Moon

Der Heimat so fern

von Alan Smithee
"Moon" ist der erste Kinofilm von Duncan Jones und ein beeindruckendes Erstlingswerk. Trotz des geringen Budgets sind die Aufnahmen der Station und Mondoberfläche (abgesehen von verzeihbaren physikalischen Schnitzern) wirklich sehr schön gelungen und werden durch den stimmungsvollen Soundtrack wunderbar ergänzt. Zusammen mit Sam Rockwells toller schauspielerischer Leistung identifiziert man sich so von Anfang an mit der Situation und Einsamkeit seiner Figur. Der Film ist (trotz der vielleicht etwas frühen Auflösung der traurigen Wahrheit) durchweg spannend inszeniert und lässt dem Zuschauer genug Zeit, um darüber nachzudenken, was die eigene Identität eigentlich ausmacht. Visuell und inhaltlich wird durchaus Bezug auf die großen Klassiker wie "2001 - Odyssee im Weltraum", "Solaris" und "Blade Runner" genommen, ohne diese aber zu kopieren. Als eigenständiger und eindringlicher Appell für das Recht auf Leben gehört der Film damit schon jetzt zu meinen SciFi-Favoriten.
Alan Smithee
sah diesen Film im Metropolis 6, Frankfurt

25.08.2010, 02:30



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