Wu ji - The Promise

Review

von Frank
Wuji ist ein kurios buntes Fantasy Märchen. Es erzählt die Geschichte von Quingcheng, die als kleines Waisenkind durch eine feindselige Welt irrt. Dann begegnet sie der Göttin der Unendlichkeit, die ihr ein Leben in Reichtum und Glanz anbietet. Als "Gegenleistung" wird sie niemals den Menschen ihres Herzens lieben dürfen.
20 Jahre später. Der General Guanming bittet den Sklaven Kunlun, der sich als schneller Läufer erwiesen hat, ihm zu dienen. Ein Verbund, der sich als schicksalhaft für alle erweisen wird...

Als kitschiges Liebesmärchen funktioniert die Geschichte im Grunde ganz gut. Vergangene Erlebnisse, emotionale Verletzungen der Protagonisten u. ä. sind tief in deren Herzen verfestigt. So dreht sich Wuji um Themen wie Ehre, Verzeihen, Opfer oder allgemeiner, um die Wege des Herzens und letzten Endes um die Macht und Ohnmacht das eigene Schicksal zu beeinflussen.

Die Erzählstruktur der Story ist O.K., deren Umsetzung allerdings weniger, wobei vor allem der Einsatz dürftiger CGI Effekte stört. Das ganze wirkt ziemlich billig, teilweise sogar lächerlich. Die wunderschön eingefangenen Landschaftsaufnahmen entschädigen zum Teil dafür.
Die darstellerische Leistung ist mit Ausnahme des Schauspiels von Dong-Kun Jang als Sklave Kunlun gerade mal durchschnittlich.
Ganz interessant sind noch die Kostüme, weil sie sich von denen ähnlicher Werke unterscheiden.

Alles in allem weit entfernt von den Klassikern und auch für Liebhaber des Genres, kein "must see".
Frank

02.09.2009, 22:03



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