Inner Senses

No Senses

von Herr_Kees
Der folgende Review enthält SPOILER!
Am Anfang denkt man ja, okay, hier hat sich jemand nichts neues überlegt, kopiert aber wenigstens ein paar gute Vorbilder, nämlich THE EYE und DARK WATER, kann ja noch was werden. Wird es aber nicht.

Daher gleich mal eine Warnung an alle, die sich einen Gruselfilm erhoffen: INNER SENSES ist vor allem mal ein psychologisches Drama und eine Liebesgeschichte. Sowas wie GHOST ohne Patrick Swayze. Das muss ja erst mal nichts Schlechtes sein. Ist es aber.

Weil der Film "psychologisch" komplett an der Oberfläche bleibt. Weil der Film storytechnisch und logisch rein gar nicht überzeugen kann. Weil die spärlichen Geistererscheinungen entweder überhaupt nicht motiviert sind oder als reine Schreckeffekte eingesetzt werden (achtet mal auf die Geschichte mit der Gartenschere, ist die irgendwie durch die Handlung motiviert?). Weil das Ende statt unheimlich nur noch unfreiwillig komisch ist (vor allem, wenn die Geisterbewegungen mit dem Geräusch von knarrenden Türen unterlegt werden). Und weil der ganze Film einfach extrem langweilt.

Für mich der Tiefpunkt des Festivals.
Herr_Kees
sah diesen Film im Metropol, Stuttgart

03.08.2003, 15:22



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