Carriers

4 kleine Negerlein...

von QuintenQuist
Ein Surftrip, könnte man denken, ehe unsere 4 Freunde auf einen Vater mit seiner kranken Tochter treffen, das Blut unter dem Mundschutz, das reicht aus, um eine Ahnung zu haben, worum es geht und wieso unsere Helden unterwegs sind.

"Carriers" ist ein Roadmovie, das bedeutet, es gibt ein Ziel und es gibt Entdeckungen entlang des Weges.

Ein Mitseher monierte, da wären zuwenig Menschen gewesen, wo all die Toten geblieben seien und das eine grössere Mengung von sichtbarem Tod den Schrecken greifbarer gemacht hätte, aber das empfinde ich nicht so, der Film ist gut ausbalanciert und verschwendet an keinem Punkt wirklich viel Zeit, der Schrecken wird gut dosiert dargereicht, so das eine Konzentration auf den unabwendbaren Zerfall der eingangs doch gut funktionierenden Einheit der 4 Menschen möglich ist.

Dieser Zerfall funktioniert schlussendlich über das Fehlverhalten einer der 4 Menschen, eine der wenigen wirklich unlogischen Szenen des Films, die sich auch mit Hektik in einer Stresssituation nicht wirklich erklären lässt.

Aber da nimmt sich das Skript eine kurze Auszeit und man hat auch schon Idiotischeres im Kino gesehen.

"Carriers" ist kein unvorhersehbarer Film und das muss er auch nicht sein, es gibt hier keine Rettung vor der Seuche und es werden nicht alle das Ziel erreichen.

Ein gut fotografierter, spannender Film mit einer ausnahmslos sauber agierenden Darstellercrew ist den spanischen Regisseuren gelungen, der für meinen Geschmack am Ende trotz aller Vorhersehbarkeit zu früh abbricht.
QuintenQuist
sah diesen Film im Cinemaxx 1, Hamburg

20.08.2009, 06:55



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