Van Diemen’s Land

Ravenous meets The New World

von Timo
Ein Film wie ein Fiebertraum. In statischen Bildern, die in den meisten Fällen ohne Kamerafahrten auskommen, erzählt Auf Der Heide sein Drama von einer Gruppe Männer auf dem endlosen Weg in die Freiheit. Neben dem meditativen Depri-Flow des Films schwingt auch dessen Subtext übel mit: Aufstieg und Freiheit sind ein Luxus der selbst all denen, die ganz hart dafür ackern - egal ob gestern oder heute - nur sehr selten gewährt wird. Immer weiter spitzt sich das aussichtslose Szenario zu, bis es schließlich kommt wie es kommen muss. Leider verzettelt sich Auf Der Heide hier ein wenig: Allein die Atmosphäre und die undurchdringliche Natur tragen VAN DIEMEN’S LAND nicht über die komplette Spielzeit. Deshalb schießt sich der Film im letzten Drittel selbst ins Aus. Für einen Spielfilm hat Auf Der Heide eben doch etwas wenig zu erzählen. Vielleicht hätte er es bei seiner Kurzfassung (HELL’S GATE) belassen sollen. Insgesamt bleibt VAN DIEMEN’S LAND dennoch ein stattlicher Film, allein schon wegen der handwerklichen Raffinesse und der großartigen Darsteller.
Timo
sah diesen Film im Metropolis 8, Frankfurt

29.08.2009, 02:22



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