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Musa (2001)

Ein laaaaaaaaaanger Film

Gut, nach Bichunmoo war ich auf süd-koreanische Heldenepen gefasst: es kann in die Länge gehen. Aber MUSA gehörte trotz 158 min. zu den besseren Epen. Es wird geblutet, gekämpft, geschlachtet und wie immer sehr pathetisch geheult! Irgendwie erinnerte mich der Film dann an "Der Herr der Ringe", wenn man sich die Kämpfer anschaut. Ein Typ, der mit Pfeilen trifft wie ein perfekter Sniper = Legolas, ein gnomeliger Typ mit Axt = Gimli, ...
MUSA zeigt jedoch, dass Südkorea echt sehr gute Filme macht, und auch sehr blockbusterorientiert der Qualität aus Hollywood sehr nahe kommt. Die Bilder waren super, bis auf die Farbfehler bei Effektszenen, den Schnitt und die Geschichte, die Schauspieler. Hong Kong kann sich da oft was abschauen (ich lache immernoch über den "Naked Weapon"-Trailer). Dass ordentlich Blut geflossen ist, kam dem Festival und der Länge des Films nur zugute.
Was schlichtweg unmöglich war, war die Musik. Ein historisches Heldenepos teilweise mit Jazz-Akkorden, die an Gershwin erinnern; zu untermalen, sollte das ein Musical werden?

Fazit: viel Blut, gute Action, gutes Kino,`wenn man Länge aushält.
DaiGoro
sah diesen Film im City, München
OOOOOOO...
29.07.2003, 16:13
 

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