verfügung hat. Sämtliche Andeutungen von Liebeleien werden nicht weiter verfolgt und auch die zerrütteten Familienverhältnisse spielen nur kurz eine Rolle. Und die Auflösung hätte auch wesentlich kompakter ausfallen können, ohne dass es dem Film geschadet hätte. Also alles in allem zu viele Fäden, die am Ende zwar irgendwie ein Ganzes ergeben, einen aber ein wenig unzufrieden zurücklassen. Dafür hätte man einiges besser anders erklären können, z.B. was die Hauptperson zu so etwas besonderem macht.

Also alles in allem zwar ein solider, spannender Film mit interessanten Ideen, aber es haperte mir an zu vielen Kleinigkeiten bei der Handlung.
Janina Himmen
sah diesen Film im Metropolis 6, Frankfurt

28.08.2008, 02:10



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