Mit BLOODY MALLORY haben die Franzosen nicht nur den Vogel abschossen, sondern sich danach noch 90 Minuten in dessen Gedärme gesuhlt: Was als "knallbunte Trash-Meláge" und "Monster-Trash" angekündigt wurde, war nichts anderes als eine kostümbereicherte Schauerversion von BUFFY - IM BANN DER DÄMONEN, ätzende Schauspieler hangeln sich durch eine selten dämliche umgesetzte Story um einen von Dämonen entführten Pfarrer, Actionszenen sind rar, vergeblich sucht man nach fiesen Dämonen, skurrilen Orten oder wilden Schlachten, stattdessen tummeln sich wirklich unlustige Tunten und Telepathen ohne jeden Wortwitz durch ein sichtlich billiges Set.
Das Traurige daran: Wenn Buffy nichts anderes als "Teens treffen auf Vampire" sein will, nimmt sich dieser "Film" auch noch ernst, kein Ansatz von Selbstironie. Ich lass noch, dass der Showdown enttäuschte, habe aber das Cinema vor dem Ende verlassen, die Wahl zwischen BLOODY MALLORY und der Befriedigung einer Zigarette danach gewann eindeutig die Zigarette, die Zigarette nach einem absolut katastrophalen Fick.
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