Femme Fatale

Film Fatal

von Herr_Kees
Brian De Palma wird Dario Argento immer ähnlicher. War eine Tendenz der Form über den Inhalt schon in seinen letzten Filmen vermehrt zu beobachten, stellt FEMME FATALE einen vorläufigen Höhepunkt an gelackter Substanzlosigkeit dar. Ein unglaubwürdiger (und trotzdem vorhersehbarer) Zufall reiht sich an den Anderen, aber statt traumhaftem lynchschem Experimentalkino bekommen wir einen exploitativen Chauvikrimi aus der untersten Schublade.

Das Traurige ist, dass es wie schon in SNAKE EYES und sogar MISSION TO MARS einige brillant inszenierte, ja, choreographierte Szenen gibt. Doch was dazwischen abläuft, verkauft den denkenden Zuschauer derart für dumm, dass man sich fragen muss, wie ein großes Studio wie Warner nur Geld für einen solchen C-Trash lockermachen konnte.

Wie schrieben Hahn/Jansen über Argento: "Da fragt man sich, zu was er in der Lage wäre, würde ihm mal jemand ein ordentliches Drehbuch liefern." Das möchte ich jetzt zum Thema De Palma einfach mal so stehen lassen.
Herr_Kees
sah diesen Film im Metropol, Stuttgart

24.03.2003, 13:34



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