The Horsemen

Wo laufen sie denn?

von Lovecraft
Ein neuer Thriller soll her, Chef? Die sieben Todsünden hatten wir schon? Hmm, Hören sich die "vier apokalyptischen Reiter" nicht auch horribel an?

Letztlich kriegt der gespannte Zuschauer dann doch wieder nur einen größtenteils arg konventionell anmutenden Thriller vorgesetzt: Hier eine Prise "Sieben", da eine Messerspitze "WAZ" und letztlich schmecken wir das Ganze noch mit einem Schuß "The Cell" ab: Lecker, oder?

Schade, dass "The Horesmen" sich auf derart ausgetretenen Pfaden bewegt, wobei die Auflösung gar nicht so unoriginell ist. Letztlich verschenkt der Streifen an dieser Stelle aber auch erhebliches Potential, wenn das Ende, das den Zuschauer mit etwas mehr Mut durchaus verstören könnte, letztlich ziemlich abrupt und süßlich ausfällt. Ach ja, hatten die Täter nicht eigentlich einen Plan mit globalen Dimensionen? Das hätte nochmals spannend werden können, leider wird dieser Aspekt vom Drehbuch genau so schnell wieder fallen gelassen, wie er angesprochen wurde, ärgerlich!

Handwerklich ist "The Horsemen" sehr ordentlich ausgefallen, Kamera und Soundtrack überzeugen rundum, und die Bilder sind nett anzusehen. Bei den Darstellern kann sich eigentlich nur Dennis Quaid (ganz schön alt und rundlich geworden) profilieren, der Rest ist eher Mittelmaß. Augenscheinlich ist den Machern irgendwann das Budget ausgegangen, anders ist nicht zu erklären, dass der immer großartige Peter Stormare nur für 2-3 kurze Szenen auftaucht...
Lovecraft
sah diesen Film im Cinemaxx 7, Berlin

08.03.2009, 07:28



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