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House Of 1000 Corpses (2003)

Experimentalfilmmassaker

Vorab eine Warnung an Splatterfreunde und Bluthunde: HOUSE OF 1000 CORPSES ist nicht die unter Umständen erwartete konsequente Splattersensation oder das TEXAS CHAINSAW MASSACRE fürs neue Jahrtausend.

Rob Zombies TCM/Manson Family-Hommage ist deutlich gegen den Effekt inszeniert. Das macht ihn sehr schwer verdaulich und im wahrsten Sinne des Wortes ungenießbar, was vermutlich auch der Grund ist, weshalb ihn lange Zeit niemand rausbringen wollte.

Es gibt hier keine befreiende Gewalt und keine Splattereinlagen fürs johlende Publikum. Es gibt aber andererseits auch keine bedrückende Atmosphäre oder Bilder wie z.B. bei HENRY – PORTRAIT OF A SERIAL KILLER, die einem noch lange nachgehen. Szenen, die in anderen Filmen für Ekel, Spannung, Angst und Schrecken sorgen, werden hier durch Zwischenschnitte von artsy-fartsy-Negativaufnahmen oder grobkörnigen Videoaufnahmen regelrecht verhackstückt. Der Horrorschocker als Experimentalfilm? Klingt vielleicht interessant, wirkt aber ziemlich angestrengt und anstrengend. Ach ja, und wer auf einen fetzigen Rob Zombie Soundtrack hofft, sollte sich lieber daheim eine Platte anhören.
Herr_Kees
sah diesen Film im Metropol, Stuttgart
OOO.......
03.08.2003, 15:20
 

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