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Identity (2003)

Ein würdiger Opener

Die "Komödie" Identity zu sehen machte einen Riesenspaß und wir haben es definitiv nicht bereut. Die Qualität der filmischen Arbeit ist überdurchschnittlich gut und macht das eher durchschnittliche Drehbuch wieder wett. Da haben wir eine Top-Besetzung: der männliche Ray Liotta (ohne Bart), der professionelle John Cusack, die nuttige Amanda Peet, der väterliche Alfred Molina, die nervöse Clea DuVall (spielte schon in Mangolds "Girl Interrupted"), die verwöhnt-zickige Rebecca DeMornay und der hilflose John C. McGinley sind alles gute alte Bekannte und spielen ganz Asien an die Wand. Besonders gut hat mir aber John Hawkes als schmieriger Motelbesitzer "Larry" gefallen, der sich wirklich wieder mächtig ins Zeug legt und einen guten Kontrast zu den anderen Darstellern bietet. Alleine schon wegen dieser All-Star-Besetzung ist der Film sein Geld wert. Aber es gibt noch mehr Positives zu berichten. Kamera und Schnitt sind exzellent und bieten sowohl klassische Suspense-Techniken als auch modernere Videoclip-Ästhetik. Der Sound (Surround-Regen, berstendes Holz und schrille Schreie) und die spärliche Musik sind erste Sahne und zeigen, dass der Mainstream-Hammer immer noch in Hollywood hängt, denn dieser Film geht runter wie Öl. Der gesamte Kinosaal war mucksmäuschenstill, hat gelacht und hin und wieder verhalten applaudiert und letztendlich mit einem Lächeln auf dem Gesicht den Kinosaal verlassen.
BobshockOOOOOOOOO.
14.08.2003, 12:29
 

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