Wie schon bei anderen Filmen dieser heftigeren Kategorie braucht es einige Zeit, um ihn sacken zu lassen...
Ob dies an der Provokation, an den ins Gedächtnis gebrannten skandalträchtigen Szenen (Feuerlöscher und Unterführung), an der exzellenten Kameraarbeit oder am narrativen Rückwärtsgang liegt? Ein bisschen wohl von allem.
Das abschließende "Zeit zerstört alles" hat auch mir den Rest gegeben. Selten fühlte ich mich nach einem Film so dermaßen entsetzt, bedrückt, frustriert und alleine zurück gelassen.
Gaspar Noé scheint, wie bereits beim gleichfalls verstörenden "Menschenfeind" und dessen Vorgänger "Carne", ein Faible für schwerste gesellschaftliche Schwarzmalerei zu haben. Sein jüngstes Projekt "Enter the Void" wird vermutlich ähnlich gezeichnet sein. |